(Luft) Future Combat Air System (FCAS) und New Generation Fighter (NGF)
Trappier gaslightet Airbus:

„Wir halten alle Verpflichtungen ein, Airbus respektiert die Vereinbarung nicht.“
Gleichzeitig sendet er an Deutschland eine klare Botschaft à la Emser Depesche:
„Entweder ihr akzeptiert unseren Lead, oder das Projekt ist tot.“
Aus meiner Sicht ist das eine gezielte Eskalation, um eine schnelle Entscheidung zu erzwingen. Trappier darf das, weil Macron ihn vorschickt. Merz ist scheinbar ein Zauderer und sollte nicht noch mehr Zeit verlieren.
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Eure Wunschwelt, eure Träume ...
Es ist ein politisches Projekt, und Stand der Dinge ist das der deutsche BK keinen atomrwaffenfähigen, trägerfähigen Flieger will, sondern 2 verschiedene NGF bauen will.
Macron will das nicht.
Jetzt ist Deutschland am Zuge, wie soll es weitergehen.
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Trappier glaubt, dass ihm jemand seine Wahrheitsverdrehung und vor allem die Manipulation der Reihenfolge der Aussagen von Airbus und Dassault abnimmt.

Aber das Internet vergisst nicht...
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(Gestern, 20:56)voyageur schrieb: Eure Wunschwelt, eure Träume ...
Es ist ein politisches Projekt, und Stand der Dinge ist das der deutsche BK keinen atomrwaffenfähigen, trägerfähigen Flieger will, sondern 2 verschiedene NGF bauen will.
Macron will das nicht.
Jetzt ist Deutschland am Zuge, wie soll es weitergehen.

Was soll ich geträumt haben? Vielleicht kannst du das mal klarstellen.
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Eigentlich will man doch wie ursprünglich vereinbart weitermachen. Was natürlich Träumerei ist mit Trappier und Macron.
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(Gestern, 20:56)voyageur schrieb: Eure Wunschwelt, eure Träume ...
Es ist ein politisches Projekt, und Stand der Dinge ist das der deutsche BK keinen atomrwaffenfähigen, trägerfähigen Flieger will, sondern 2 verschiedene NGF bauen will.
Macron will das nicht.
Jetzt ist Deutschland am Zuge, wie soll es weitergehen.

Der Traum wäre, man einigt, sich berücksichtigt alle Parteien gleichermaßen im Design, so das jeder seine Must haves Bekommt, entwickelt und man baut es mit der vor Jahren vereinbarten Anteilsteilung (1/3 pro Partner), dem Steht aber Frankreich/Dassault mit seinen Forderungen im Weg.
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(04.03.2026, 23:50)roomsim schrieb: Also kohärente Kommunikation ist was anderes als das was da aus Frankreich und vor allem von Dassault kommt.

Das was von Dassault kommt ist in sich genauso kohärent wie das, was von Airbus diesbezüglich kommt. Nur was hier immer wieder betont wurde (aber beständig ignoriert wird), Dassault ist nicht Frankreich und Airbus ist nicht Deutschland/Spanien. Die Nationen sind der Auftraggeber und bestimmen, wie das Projekt auszusehen hat. Leider ist es jenseits des Rheins nicht anders wie diesseits des Rheins (und hinter den fernen Pyrenäen), es gibt in der Politik viele Einflüsse und viele Interessen, und einiges an Illusionen.

Und was die Träume angeht, die sind in der Regel ein Widerspruch in sich, und genau da liegt das Problem.
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Hier geht es politisch um sehr viel mehr, als das schnöde NGF.

Frankreich bietet gerade ernsthaft mehreren europäischen Staaten eine Teilnahme am Nuklearprogramm an.
DAS ist eine einmalige Chance, die viel wichtiger als der Kampfflugzeuganteil am FCAS ist.

Die Gespräche laufen dazu aktuell.

Wenn die Forderung Frankreichs am Ende ein eigenes, nuklearfähiges Kampfflugzeug ist, dann müssen wir das akzeptieren.
Es hindert uns ja nicht daran, ein weiteres Kampfflugzeug mit anderen Partnern zu entwickeln und in FCAS zu integrieren.
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(Vor 9 Stunden)Bairbus schrieb: Hier geht es politisch um sehr viel mehr, als das schnöde NGF.

Frankreich bietet gerade ernsthaft mehreren europäischen Staaten eine Teilnahme am Nuklearprogramm an.
DAS ist eine einmalige Chance, die viel wichtiger als der Kampfflugzeuganteil am FCAS ist.

Die Gespräche laufen dazu aktuell.

Wenn die Forderung Frankreichs am Ende ein eigenes, nuklearfähiges Kampfflugzeug ist, dann müssen wir das akzeptieren.
Es hindert uns ja nicht daran, ein weiteres Kampfflugzeug mit anderen Partnern zu entwickeln und in FCAS zu integrieren.

F wird D niemals Atomwaffen EIGEN BESTIMMT überlassen !
Solange D keine 100% eigene Atomwaffen verfügt, ist das eine rein rhetorische Frage und politisch und militärisch betrachtet NULL interessant für Deutschland !
Und selbst wenn....dann kaufen wir halt 2040 20 OTS Frankreich NGF Atombomber,
...zusätzlich zu den dann 200 eigenen NGF Multirole Fighter deutscher Bauart.
(Als Ablösung der eh dann nicht mehr benötigten "Killswitch" F-35 Nuklearteilhabe)
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(Vor 9 Stunden)Bairbus schrieb: Hier geht es politisch um sehr viel mehr, als das schnöde NGF.

Frankreich bietet gerade ernsthaft mehreren europäischen Staaten eine Teilnahme am Nuklearprogramm an.
DAS ist eine einmalige Chance, die viel wichtiger als der Kampfflugzeuganteil am FCAS ist.

Was tut hier Frankreich genau? Was soll "Teilnahme am Nubklearprogramm" heißen? Und wie weit soll der Deal anders sein als was NATO Länder via Nukleare Teilhabe eh schon mit den USA haben? Dazu ist nichts verlässliches bekannt. Insbesondere, da Frankreich auch schon davon gesprochen hat, die Kontrolle über die eigenen Nuklearwaffen zu behalten.

Hier von einem MUSS zu reden wenn gar nicht wirklich klar ist worum es geht, und natürlich ein Regierungswechsel nächstes Jahr in Frankreich ansteht, ist mMn nicht passend.
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(Vor 9 Stunden)Bairbus schrieb: Hier geht es politisch um sehr viel mehr, als das schnöde NGF.

Frankreich bietet gerade ernsthaft mehreren europäischen Staaten eine Teilnahme am Nuklearprogramm an.
DAS ist eine einmalige Chance, die viel wichtiger als der Kampfflugzeuganteil am FCAS ist.

Die Gespräche laufen dazu aktuell.

Wenn die Forderung Frankreichs am Ende ein eigenes, nuklearfähiges Kampfflugzeug ist, dann müssen wir das akzeptieren.
Es hindert uns ja nicht daran, ein weiteres Kampfflugzeug mit anderen Partnern zu entwickeln und in FCAS zu integrieren.

Du meinst Deutschland könnte schlicht eine Staffel des französischen Flieger kaufen sofern es eine sinnvolle Teilhabe wirklich geben würde. Deutschland muss weder die grundsätzliche Auslegung des Fliegers einfach hinnehmen noch die einseitig diktierten Forderungen hinsichtlich akzeptieren.
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(Vor 9 Stunden)Bairbus schrieb: Wenn die Forderung Frankreichs am Ende ein eigenes, nuklearfähiges Kampfflugzeug ist, dann müssen wir das akzeptieren.
Es hindert uns ja nicht daran, ein weiteres Kampfflugzeug mit anderen Partnern zu entwickeln und in FCAS zu integrieren.
Das wäre tatsächlich eine gute Herangehensweise sofern sich beim NGF wirklich die Wege trennen. Dann wird die Luftwaffe eben um einen wie auch immer gearteten NGF gebaut und unterhält zusätzlich eben eine Staffel SCAF, die die nukleare Abschreckung sichert. Lässt sich durch eine gemeinsame Befähigung von NGF und SCAF in der Combat Cloud und den Remote Carrier auch recht unkompliziert in den Wirkkomplex der Luftwaffe einbinden, obgleich natürlich ein logistischer Mehraufwand, der mMn aber verkraftbare wäre, entsteht.
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Deutschland wird nicht für zwei Flugzeugtypen die Entwicklung finanzieren. Was sind das für Gedankengänge?
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(Vor 7 Stunden)Pmichael schrieb: Deutschland wird nicht für zwei Flugzeugtypen die Entwicklung finanzieren. Was sind das für Gedankengänge?

Nö...wenn Frankreich SEIN SCAF will, muss es das selbst bezahlen !

Es gibt nämlich genauso wenig die Notwendigkeit Frankreichs Flugzeugträger (Alp)Traum von UNS (Mit) bezahlen zu lassen !
Das war naämlich von Anfang an der dezutsche Politiker Kardinal Fehler bei SCAF und weshalb wir uns LOGISCH IMMER für das Projekt mit UK/I hätten entscheiden MÜSSEN !
Von logischer Fortführung von 30 Jahre erfolgreicher EF Arbeit auf Industrie Ebene ganz zu schweigen...
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Ich bin auch ein Verfechter eines gemeinsamen Kampfflugzeugs, aber es spielt keine Rolle mehr.

Was glaubt Ihr, weshalb die CDG in Schweden war, bevor sie ins Mittelmeer abgezogen wurde?

Hier einmal ein Artikel aus der BBC zum Thema nuklearer Schutzschirm für europäische Partner:

https://www.bbc.com/news/articles/cj4zlnezrl7o


Diese Chance, Europa ohne die USA nuklear verteidigen zu können, ist wichtiger als der Streit zwischen Dassault und Airbus.
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