(Luft) Collaborative Combat Aircraft (CCA)
#16
(02.03.2026, 13:39)DopePopeUrban schrieb: Was sich allerdings durch den Aufbau eigener Konstellationen über die technische Souveränität einer europäischen CCA ändern lässt, wohingegen dies bei einem amerikanischen CCA nur durch amerikanische Unterstützung möglich ist.
All das durch europäische Alternativen zu ersetzen, würde Dekaden dauern.
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#17
(02.03.2026, 13:39)DopePopeUrban schrieb: ..., zumal diese Fähigkeiten im Rahmen von FCAS sowieso noch Anwendung finden können.
Da es industriepolitisch nahezu unmöglich erscheint, mit US-gelieferten Systemen eine Integration herzustellen, die dem entspricht, was CCA im FCAS-Rahmen leisten sollen, kann es sich dabei nur um Brückenlösungen handeln, sofern wir nicht unsere eigenen Ambitionen aufgeben.

Denkbar wäre für mich allerdings, dass auch mittel- bis langfristig, neben den europäischen Entwicklungen, ein Komplex mit CCA&Co. rund um die F-35 entsteht, der weitestgehend US-basiert ist. Dieser könnte seinem europäischen Pendant vorläufig wohl überlegen und für dessen Entwicklung förderlich sein. Wichtig wäre dabei nur, dass man einerseits nicht zu viel Ressourcen in diesem Komplex bindet und sich auf keinen Fall darauf ausruht. Insofern sollte das nicht im größeren Rahmen als dem TaktLwG 33 stattfinden, das dadurch neben der nT noch einen experimentellen Sonderstatus erhalten würde.

(02.03.2026, 13:47)HeiligerHai schrieb: All das durch europäische Alternativen zu ersetzen, würde Dekaden dauern.
Dann sollte man rechtzeitig damit anfangen.
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#18
HeiligerHai schrieb:All das durch europäische Alternativen zu ersetzen, würde Dekaden dauern.
Ne, nicht wirklich. IRIS² wird viele dieser Aspekte bereits angehen und wird bereits um 2029/30 zur Verfügung stehen. Die ersten Demonstrationen wurden bereits im Januar diesen Jahres durchgeführt. Damit sind definitiv nicht alle Abhängigkeiten in der Dimension Weltraum behoben und weltweit steht diese Konstellation mWn auch nicht zur Verfügung, aber der Großteil der auf dem europäischen Kontinent stattfindenden militärischen Anwendungen lässt sich darüber bereits abwickeln. Da kommt uns die Geographie sehr zu Gute.

Sei mal dahingestellt ob ein Demonstrator damit arbeiten muss aber sofern man die jetzt zu beschaffenden CCAs als dauerhafte Ergänzung der eigenen Fähigkeiten betrachtet, ist eine Einbindung in die eigene Infrastruktur natürlich angebracht bis erforderlich. Alleine schon um herauszufinden, ob es bei der neu angelegten Infrastruktur Schwächen gibt, schließlich macht man sowas in dieser Dimension zum ersten mal hier in Europa und will direkt ganz oben mitspielen.
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Broensen schrieb:Da es industriepolitisch nahezu unmöglich erscheint, mit US-gelieferten Systemen eine Integration herzustellen, die dem entspricht, was CCA im FCAS-Rahmen leisten sollen, kann es sich dabei nur um Brückenlösungen handeln, sofern wir nicht unsere eigenen Ambitionen aufgeben.
Gerade das macht mir ja so große Sorgen. Man ist ja anscheinend leider bereit zu einigen Längen zu gehen um die Kriegstüchtigkeit 2029 herzustellen.
Zitat:Denkbar wäre für mich allerdings, dass auch mittel- bis langfristig, neben den europäischen Entwicklungen, ein Komplex mit CCA&Co. rund um die F-35 entsteht, der weitestgehend US-basiert ist. Dieser könnte seinem europäischen Pendant vorläufig wohl überlegen und für dessen Entwicklung förderlich sein. Wichtig wäre dabei nur, dass man einerseits nicht zu viel Ressourcen in diesem Komplex bindet und sich auf keinen Fall darauf ausruht. Insofern sollte das nicht im größeren Rahmen als dem TaktLwG 33 stattfinden, das dadurch neben der nT noch einen experimentellen Sonderstatus erhalten würde.
Denkbar wäre es für mich auch, aber da stellt sich mir die Frage, ob sich das lohnt. Bei den aktuellen Planungen werden neben einer nuklearen Bereitschaft nur wenige F-35 für andere Missionen zur Verfügung stehen. Diese könnten zwar durchaus von CCA profitieren, aber wenn wir hier von einer vielleicht einstelligen Zahl dafür verfügbarer Airframes sprechen, zweifle ich ehrlich gesagt daran, dass sich so eine Investition überhaupt lohnen würde. Und mehr F-35 für diesen Zweck zu beschaffen kann auch keine Lösung sein.
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#19
(02.03.2026, 19:50)DopePopeUrban schrieb: Ne, nicht wirklich. IRIS² wird viele dieser Aspekte bereits angehen und wird bereits um 2029/30 zur Verfügung stehen. Die ersten Demonstrationen wurden bereits im Januar diesen Jahres durchgeführt. Damit sind definitiv nicht alle Abhängigkeiten in der Dimension Weltraum behoben und weltweit steht diese Konstellation mWn auch nicht zur Verfügung, aber der Großteil der auf dem europäischen Kontinent stattfindenden militärischen Anwendungen lässt sich darüber bereits abwickeln. Da kommt uns die Geographie sehr zu Gute.
Iris² ist LEO/MEO SatCom.

Was ist mit mil GPS?
Einem europäischen Datenlink, der Link-16 & -22 ersetzt?
Europäischen Verschlüsselungsstandards?
Und so vielem mehr?
Deckt Iris² auch den hohen Norden ab? Und die ganzen Gewässer?

Das ist etwas komplizierter als Iris² + GALILEO = volldimensionale militärische Souveränität
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