Russland
Und ich sach noch ...
(07.03.2026, 11:19)Kongo Erich schrieb: ...
Zurück zur russischen Wirtschaft:
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"And the winner is ...... Russland" (zumindest kurzfristig)
dazu die Wirtschaftswoche:
Zitat:Der Iran-Krieg lässt Russlands Ölkasse klingeln
Steigende Ölpreise verschaffen dem Kreml dringend benötigte Luft im Haushalt.
Warum Moskau aber nicht dauerhaft von der Krise profitieren dürfte.
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Der größte Profiteur der Krise? Russland. Das legen zumindest die jüngsten Zahlen nahe.

Der Preis für russisches Öl stieg von weniger als 40 Dollar je Barrel im Dezember auf rund 72 Dollar. Das liegt deutlich über dem Basiswert von 59 Dollar je Barrel, den das russische Finanzministerium im Haushalt für 2026 angesetzt hatte und der noch vor wenigen Wochen als übermäßig optimistisch galt.
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Die Tagesschau berichtet:
Zitat:...
"Bislang gibt es nur einen Gewinner: Russland"

Während der Krieg in der Region weiter tobt, sieht EU-Ratspräsident António Costa Russlands Präsident Wladimir Putin als den großen Nutznießer. "Bislang gibt es in diesem Krieg nur einen Gewinner: Russland", sagte der frühere portugiesische Regierungschef vor EU-Diplomaten in Brüssel. Zur Begründung verwies Costa auf die politischen und wirtschaftlichen Folgen des Konflikts. Mit steigenden Energiepreisen erhalte Russland mit seinem Öl und Gas neue Mittel zur Finanzierung seines Krieges gegen die Ukraine und profitiere von der Umleitung militärischer Fähigkeiten, die andernfalls zur Unterstützung der Ukraine hätten eingesetzt werden können.
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Vor allem aber hat sich Russlands Position gegenüber China drastisch verbessert. Die Chinesen müssen nun stärker auf russisches Öl und Gas setzen und das iranische wird für sie vermutlich weitgehend ausfallen. Dem folgend entsteht eine wechselseitige Abhängigkeit in welcher die Russen nun eine bessere Verhandlungsposition haben - und entsprechend bessere Elektronik, Bauteile, Munition usw. zu günstigeren Konditionen bekommen können. Aktuell dreht China den Russen ja überteuerten Schrott an (überspitzt gesagt, querschnittlich) - das könnte sich nun ändern.
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Man könnte fast meinen, die Idee für den Angriff auf den Iran sei aus dem Kreml gekommen.
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Den Gedanken hatte ich auch schon. Zumal der Zar trotz der Wirtschaftsindikatoren, die vor dem Überfall auf den Iran überall "rot geblinkt" haben, gar nicht an Konsequenzen für seinen Krieg dachte:
Zitat:Wirtschaftsexperten sehen Russland „kurz vor einer Finanzkrise“. Rational handelnde Machthaber würden in dem Fall wahrscheinlich einen Ausweg suchen – nicht so Wladimir Putin.
Er ist - wenn die Geschichte von seinem Auftritt in Dresden anlässlich der Demonstrationen dort stimmt - ein eiskalter Blender und Hasardeur, der nicht daran denkt, nachzugeben.
Der Überfall auf den Iran ist für ihn wohl wie ein Geschenk des Himmels. Und ich traue ihm Rationalität und genug Phantasie zu, dies auch zu beschleunigen und zu fördern.
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Die Unkenrufe über die russische Wirtschaft mehren sich:
Zitat:+++ 14:58 Munz: Russland reißt Defizitgrenze und "hat finanzielles Problem" +++

Russlands Wirtschaft erreicht das selbst kalkulierte Haushaltsdefizit für das laufende Jahr viel früher als angenommen, was die Planungssicherheit massiv beeinflusst. Laut ntv-Korrespondent Rainer Munz muss im Land nun hart gespart werden.

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aber Putin hat ja seinen Freund Donald. Der freut sich über steigende Ölpreise - weil "wir" (Donald und wer noch?) damit viel Geld verdienen ....
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