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(06.03.2026, 20:33)DarthHelmchen schrieb: Warum ist das Sea Giraffe 4A Fixed Face ausgeschlossen? Nach dieser Grafik (gefunden auf navalanalyses.com) existiert zumindest ein Entwurf für einen Mast mit vier festen Antennen.
[Bild: https://blogger.googleusercontent.com/im...e_w450.jpg]
Diese Variante ist zwar wahrscheinlich noch nicht fertig konstruiert, gleiches gilt aber für ein die Integration eines neuen VLS. Die Deutsche Marine wird mit Sicherheit keine MICA oder Umkhonto einführen, daher muss ein ESSM-taugliches VLS integriert werden (ExLS, Singel Cell Launcher oder volles MK41). Da sich die A-200DEU damit doch deutlich von der Algerischen oder Ägyptischen Variante unterscheidet und entsprechend eh erheblicher Konsruktionsaufwand anfällt, ist die Umgestaltung des Masts zumindest nicht ausgeschlossen.
Tut mir leid das zu sagen, das Bild ist aber nicht die A200, sondern die A100.
(06.03.2026, 21:33)DeltaR95 schrieb: Mir kommt gerade die Idee, dass man die "Platzprobleme" auf der A-200 hinsichtlich den Aufstellungsorten für RAM evtl. dadurch lösen könnte, dass man ein paar "Single Cell Mk 41" integriert.
Nach meinem Verständnis kann jeder Single Cell Mk 41 einen Mk 25 Container mit ESSM Quad Pack aufnehmen. Durch die kompakte Bauform der Single Cell bekommt man jene vielleicht einfacher unter, als ein komplettes Mk 41 8-Zellen Modul.
Die RAM Block 2 könnte man dann mittels exLS im Quad Pack aus den vorderen 16 (2 x 8) Mk 41 Zellen verschießen. Für 42 RAM bräuchte man dann 11 der Mk 41 Zellen. 5 bleiben für ESSM übrig (20 EA ESSM) und somit müsste man "irgendwo" 11 "Single Cell Mk 41" unterbringen, wenn man auf die alte Stückzahl von 64 ESSM kommen will.
Wobei ich ehrlich gesagt denke, dass 8 Zellen Mk 41 mit 32 ESSM und 8 Zellen mit exLS und je 4 RAM im Quadpack (32 dann in Summe) für die "kleine" A-200 DEU und ihre operative Rolle ausreichen müssten.
Ist nur eine technische Spinnerei, aber ginge das aus deiner Sicht? Mit meiner Idee wäre dann der CIWS Platz vorne und achtern frei z.B. für eine 30 x 173 mm ABM, DEW oder sonstwas.
Bei Single Cell Mk 41 als RAM Starter wird das Problem deckplatz durch internen Bauraum substituiert, meiner Einschätzung nach, ganz abgesehen vom Reichweitenmalus den die eh schon relativ kleinen Flugkörper dadurch bekommen würden
(06.03.2026, 22:32)Leuco schrieb: In der Mitte des Schiff ist ja Platz für 16 Seezielflugkörper. Könnte man anstatt von zwei der Vierfachstarter nicht dort 30 mm oder RAM Starter installieren? Der Schwenkbereich wäre eingeschränkt. Für RAM wäre das aber weniger kritisch. Sie würden immer noch waagrecht und zumindest grob in die richtige Richtung gestartet. Wesentlich besser als senkrecht startende Flugkörper. Eine 30 mm dann im Heckbereich und 76 mm vorn.
Kann jemand einschätzen ob ein RAM in der Mitte des Schiffs vorstellbar wären?
Das würde den Sinn von 2 RAM Startern in der Doktrin der Marine Negieren, da diese keine 360 Grad Abdeckung hätten.
Die Marine ist da historisch wesentlich offener Einschränkungen im Schwenkbereich bei den MLGs in kauf zu nehmen, weshalb das Realistische Szenario da wäre, das MLG 30 mittschiffs montiert werden würden.
Es könnte auch möglich sein 16 AshM und zwei 30mm mittschiffs zu platzieren, wobei die 30mm dann am hinteren Ende des Decks platziert würden.
Das ganze könnte sich aber mit der RAS Station in die Quere kommen, die ich am hinteren Ende des Tieferliegenden Mittschiffsdecks vermute (Wenn jmd da Infos zu hat würde ich mich über Aufklärung freuen).
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(06.03.2026, 22:11)DeltaR95 schrieb: Der "Fehler" liegt hier aus meiner Sicht darin, dass die Nationen ihre Schiffe für andere Bedrohungszenare auslegen.
Ein potenter Gegner findet einen Weg, ein Schiff zu "übersättigen" und zwar deutlich bevor der verteidigenden Plattform die Munition ausgeht. Dieses Übersättigungsniveau hängt von so vielen Parametern ab, einschließlich der Funktionsweise des Combat Management System und wie gut die Parameter (z.B. die Weapon Release Authorizations) validiert sind. Das sehe ich ähnlich. Eine hohe Munitionstiefe kann keine Layer ersetzen. Deshalb ist es vertretbar, Schiffe mit weniger FKs zu bestücken, wenn die oberen Layer ohnehin von anderen Schiffen geleistet werden müssen und die Schiffe deshalb gar nicht ohne deren Schutz operieren können.
(06.03.2026, 22:36)Helios schrieb: Ganz grundsätzlich halte ich nichts von VL-RAM, in meinen Augen wird damit der größte Vorteil des Systems konterkariert, so dass andere Lösungen (bspw. CAMM) attraktiver werden, wenn es um eine kostengünstigere Ergänzung von ESSM geht. Was dann letztlich für eine Ausstattung mit zwei unterschiedlichen VLS sprechen könnte, sofern man eben davon ausgeht, dass Mk.49 und 30mm sich gegenseitig mehr oder weniger ausschließen.
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Leuco schrieb:Ich denke es ist wichtig dass wir uns stärker auf die Fakten konzentrieren und den Punkten welche wir nicht wissen offener gegenüber stehen. Damit würden wir vermutlich stärker in den Grau Bereich und nicht nur Schwarz Weiß argumentieren. Da wäre ich tendenziell sogar bei dir, allerdings sind solche maritimen Großprojekte in ihrer Natur kein "offenes Buch". Das gilt nicht nur für die A200DEU sondern generell für non-historischen Projekte. Das meiste, über das wir hier im Forum diskutieren, basiert auf Logik, Herleitung und der Interpretierung von Aussagen, sei es das Mission Bay der F126, die technischen Nuancen des NGF oder die Diskurse um die zukünftigen IRIS-T Versionen.
Allerdings bin ich absolut bei dir, dass diskutable Punkte auch diskutabel bleiben sollten, bis es konkrete Fakten oder zumindest Anhaltspunkte für diese gibt, sofern es sie jemals gibt.
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„roomsim“ schrieb:Schonmal daran gedacht, das im Stückpreis andere Leistungen enthalten sein könnten?
Wir wissen nicht wie viel Wartung, Ersatzteile und Munition in den Ägypten Verträgen und deutschen Enthalten ist.
Auch nicht vergessen darf man die Inflation (Kumuliert seit 2018 25%) und das ein Teil der Schiffe in Ägypten gebaut wurde und damit billigere Arbeitskräfte hatte.
Was deine Frage selbst beantwortet.
Zitat:Hat vielleicht damit zu tun, das man bei der A210 mit zwei Inseln und einem wesentlich größeren Radar(als auf der A-200 möglich), sowie zwei zusätzlichen 11m RHIB Buchten, einem Größeren Hangar und zwei Containerstellplätzen plante.
Bis auf das Missionbay mittschiffs erkenne ich wenig, was nicht auch mit geringen Modifikationen auf der A200 hätte umgesetzt werden können. CEAFAR hätte man auch über ein Mast-Modul auf der A200 integrieren können, so wie man es mit den ANZACs bereits getan hat. Die A200 verfügt inhärent über 2x RHIB-Buchten, die Hangarkapazität zwischen A210 und A200 sind mWn gleich geblieben und Containerstellplätze hätte man hier vermutlich auch mittschiffs anlegen können.
Was nicht heißt, dass diese Faktoren nicht auch zur Mehrgröße der A210 geführt haben, das haben sie sicher, aber das wird nicht der einzige Grund dafür gewesen sein. Siehe die Aussagen seitens Kamermann in #233.
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„DeltaR95“ schrieb:Schon mal daran gedacht, dass die A-210 schwerer ist als die A-200, weil sie auch zwei Hauptmasten hat, ergo das hier so erhoffte "2-Insel-Konzept"? Zitat:Die A-210 ist mit einer komplett anderen Radar-Suite aufgebaut, nämlich von CEAFAR. Die A-200 erhält maximal eine rotierende Sea Giraffe 4A. Somit geht auch dein kompletter "abgeleiteter" Vergleich von A-210RAN und A-200RAN fehl.
Zitat:Die MOGAMI war von Anfang an in ihrem Design des Mastes auf ein Faced Array Radar ausgelegt. Die A-200 kann das nicht tragen, weil der vordere Mast das ohne grundlegendes Redesign der übrigen Hülle absehbar nicht tragen kann. Damit hatte TKMS weder mit der A-210 noch der A-200 einen Entwurf in der Hand, den man der RAN als "marktverfügbar" anbieten konnte.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass eine A200 nicht in der Lage sein soll eine Fixed Face CEAFAR-Anlage zu tragen, wenn der Vorgänger der A200 dies kann, sogar als Refit zur ursprünglichen Konfiguration.
[Bild: https://s1.directupload.eu/images/260306/a88sm5t3.jpg]
https://www.seaforces.org/marint/Austral...-class.htm
[Bild: https://s1.directupload.eu/images/260307/ir9zatto.jpg]
https://www.seaforces.org/marint/Austral...llarat.htm
Wahrscheinlich hätte man diese Mast-Module sogar von den aktuellen ANZACs recyceln können, nicht nur marktverfügbar sondern auch noch günstiger als eine Neubeschaffung. CEAFAR wird nicht der Grund sein, warum man eine A210 aufgesetzt hat. Auf Dual Sensor Islands hat Australien offensichtlich keinen Wert gelegt, siehe Mogami.
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„Helios“ schrieb:Du beziehst dich beispielsweise darauf, dass "sich am Rohbau sichtbar nichts geändert hat" und ein Unterschied zu den moderneren Entwürfen besteht (eine A-100 Mk.III gibt es übrigens nicht, und einen belastbaren Entwurf einer A-300 auch nicht). Das könnte ein Indiz sein, wenn hier ein Zusammenhang mit eindeutigen Designdefiziten aufgezeigt würde, der im Zusammenhang mit einer modernen Ausstattung auftritt - einen solchen stellst du allerdings nicht her. Die reine Erwähnung, unabhängig davon ob sie zutreffend ist oder nichts, leitet gar nichts her. Sie stellt allenfalls etwas fest. Der Grund für diese Tendenz meinerseits begründet sich vor allem auf diese Grafik:
[Bild: https://s1.directupload.eu/images/260306/mp862ktn.png]
https://www.thyssenkrupp-brazil.com/comp...ce-vessels
Diese behandelt nicht die Evolution der MEKO 200er sondern der 100er Reihe.
Links angefangen bei den OPVs der Kedah Klasse der malaysischen Marine (MEKO 100 RMN), die letzten Typvertreter der 100er Reihe. Anschließend die Ursprungsversion der A100 (genannt Mk.I), auf die die Gawron Klasse (MEKO A100 PL) usw bis wir schlussendlich bei der MEKO A100 Mk.III ankommen, die aktuell unter dem Namen Tamandare in Brasilien gebaut wird.
Wie gesagt zeigt diese Grafik nicht die MEKO A200-Reihe, ist also kein klares Indiz dafür, dass es sich mit der A200er Reihe ähnlich verhält.
Da die für Polen vorgeschlagenen MEKO A300, die mWn aus der A200 entstanden ist, der Designsprache der A100 Mk.III entspricht, vermute ich jedoch, dass schiffstechnische Evolutionsstufen der TKMS A-Reihen visuelle Auswirkungen auf die jeweilig betrachtete Einheit haben. Die A210 entspricht diesem „Bild“ ebenfalls, obgleich ein konkreter Vergleich dort aufgrund der besonderen Aufbauten schwer zu spezifizieren sein wird.
Visuell scheint sich die A200 in ihren bisher gebauten Versionen aber auf dem Stand der MEKO A100 Mk.I stehengeblieben zu sein. Ob das ein Indiz dafür ist, dass sich an den Schiffen auch innerlich nichts geändert hat, mag jeder für sich selber beurteilen. Ich persönlich tue mich aber sehr schwer damit zu glauben, dass eine A200 konstant weiterentwickelt wurde aber als einziger Vertreter der A-Reihe noch genauso aussehen soll, wie in ihrer Ursprungsversion. Und das nicht weil es Unterschiede zwischen ihrer Designsprache und derer der anderen A-Reihen gibt, sondern gerade durch den Umstand, dass die A100 in ihrer Ursprungsversion der identischen Designsprache folgte.
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„Broensen“ schrieb:Dann vielleicht mit DART vorne und Millenium Gun hinten? Tatsächlich könnte man im Falle von vertikal gestarteten RAM die Frage aufwerfen, ob eine 76mm SR mit DART nicht sogar die bessere Option wäre. Die RAM b2 verfügt zwar über eine maximale Reichweite von rund 15km, dies gilt aber nur für einen horizontalen Start. Vertikal gestartete Lfk büßen üblicherweise massiv Reichweite ein um aus eigener Kraft einen vertikalen Kanister zu verlassen. DART ist mWn auf Reichweiten bis 8km effektiv, könnte gut sein, dass die RAM hier so viel Leistung Einbußen würde, dass sich beide im Punkt Reichweite nichts mehr nehmende würden.
Mit der 76mm Sovraponte steht sogar eine Variante der 76mm zur Verfügung, die DART verschießen kann ohne dabei das Deck auf dem es steht durchbrechen zu müssen. SR + Sovraponte auf dem Bug dürfte da eventuell sogar einfacher zu machen sein, als SR + VL-RAM.
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(Gestern, 01:20)DopePopeUrban schrieb: Was deine Frage selbst beantwortet.
War eine Rhetorische Frage, da du einfach plakativ als Fakt dargestellt hat das der Ägypten Vertrag(2018) die gleichen Rahmenbedingungen und Vertragsumfang hatte wie eine Deutsche Bestellung heute.
(Gestern, 01:20)DopePopeUrban schrieb: Bis auf das Missionbay mittschiffs erkenne ich wenig, was nicht auch mit geringen Modifikationen auf der A200 hätte umgesetzt werden können. CEAFAR hätte man auch über ein Mast-Modul auf der A200 integrieren können, so wie man es mit den ANZACs bereits getan hat. Die A200 verfügt inhärent über 2x RHIB-Buchten, die Hangarkapazität zwischen A210 und A200 sind mWn gleich geblieben und Containerstellplätze hätte man hier vermutlich auch mittschiffs anlegen können.
Was nicht heißt, dass diese Faktoren nicht auch zur Mehrgröße der A210 geführt haben, das haben sie sicher, aber das wird nicht der einzige Grund dafür gewesen sein. Siehe die Aussagen seitens Kamermann in #233.
CEAFAR ist ungleich CEAFAR, die Variante, die auf den Anzacs zum Einsatz kommt(und wahrscheinlich für auch auf der A-200 gekommen wäre) hat ein Viertel der Fläche pro Hauptpanel von Dem was bei der A-210 gezeigt wurde.
Demensprechend ist es auch nur ein Viertel so Energieintensiv und bringt auch nur ein Viertel des Gewichtes auf die Höhe wo es Hebelwirkung ausüben kann, die durch Stabilität Reserve Kompensiert werden muss.
(Das auf der A-210 gezeigte Radar ist das Monstrum, das auch die Hunter hat)
Die A-210 jedoch über 4 Buchten, von denen je zwei 7m RHIBs und zwei 11m RHIBs aufnehmen können, die A-200 nur über zwei 7m Buchten, der Hangar der A-210 kann ein zusätzliches 700kg UAV aufnehmen.
Bei der A-200 würden Containerstellplätze auf Kosten von 8 AShM gehen, die kann jedoch beides 16 AShM und 2 Container.
Das die A-210 durch das zwei Insel Konzept auch automatisch Mehrgewicht bekommt, durch dupliziert ausgeführte Systeme, bestreitet auch niemand.
Des weiteren hat die A-210 noch einen zusätzlichen Waffenplatz Auf der Mittellinie des Schiffes.
(Gestern, 01:20)DopePopeUrban schrieb: Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass eine A200 nicht in der Lage sein soll eine Fixed Face CEAFAR-Anlage zu tragen, wenn der Vorgänger der A200 dies kann, sogar als Refit zur ursprünglichen Konfiguration.
[Bild: https://s1.directupload.eu/images/260306/a88sm5t3.jpg]
https://www.seaforces.org/marint/Austral...-class.htm
[Bild: https://s1.directupload.eu/images/260307/ir9zatto.jpg]
https://www.seaforces.org/marint/Austral...llarat.htm
Wahrscheinlich hätte man diese Mast-Module sogar von den aktuellen ANZACs recyceln können, nicht nur marktverfügbar sondern auch noch günstiger als eine Neubeschaffung. CEAFAR wird nicht der Grund sein, warum man eine A210 aufgesetzt hat. Auf Dual Sensor Islands hat Australien offensichtlich keinen Wert gelegt, siehe Mogami.
Siehe Erklärung bezüglich Radargröße oben.
Quellen:
https://www.navalnews.com/event-news/ind...0-frigate/
https://www.youtube.com/watch?v=foXsy1sIOKg
https://www.seaforces.org/marint/Austral...-class.htm
Bild Rader muss man selber ausmessen.
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(Gestern, 02:14)roomsim schrieb: War eine Rhetorische Frage, da du einfach plakativ als Fakt dargestellt hat das der Ägypten Vertrag(2018) die gleichen Rahmenbedingungen und Vertragsumfang hatte wie eine Deutsche Bestellung heute.
CEAFAR ist ungleich CEAFAR, die Variante, die auf den Anzacs zum Einsatz kommt(und wahrscheinlich für auch auf der A-200 gekommen wäre) hat ein Viertel der Fläche pro Hauptpanel von Dem was bei der A-210 gezeigt wurde.
Demensprechend ist es auch nur ein Viertel so Energieintensiv und bringt auch nur ein Viertel des Gewichtes auf die Höhe wo es Hebelwirkung ausüben kann, die durch Stabilität Reserve Kompensiert werden muss.
(Das auf der A-210 gezeigte Radar ist das Monstrum, das auch die Hunter hat)
Die A-210 jedoch über 4 Buchten, von denen je zwei 7m RHIBs und zwei 11m RHIBs aufnehmen können, die A-200 nur über zwei 7m Buchten, der Hangar der A-210 kann ein zusätzliches 700kg UAV aufnehmen.
Bei der A-200 würden Containerstellplätze auf Kosten von 8 AShM gehen, die kann jedoch beides 16 AShM und 2 Container.
Das die A-210 durch das zwei Insel Konzept auch automatisch Mehrgewicht bekommt, durch dupliziert ausgeführte Systeme, bestreitet auch niemand.
Des weiteren hat die A-210 noch einen zusätzlichen Waffenplatz Auf der Mittellinie des Schiffes.
Siehe Erklärung bezüglich Radargröße oben.
Quellen:
https://www.navalnews.com/event-news/ind...0-frigate/
https://www.youtube.com/watch?v=foXsy1sIOKg
https://www.seaforces.org/marint/Austral...-class.htm
Bild Rader muss man selber ausmessen.
OT:
Oha... Die ANZAC Refit haben weder RAM, noch Phalanx, noch irgendwelche anderen 20- 30mm Guns.... Viel. Spaß gegen Drohnen oder LFk Sättigung Angriffe.
Da ist ne F-123B (oder auch ne A200DEU, wenn die Gerüchte stimmen) richtig gut ausgestattet...
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(Gestern, 03:10)Milspec_1967 schrieb: OT:
Oha... Die ANZAC Refit haben weder RAM, noch Phalanx, noch irgendwelche anderen 20- 30mm Guns.... Viel. Spaß gegen Drohnen oder LFk Sättigung Angriffe.
Da ist ne F-123B (oder auch ne A200DEU, wenn die Gerüchte stimmen) richtig gut ausgestattet...
Das ASMD Upgrade der ANZAC wurde im Jahr 2000 erstmalig ausgegeplant und um 2009 umgesetzt - komplett andere Zeiten und damit ist auch der Vergleich von @DopePopeUrban komplett aus der Zeit gefallen.
Aus Kostengründen hat man die ursprünglich angedachte Aufrüstung der ANZAC verworfen und ist dann beim kleinen ASMD-Upgrade geendet.
OT Ende
Ein PDMS ist für mich eine letzte Verteidigungslinie bis maximal 10 km vom Schiff entfernt. RAM Block 2 kann nach Aussage der RAN ca. 10 nautische Meilen, also knapp 19 km, abdecken. Wenn ein VL-RAM dann nur noch maximal 10 km schafft, aber darüber ausreichend andere Layer in der AAW verfügbar sind, sehe ich darin kein Problem.
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(06.03.2026, 23:49)Broensen schrieb: Was dann letztlich für eine Ausstattung mit zwei unterschiedlichen VLS sprechen könnte, sofern man eben davon ausgeht, dass Mk.49 und 30mm sich gegenseitig mehr oder weniger ausschließen.
Es spricht vor allem Dingen für den Verzicht auf solche Kausalketten. Ein zweites VLS mit einer eigenen Logistikkette für einen FK, der die eigentliche Aufgabe nicht erfüllen kann und nur an Bord kommt, weil die Alternative schlechter wäre, ist für mich keine gute oder sinnvolle Argumentation.
Wenn wir von der Annahme ausgehen, dass MK49 und eine 30 mm MK sich ausschließen (was in meinen Augen nicht der Fall ist), dann braucht es schlicht eine Prioritätensetzung. Dieser Zwang, dass es nun unbedingt eine 30 mm MK mit ABM sein muss erschließt sich mir nicht, die zwei RAM-Starter halte ich für wesentlich wichtiger. Meiner Ansicht nach müssten wir also einfach auf diese MKs verzichten, ein leichteres Kaliber einrüsten und dieses durch eine entsprechend ausgelegte Bordkanone ergänzen um passende Wirkmöglichkeiten zu schaffen. Oder es werden ganz andere Alternativen in Betracht gezogen, bspw. sowas wie MPLS mit RAM und einem leichteren, günstigeren FK (bspw. DefendAir), oder eine Kombination aus MK und FK, sowas ist auch kein Hexenwerk.
(Gestern, 01:20)DopePopeUrban schrieb: Der Grund für diese Tendenz meinerseits begründet sich vor allem auf diese Grafik:
[Bild: https://s1.directupload.eu/images/260306/mp862ktn.png]
https://www.thyssenkrupp-brazil.com/comp...ce-vessels
Diese behandelt nicht die Evolution der MEKO 200er sondern der 100er Reihe.
Links angefangen bei den OPVs der Kedah Klasse der malaysischen Marine (MEKO 100 RMN), die letzten Typvertreter der 100er Reihe. Anschließend die Ursprungsversion der A100 (genannt Mk.I), auf die die Gawron Klasse (MEKO A100 PL) usw bis wir schlussendlich bei der MEKO A100 Mk.III ankommen, die aktuell unter dem Namen Tamandare in Brasilien gebaut wird.
Wie gesagt zeigt diese Grafik nicht die MEKO A200-Reihe, ist also kein klares Indiz dafür, dass es sich mit der A200er Reihe ähnlich verhält.
In der Grafik werden unten die Angebotsmodelle gezeigt, oben die tatsächlich gebauten Einheiten (deswegen auch mein Hinweis, dass es eine A-100 Mk.III nicht gibt). Was dort gezeigt und geschrieben wird widerspricht deinen Aussagen allerdings, denn in der Grafik heißt es nicht umsonst:
- Proven Design
- Ongoing Development
Und das bezieht sich explizit nicht auf die A-100, wie der Text darüber klarstellt:
Zitat:"A key design philosophy of the MEKO® classes is design iteration , whereby the best design features of each class evolve into the next class , ensuring the new classes of ships have solid, well-proven technology , materials and standards. This design progression reduces risk within the design , allowing competent and proficient innovations to be introduced into a new class."
Wenn du also diese Werbeaussagen für relevant hältst, dann bestätigen sie eine kontinuierliche Verbesserung und Anpassung des ursprünglichen Designs und damit eine Modernisierung mit jeder neuen Klasse, was letztlich auch nur logisch ist für einen im Wettbewerb stehenden Anbieter. Zu ernst sollte man sie allerdings nicht nehmen, denn:
Zitat:Ich persönlich tue mich aber sehr schwer damit zu glauben, dass eine A200 konstant weiterentwickelt wurde aber als einziger Vertreter der A-Reihe noch genauso aussehen soll, wie in ihrer Ursprungsversion.
Die A-200 ist die einzige moderne MEKO, von der bisher überhaupt verschiedene Klassen basierend auf dem gleichen Grunddesign gebaut wurden. Die aktuelle A-100MB hat mehr mit der A-200 gemein als mit der A-100PL, gerade deshalb ergeben aber auch deine Vermutungen für mich wenig Sinn.
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Ich würde mir nicht so viele Gedanken machen…
die Aussagen dass die MEKO A200DEU ein sehr vergleichbares setup zur F123B bekommt ist für mich mehr als ausreichend…
Ich denke hier auch das die Integration der Systeme auf einer neuen Einheit deutlich einfacher sind als nachträglich auf einer alten…
das generelle setup mit Radar, CMS und effektoren hat man ja quasi schon in der Schublade…
das ganze auf eine neue Fregatte zu packen die zudem für ihr Flexibilität bzgl Ausstattung bekannt ist… ist Ken Hexenwerk…
Ich gehe davon dass die Fregatten 1 x 76mm, 2 x RAM, 1 x 16er VLS MK41, 2 x 30mm ABM (Seasnake30) und 8-16 NSM erhalten werden. Die Seasnake30 kommen auf den Hangar in seitlich Position… da sie sehr leicht sind sollte das kein Thema sein… die werden schließlich auch auf CB90 gepackt…
die Aussage des grünen Politikers aus dem Interview bzgl F126 sind eher pessimistisch… so wie ich ihn verstehe ist die Tendenz dass F126 beendet wird und lieber 8 x Meko A200 DEU kommt… das wird unterm Strich deutlich günstiger (sogar inkl. der versenkten 2 Mrd € ) als wenn man an 6 x F126 festhält…
deutlich risiokarmer, man bekomm mehr Fregatten die unterm Strich auch 80-90% der Fähigkeiten haben…
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(Gestern, 10:44)ObiBiber schrieb: Ich gehe davon dass die Fregatten 1 x 76mm, 2 x RAM, 1 x 16er VLS MK41, 2 x 30mm ABM (Seasnake30) und 8-16 NSM erhalten werden. Die Seasnake30 kommen auf den Hangar in seitlich Position… da sie sehr leicht sind sollte das kein Thema sein… die werden schließlich auch auf CB90 gepackt…
Im Endeffekt könnte man das Setup der DW-3000F Fregatten aus Thailand auf die A-200 packen, nur halt mit RAM statt Phalanx. Die ASW-Suite dieser Fregatte stammt von Atlas Elektronik, somit sollte es auch im 9LV schon vollständig integriert sein.
Ich verstehe persönlich zwar den "Fetisch" hier im Forum für die Sea Snake 30 nicht, weil es überhaupt gar keinen Sinn ergibt, eine Kanone mit über 1.100 rpm mit einer Magazintiefe von unter 150 Schuss auf einer Fregatte einzusetzen, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden
Der viel größere Knackpunkt für mich ist und bleibt, ob die Marine endlich wieder EloGM in Form von R-ECM bzw. auch ECM-Systeme gegen UAV für die A-200 durchsetzt, nachdem man bei F125 und F126 konsequent darauf verzichtet hat.
Jede moderne Fregatte ohne solche Systeme halte sogar ich für nicht mehr zeitgemäß.
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(Gestern, 10:38)Helios schrieb: Dieser Zwang, dass es nun unbedingt eine 30 mm MK mit ABM sein muss erschließt sich mir nicht, die zwei RAM-Starter halte ich für wesentlich wichtiger. Für mich hängt das stark vom tatsächlich vorgesehenen Einsatzprofil ab. Für "blue sea" bin ich bei dir, im IKM oder für die Ostsee braucht es aber mMn ein C-UAS-fähiges, kinetisches System unterhalb des Hauptgeschützes und RAM. Ob das aber 30mm-ABM sein muss, ist eine andere Frage.
Zitat:Meiner Ansicht nach müssten wir also einfach auf diese MKs verzichten, ein leichteres Kaliber einrüsten und dieses durch eine entsprechend ausgelegte Bordkanone ergänzen um passende Wirkmöglichkeiten zu schaffen.
Was wäre denn für dich ein geeignetes System, das keine relevante Konkurrenz zu zwei Mk.49 bei der Positionierung darstellt? (Abgesehen davon, dass du eine solche eh nicht als gegeben siehst.  )
Zitat:Oder es werden ganz andere Alternativen in Betracht gezogen, bspw. sowas wie MPLS mit RAM und einem leichteren, günstigeren FK (bspw. DefendAir)
Sicher, ich bin ein Freund des MPLS-Konzepts, dann sind wir aber nicht mehr bei der kurzfristigen Beschaffung einer MEKO-A200DEU.
Zitat:eine Kombination aus MK und FK, sowas ist auch kein Hexenwerk.
Am einfachsten wäre der 11er-Starter von SeaRAM mit aufgesetzter MK. Kostet aber halt Munitionsvorrat.
(Gestern, 10:44)ObiBiber schrieb: Fregatten die unterm Strich auch 80-90% der Fähigkeiten haben… Pauschal kann man das so mMn nicht sagen. Allenfalls auf ein bestimmtes Aufgabenspektrum bezogen.
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Ich denke Leute unterschätzen die unglaubliche Magazintiefe der RAM Starter. 21x2 und ich behaupte einfach mal die Flugkörper sind in der Lage Shahed große Drohnen zu erfassen und zu zerstören, da kommt kein Geschütz hinterher.
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Die Frage ist wie wirtschaftlich und durchhaltefähig das ganze ist .
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(Gestern, 11:32)Pmichael schrieb: Ich denke Leute unterschätzen die unglaubliche Magazintiefe der RAM Starter. 21x2 und ich behaupte einfach mal die Flugkörper sind in der Lage Shahed große Drohnen zu erfassen und zu zerstören, da kommt kein Geschütz hinterher.
Klar, man kann eine Shahed mit einem 1 bis 2 Mio. USD teuren RAM Block 2A/B abschießen, aber wozu?
Eine "große Shahed" mit Bomben- oder Flugkörperlast muss deutlich früher mit ESSM abgeschossen werden, solange Wings Dirty herrscht.
Die kleinen Shahed sind so langsam und träge, dass schafft eine Mk 44-Stretch mit ABM sogar über die maximal effektive Distanz von ca. 3.000 m.
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(Gestern, 11:37)alphall31 schrieb: Die Frage ist wie wirtschaftlich und durchhaltefähig das ganze ist .
Da die Fregatte selbst eine Milliardensumme kostet, ist die Nutzung eines teuren Flutkörpers zum reinen Selbstschutz ein angemessener Preis. Nichtsdestotrotz sollte man sich natürlich nicht nur beschießen lassen, wie man ja in Iran sehen kann, wo es anscheinend doch möglich ist, die Gefahr von Drohnen und Flugkörpern durch gezielte Angriffe sehr schnell reduzieren zu können.
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„roomsim“ schrieb:CEAFAR ist ungleich CEAFAR, die Variante, die auf den Anzacs zum Einsatz kommt(und wahrscheinlich für auch auf der A-200 gekommen wäre) hat ein Viertel der Fläche pro Hauptpanel von Dem was bei der A-210 gezeigt wurde.
Demensprechend ist es auch nur ein Viertel so Energieintensiv und bringt auch nur ein Viertel des Gewichtes auf die Höhe wo es Hebelwirkung ausüben kann, die durch Stabilität Reserve Kompensiert werden muss.
(Das auf der A-210 gezeigte Radar ist das Monstrum, das auch die Hunter hat) A210/Hunter und ANZAC (post AMCAP fit) verfügen tatsächlich über die selbe Anlage.
Im Rahmen des ASMD-fits wurden die ANZACs ursprünglich mit einem CEAFAR Kit bestehend aus dem CEAFAR1 (S-Band) und CEAMOUNT Zielbeleuchtern (X-Band) ausgestattet. Mit AMCAP kamen zu den S- und X-Band Systemen ein weiteres System hinzu, CEAFAR2, dass im L-Band arbeitet.
Die ANZACs verfügen aktuell über alle drei Systeme, CEAMOUNT, CEAFAR1 und CEAFAR2.
„NavalNews“ schrieb:The new 1448 mast was designed and built by BAE Systems to support the CEAFAR2-L Phased Array Radar capability, in addition to the existing CEAFAR1-S and 1-X PAR capabilities.
[…]
Included in the AMCAP upgrade is the replacement of the ageing Air Search Radar capability with the new CEAFAR L-band long-range air search radar. Designed and produced by CEA Technologies, this new radar technology will also be part of the combat system on board the Hunter-class Frigates which will replace the Anzac class frigates. https://www.navalnews.com/naval-news/202...p-upgrade/
„ADM“ schrieb:The Commonwealth signed a standing offer for phased array radar development services with CEA Technologies in October 2013. Under this arrangement the company had progressed risk reduction and demonstration of the CEAFAR2 high power phased array radar (PAR) concept demonstrator in the S, X, and L bands. https://www.australiandefence.com.au/sea...for-anzacs
CEAFAR2 und CEAFAR1 befinden sich dabei in einer gestapelten Konfiguration, CEAMOUNT alleinstehend darunter.
Auf der A210 und Hunter sind diese drei Panelsorten über die Sensorinsel(n) verteilt. Mehr Unterschiede gibt es tatsächlich nicht. Ist also nicht der Grund für die Existenz der A210.
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„Helios“ schrieb:Was dort gezeigt und geschrieben wird widerspricht deinen Aussagen allerdings, denn in der Grafik heißt es nicht umsonst: […] Zitat:Die A-200 ist die einzige moderne MEKO, von der bisher überhaupt verschiedene Klassen basierend auf dem gleichen Grunddesign gebaut wurden. Die aktuelle A-100MB hat mehr mit der A-200 gemein als mit der A-100PL, gerade deshalb ergeben aber auch deine Vermutungen für mich wenig Sinn.
Mit anderen Worten, die A200 soll nach dieser Aussage kontstant weiterentwickelt worden sein, dabei aber visuell nicht der evolutionären Designsprache der beispielhaft gezeigten Grafik entsprechen (obwohl sie ebenfalls auf aus der A200 hervorgegangenen Typen wie die A210 und A300 entspricht) wohingegen die hier gezeigte A100 kein Beispiel dieses evolutionären Designprozesses sein soll, obwohl sie zum einen dieser Designsprache entspricht und zum anderen zu Erläuterungszwecken unter der von dir zitierten Passage dargestellt wird?
Also entweder zeigt diese Grafik repräsentativ diesen zitierten Evolutionsprozess von MEKO A-XXX Produkten, dann ist die A200 bislang nicht signifikant weiterentwickelt worden, oder diese Grafik beschriebt diesen Evolutionsprozess nicht, dann hat sie unter der zitierten Aussage nichts zu suchen. Oder sehe ich das falsch?
„Die A-200 ist die einzige moderne MEKO, von der bisher überhaupt verschiedene Klassen basierend auf dem gleichen Grunddesign gebaut wurden.“ würde doch 1 zu 1 die Vermutung bestätigen, die ich hier anführe: den Bau auf einer Basis, die in ihrem Grunddesign keinerlei oder kaum Entwicklung erfahren hat. Dessen Angebotsmodell noch das selbe ist, wie es 1997 erstmal präsentiert wurde.
Oder verstehe ich deine Aussage da miss?
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„Pmichael“ schrieb:Ich denke Leute unterschätzen die unglaubliche Magazintiefe der RAM Starter. 21x2 und ich behaupte einfach mal die Flugkörper sind in der Lage Shahed große Drohnen zu erfassen und zu zerstören, da kommt kein Geschütz hinterher. Der Haken an diesem Ansatz ist, dass man die RAM mWn, zumindest in der DM, nicht auf See nachladen kann. Denn dafür braucht es zum einen eine Art Kranmodul, dass auf den Mk49 aufgesetzt wird und zum anderen mitgeführte Reloads, was mWn beides auf Fregatten der DM nicht der Fall ist. Je nach Position des Starters wäre dies auch nicht möglich, selbst wenn man wollte.
Diese 21x Lfk pro Starter müssen also für die gesamte Zeit auf See, für mehrere Gefechte, ausreichen bis bei Rückkehr in den Hafen aufmunitioniert werden kann. Was im Rahmen von Point Defense gegen ASCM ausreichen mag, wenn man aber jeden Tag RAM gegen Drohnen einsetzt, werden diese binnen Tagen leer sein.
Wenn man wirklich vor hat, Drohnen per Lfk zu bekämpfen wäre ein System wie SADRAL dafür deutlich besser geeignet. Zwar verfügt es mit nur 6x Lfk über deutlich weniger direkt verfügbare Effektoren, basiert aber (wie alle Mistral) Systeme auf einer MANPAD-Basis und kann von Hand nachgeladen werden, das auch noch relativ zügig. Im Zweifel bringen 2x Starter mit 12x Lfk aber dafür 60x mitgeführten Reloads mehr als 2x Starter mit 42x Lfk ohne reloads.
Alternativ wäre das MPLS eine Möglichkeit, dass nach den bisher gezeigten Rendern mit bis zu 88x dezidierten C-UAS Lfk pro Starter ausgestattet werden kann, wofür vermutlich keine Reloads erforderlich wären.
Grundsätzlich halte ich Rohrwaffen und HPMs aber für die geeigneteren Mittel, um Drohnen zu bekämpfen. Eventuell auch ECM-Fähigkeiten.
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