(See) Korps Mariniers und Seebataillon
Na wenn man das im Ernstfall abliefert kann man für sich selber nur hoffen in dem Moment ja weit weg zu sein.
Und da geht’s dabei nicht mal um Jagdkampf . Aber man kann sich durch das Video sehr gut vorstellen warum bei allen anderen Länder die Verbringung unter Wasser erfolgt bei jagdkommandos usw.
Zitieren
alphall31:

Könntest du deine Kritik noch konkretisieren? Was genau findest du hier schlecht?
Zitieren
(Gestern, 21:00)Quintus Fabius schrieb: 26er:

Was ist dein Verständnis von maritimen Jagdkampf? Hast du dazu nähere Vorstellungen und/oder Informationen?

@Quintus Fabius:
Die Frage ist ja weniger wie ich das sehe, sondern was die Planer der Marine vorhaben. Von offizieller Seite gibt's hier nur bruchstückhafte Informationen.

Der Inspekteur der Marine hatten dazu vor einem Jahr Folgendes gesagt:
"Das Seebataillon soll zukünftig als land- und seebewegliche Infanterie in Küstengewässern und im küstennahen Raum an Land zum Einsatz kommen. Also weg von defensiven Schutz- und Sicherungsaufgaben, hin zu offensiver Gefechtsführung als Teil der Operationen der Marine und zum Schutz verteidigungswichtiger maritimer Infrastruktur. Der maritime Jagdkampf ist dabei ein besonderes Einsatzverfahren für infanteristische Kräfte und zeichnet sich durch kleine, flexible, auf sich gestellte Manöverelemente mit hoher taktischer Mobilität auf dem Wasser aus, die unter anderem „Raids“ durchführen. Das sind rasche Vorstöße, auch hinter feindliche Linien. Das machen Schweden und Finnen ähnlich."

https://www.reservistenverband.de/magazi...iew-kaack/

Schaut man sich die Social Media Beträge der Marine oder einzelnen Verbände an, dann scheint es so, dass hier nun endlich ein Umdenken einsetzt und das Seebataillon tatsächlich eher in dieser Art eingesetzt werden soll. Das fängt damit an, dass das beübt wird, u.a. auch bei Freezing Winds 2025 in Finnland. Für mich auch sehr interessant zu sehen, dass Mells vorhanden und eingesetzt wurde:

https://www.youtube.com/shorts/lQffrrJXpOE

Über was aus meiner Sicht sehr wenig gesprochen wird, ist der seeseitige Schutz der deutschen Küsten und der Schifffahrt vor Überwasserdrohnen. Wir hatten das Thema bei den Kampfbooten mal leicht andiskutiert, aber ein großer Teil der Kapazitäten wäre hier tatsächlich nötig. Es geisterte auch die Forderung nach ca. 40 Booten durch die Medien. Den amphibischen Kleinkrieg sehe ich daher eher als Zusatz- oder Zweitbefähigung an.
Letztendlich braucht es dazu auch eine Abgrenzung zu den Aufgaben der Spezialkräfte.
Zitieren
Zitat:Die Frage ist ja weniger wie ich das sehe, sondern was die Planer der Marine vorhaben.

Meine Frage aber war durchaus so gemeint, was deine Ansicht dazu ist, und eben nicht die der Marine.
Zitieren


Gehe zu: