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(12.03.2026, 22:55)Milspec_1967 schrieb: A200 wird pünktlich bis 2030 geliefert.... Das gesamte Renommee von TKMS... Und zwar WELTWEIT gesehen und beobachtet... hängt davon ab! Na also mal halblang, außerhalb des deutschsprachigen Raums ist dieses Beschaffungsvorhaben so gut wie unbekannt. Kein Mensch guckt darauf, im Gegensatz zur F125, die einen größeren Imageschaden bei TKMS angerichtet hat, als es eine A-200 je könnte.
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(12.03.2026, 23:55)DopePopeUrban schrieb: Na also mal halblang, außerhalb des deutschsprachigen Raums ist dieses Beschaffungsvorhaben so gut wie unbekannt. Kein Mensch guckt darauf, im Gegensatz zur F125, die einen größeren Imageschaden bei TKMS angerichtet hat, als es eine A-200 je könnte. 
F-125 hat Image Schaden bei der deutschen Politik im Ausland hinterlassen, wie man so einen Polizei wal überhaupt bauen kann.
Der Rest war dagegen pillepalle.
"Echte" Kriegsschiffe kann TKMS wesentlich besser (A200 Afrika, SAAR 6)
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TKMS war nicht mal in der Lage die Schiffe ordentlich zu lackieren , von dem Rest mal ganz zu schweigen. Dafür hätte man TKMS für die nächsten Dekaden von allen bieterverfahren für überwasserschiffe ausschließen müssen .
Von den Verzögerungen und Kosten garnicht erst zu reden.
Und an Israel wurden nur bootskörper geliefert , die Israelis haben die Boote selber ausgestattet .
Und welche von denn Schiffen hat den überhaupt TKMS gebaut für Ägypten ?
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(13.03.2026, 02:52)alphall31 schrieb: Und welche von denn Schiffen hat den überhaupt TKMS gebaut für Ägypten ?
Für Algerien wurden zwei A-200 AN in den 2010er Jahren gebaut (mit Unterauftragnehmer GNY in Kiel) und auch in DE ausgerüstet, von den vier ägyptischen A-200 EN wurden drei in DE gebaut und ausgerüstet (mit Unterauftragnehmer Rönner / Stahlbau Nord in Bremerhaven für den Rohbau). Die Rönner-Gruppe ist ja auch für MEKO A-200 DEU wieder im Gespräch.
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(13.03.2026, 02:25)Milspec_1967 schrieb: "Echte" Kriegsschiffe kann TKMS wesentlich besser (A200 Afrika, SAAR 6) TKMS ist eigentlich vor allem für seine U-Boote bekannt. Das ist mWn auch die Haupteinnahmequelle des Unternehmens, unter anderem eben auch, da man die U-Boote im Gegensatz zu Überwasserschiffen in-house bauen kann.
Die Überwassersparte ist zwar nicht non-existent, gehört aber auch europaweit zu den kleineren Häusern.
Anders gesagt solange es mit den U-Booten läuft, ist bei TKMS immer alles im grünen Bereich.
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(08.03.2026, 15:18)DeltaR95 schrieb: Die Magazintiefe der Seasnake 30 beträgt ~ 147 Schuss - nach Angaben von Rheinmetall. Ob diese voll ausgeschöpft werden kann, weil die Gurtzuführung scheinbar komplett geschlossen konstruiert ist und man vielleicht nur 100 Schuss nutzen kann, bevor der Gurt in der Zuführung verschwindet und man aufwendig die Zuführung öffnen muss, um den Gurt anzuklicken, ist mir zumindest nicht bekannt.
Phalanx Block 1 hat eine Magazintiefe von ca. 1.550 Schuss, was für ca. 10 bis 20 Bekämpfungsvorgänge je nach Zieltyp ausreicht.
Auch bei RAM werden doch immer mindest zwei in Salve auf ein Ziel verschossen, somit wäre nach 10 Bekämpfungsvorgängen Schluss.
Hilft uns das Quartett weiter? Nein, weil nicht mal bekannt ist, ob ein RAM eine kleine Drohne auffassen würde.
Bei 20 Bekämpfungsvorgängen würden wir von Salven von einer Sekunde reden, was in der realen Welt nicht eintreten wird. Zehn Ziele sind bereits optimistisch.
Es ist verwirrend, dass man den Luxus von zwei RAM-Werfern aufgeben will, dem einzigen System, das in der Lage ist, mehrere hochintensive Angriffe abzuwerfen. Kein auf Geschossen basierendes System wird das Gleiche leisten können.
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(13.03.2026, 21:04)Pmichael schrieb: Bei 20 Bekämpfungsvorgängen würden wir von Salven von einer Sekunde reden, was in der realen Welt nicht eintreten wird. Zehn Ziele sind bereits optimistisch.
Die Berechnung musst du mir jetzt mal erläutern
(13.03.2026, 21:04)Pmichael schrieb: Es ist verwirrend, dass man den Luxus von zwei RAM-Werfern aufgeben will, dem einzigen System, das in der Lage ist, mehrere hochintensive Angriffe abzuwerfen. Kein auf Geschossen basierendes System wird das Gleiche leisten können.
Wenn wir in einer Welt leben würden, in der alle Ziele ausreichend RF- bzw. IR-Signatur haben, dass der RAM sie auch findet, würde ich dir sogar zustimmen - außer bei der Wirtschaftlichkeit.
Eine Drohne mit Phalanx zu erledigen ist halt zu einem Bruchteil der Kosten zu erledigen.
Es hat alles seine Vor- und Nachteile und es wird auch seinen Grund haben, dass diverse Nationen an der Phalanx festhalten. Russland und China fahren faktisch überall Rohrwaffen-basierte CIWS in Verbindung mit PDMS, z.B. KORTIK/KASHTAN oder Pantsir-M.
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Ich denke die Kombination der Systeme ist schon der richtige Weg. Ein RAM Werfer muss mindestens sein, zwei wären wünschenswert. Wichtig ist hier dann ergänzend aber das 76er oder 57er. Ich denke es ist nicht sehr wahrscheinlich dass die Drohnen aus völlig verschiedenen Richtungen aufschlagen. So ist das Geschütz hier die wirtschaftlichere Wahl. Was die Zahl der Bekämpfungsvorgänge anbelangt muss man berücksichtigen dass Drohnen in der Regel wesentlich langsamer unterwegs sind als z.B. Seezielflugkörper. Da kann man sicher einiges runter holen.
Interessant wäre wie viel schneller man das 57er wieder nachladen kann im Vergleich zum 76er. Macht dieser Vorteil das kleinere Kaliber sinnvoll, wenn man das Schiff in Hinblick auf Luftabwehr optimieren möchte?
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Es ist natürlich auch zu fragen, ob sUAS die größte Bedrohung für eine ASW-Fregatte im V-Fall darstellen, und wie realistisch es ist, dass sich eine ASW-Fregatte heutzutage ganz alleine gegen sUAS verteidigen muss.
Anders gesagt, ich würde mir bei diesen Schiffen eher um USV Sorgen machen als darum, dass RAM, Sk und ggf. ferngelenkte oder händisch bemannte MGs nicht ausreichen, um eine A-200DEU gegen sUAS zu verteidigen.
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https://www.hartpunkt.de/f126-rheinmetal...ung-geben/
Rheinmetall macht Druck bei der F126!
wenn das so läuft dann wird es bei 3-4 Meko A200 bleiben… was ja auch ok ist wenn F126 die Zeitschiene und Leistung einhalten würde… die Mekos können dann langfristig Du k130 1. Los ablösen… und alle sind glücklich…
bzgl cUAS Fähigkeiten… wie gesagt…mit 2 x RAM, 2 x 30mm ABM und 57/76er Geschütz… kann eine Meko A200 und alle Fregatten perspektivisch problemlos 30-40 Drohnen problemlos abwehren… das reicht… die 30mm Geschütze kann man auch nach ner Angriffswelle wieder nachladen…
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(14.03.2026, 10:07)ObiBiber schrieb: https://www.hartpunkt.de/f126-rheinmetal...ung-geben/
Rheinmetall macht Druck bei der F126!
wenn das so läuft dann wird es bei 3-4 Meko A200 bleiben… was ja auch ok ist wenn F126 die Zeitschiene und Leistung einhalten würde… die Mekos können dann langfristig Du k130 1. Los ablösen… und alle sind glücklich…
bzgl cUAS Fähigkeiten… wie gesagt…mit 2 x RAM, 2 x 30mm ABM und 57/76er Geschütz… kann eine Meko A200 und alle Fregatten perspektivisch problemlos 30-40 Drohnen problemlos abwehren… das reicht… die 30mm Geschütze kann man auch nach ner Angriffswelle wieder nachladen…
Das Geld für das MLU der K130 1. Los kann man sich dann getrost sparen und die MEKOS haben genau diesen Fähigkeitsaufwuchs den wir an den Korvetten kritisieren. Falls zeitlich umsetzbar noch etwas am VLS der 126er machen und alle sind glücklich
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(14.03.2026, 10:07)ObiBiber schrieb: https://www.hartpunkt.de/f126-rheinmetal...ung-geben/
Rheinmetall macht Druck bei der F126!
Genau das passiert, wenn man die Entscheidung für oder wider der A-200 immer weiter aufschiebt. Jetzt streiten sich zwei Rüstungsfirmen mit allen Mitteln um einen 10 Mrd. EUR Happen...
Zitat:Sollten die MEKO-Fregatten bereits 2029 zulaufen, erfülle die Bundesrepublik die Forderungen der NATO, so der CDU-Politiker.
Aha, die NATO hat also bei der Deutschen Marine exakt 1 (!) für 2029 zusätzliche ASW-Fregatte gefordert? Weil mehr MEKO A-200 werden (wenn überhaupt eine) bis 2029 nicht zulaufen.
Wem will man diese Geschichte denn verkaufen? Die Kriegstüchtigkeit der Bundeswehr im Bereich ASW hängt somit an einer einzigen zusätzlich verfügbaren Fregatte?
Ich hoffe sehr, dass hartpunkt hier den O-Ton nicht ganz korrekt formuliert hat, ansonsten bin ich mal wieder tief erschüttert hinsichtlich der Politik.
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(14.03.2026, 10:36)DeltaR95 schrieb: Genau das passiert, wenn man die Entscheidung für oder wider der A-200 immer weiter aufschiebt. Jetzt streiten sich zwei Rüstungsfirmen mit allen Mitteln um einen 10 Mrd. EUR Happen...
Ja…deswegen führt aktuell auch kein Weg an 4 MEKO A200 DEU vorbei…
das BMVG kann sich zumindest ein bisschen absichern… und behaupten dass man ja alles getan hat…
um das Risiko zu minimieren und die zeitlinie um Schiffe ins Wasser zu bekommen einzuhalten…
Man muss jetzt nur noch den Mehrwert erkennen dass man das Problem eines MLU der K130 1. Los damit auch löst 🤷🏼♂️
außerdem bliebe man flexibel… wenn F126 weiter den Bach runter geht kann man einfach nochmal 4 MEKO A200 DEU bestellen…
maximale Flexibilität in der aktuellen Lage…erkauft für 4 Mrd €
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(14.03.2026, 10:52)ObiBiber schrieb: Ja…deswegen führt aktuell auch kein Weg an 4 MEKO A200 DEU vorbei…
Vielleicht bin ich da durch negative Erfahrungen geprägt, aber ein Auftraggeber, der im Projektmanagement schon Defizite hat und bei allen seinen Projekten eine negative Erfolgsbilanz, wird auch nicht dadurch besser - geschweige denn glücklick - dass er noch mehr Projekte nebeneinander her fährt.
A-200 nebenläufig zur F126 bedeutet auch, dass alle Mitwirklungshandlungen des öAG im Sinne von Prüfungen, Projektmanagement, Baubegleitung etc. zu verdoppeln sind - und hier habe ich massivste Zweifel, dass die Bundeswehr dafür mehr Personal in Quantität und vor allem Qualität "ausschwitzen" kann und am freien Markt sind die derzeit auch nicht zu bekommen. Auch nicht bei den üblichen Consoluting-Buden...
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(14.03.2026, 07:58)muck schrieb: Es ist natürlich auch zu fragen, ob sUAS die größte Bedrohung für eine ASW-Fregatte im V-Fall darstellen, und wie realistisch es ist, dass sich eine ASW-Fregatte heutzutage ganz alleine gegen sUAS verteidigen muss. Das kommt halt sehr darauf an, welche Aufgaben man ihr überträgt. Eine Fregatte, die ausschließlich, im Nordmeer Verbands-U-Jagd betreibt, wird sich kaum einer Gefahr durch sUAS gegenüber sehen. Zumal diese dann auch noch größtenteils durch elektronische Maßnahmen in den Griff zu bekommen wären.
(14.03.2026, 10:07)ObiBiber schrieb: bzgl cUAS Fähigkeiten… wie gesagt…mit 2 x RAM, 2 x 30mm ABM und 57/76er Geschütz… kann eine Meko A200 .... Ausgangspunkt der Diskussion war aber doch gerade die Frage, ob die A-200 2xMk.49 und 2x 30mm ABM zusätzlich zu Hauptgeschütz und 16er-Mk.41 wird aufnehmen können. Falls sie das kann, sind sicher alle damit einverstanden.
(14.03.2026, 10:25)MXVI schrieb: Das Geld für das MLU der K130 1. Los kann man sich dann getrost sparen und die MEKOS haben genau diesen Fähigkeitsaufwuchs den wir an den Korvetten kritisieren. Bleibt die Frage, ob die A-200 auch in allen Fähigkeitsbereichen der K130 das gleiche leisten können wird wie diese. Das wird vmtl. sehr von der elektronischen Ausstattung abhängen, die wir noch nicht kennen.
Außerdem würde das entweder einen Personalaufwuchs oder eine Reduzierung der Anzahl der Einheiten mit sich bringen, was der Marine evtl. auch nicht ins Konzept passt. (keine Missverständnisse: ich bin nicht dagegen, sehe nur zu klärende Fragen seitens der Marine)
(14.03.2026, 10:36)DeltaR95 schrieb: Genau das passiert, wenn man die Entscheidung für oder wider der A-200 immer weiter aufschiebt. Jetzt streiten sich zwei Rüstungsfirmen mit allen Mitteln um einen 10 Mrd. EUR Happen... Aus Sicht der Marine ist aber genau das doch das Positive an der A-200: Sie setzt Rheinmetall unter Druck, die eigentlich gewünschte F126 rechtzeitig abzuliefern. Die A-200 will man doch gar nicht haben.
Zitat:Aha, die NATO hat also bei der Deutschen Marine exakt 1 (!) für 2029 zusätzliche ASW-Fregatte gefordert? Weil mehr MEKO A-200 werden (wenn überhaupt eine) bis 2029 nicht zulaufen.
Mal unterstellend, dass er nicht einfach Blödsinn redet, vermute ich mal, das ist lediglich auf die Gesamtzahl der einsatzverfügbaren Fregatten bezogen, die man für den Zeitpunkt gemeldet hat. Nicht auf deren konkrete Fähigkeiten.
Man erinnere sich an die 50 Kampfhubschrauber, die wir der NATO gemeldet haben, ohne zu verraten, dass die vom ADAC kommen werden.
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