(Asien) Indische Marine
Unabhängigkeit im Schiffs- und Waffensystembau schließt technologisch komplexe Systeme wie U-Boote ein.
Generell dazu
Zitat:Indien verfügt über etwa 21 U-Boote, die die maritime Präsenz des Landes stärken und im gesamten Indischen Ozean eine glaubwürdige Unterwasserabschreckung bieten.
(Quelle)
Konkret hat Indien inzwischen das zweite SSBN "Arihant" in Betrieb genommen, während die konventionellen U-Boote aus russischer Produktion oder Lizenzbauten (Deutschland) .
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Indien möchte der große Hering im Indischen Ozean sein:
Zitat:Jerusalem Post/World News
‘Post’ looks on as India showcases naval strength with Int’l Fleet Review
India's International Fleet Review will bring together 100 countries and show India’s ambition to position itself as a central maritime power in the Indo-Pacific.


FEBRUARY 21, 2026 16:47
VISAKHAPATNAM — India on Wednesday placed its expanding naval power on full display as it formally opened the International Fleet Review (IFR) 2026 off the coast of Visakhapatnam (Vizag), which The Jerusalem Post attended. The review marked the launching of a sequence of major maritime events that will bring more than 100 countries into contact with the Indian Navy over the coming weeks.

The fleet review, hosted by India’s Eastern Naval Command in the Bay of Bengal, was the first of three high-profile gatherings, followed by the multilateral MILAN 2026 naval exercise. The Indian Ocean Naval Symposium (IONS) Conclave of Chiefs also took place on Friday. The events are a show of India’s ambition to position itself as a central maritime power in the Indo-Pacific at a time of growing strategic competition and security challenges at sea.
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[Bild: https://images.jpost.com/image/upload/f_...822/707497]
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Bei den Indern haben wohl auch deutsche Seeaufklärer gezeigt, was sie können
Zitat:P-8A Poseidon Deutscher Seefernaufklärer in Indien

Sicherheit und Partnerschaft im Indo-Pazifik: Umsetzung der Indo-Pazifik Leitlinien der Bundesregierung

Bereits am Montag, den 16. Februar 2026, entsandte die Deutsche Marine einen Seefernaufklärer des Typs P-8A Poseidon nach Indien, so verlautete die Pressemitteilung vom 18. Februar 2026. Dort beteiligt sich das Luftfahrzeug am Indo-Pacific Deployment 2026 (IPD), um die sicherheitspolitische Präsenz Deutschlands in der Region zu stärken. Der Seefernaufklärer und Uboot-Jäger wird von Indien aus in der Region operieren. Vorgesehen sind Aufklärungs- und Präsenzflüge. Mit dem Einsatz des Flugzeugs verlegt die Deutsche Marine erstmals eines seiner brandneuen Kampfflugzeuge in diesen Raum.
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[Bild: https://marineforum.online/wp-content/up...kh4chu.jpg]
Quelle

Die Inder sind ohnehin auf der Suche nach Seeaufklärern ....
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Der US-Angriff auf ein iranisches Kriegsschiff stellt Indiens Neutralität auf die Probe
Zitat:Neu-Delhi bleibt im Iran-Krieg neutral, auch nachdem ein amerikanisches U-Boot eine iranische Fregatte vor indischer Küste versenkt hat. Doch der Druck auf Premier Modi wächst. Wer hat das Sagen im Indischen Ozean?

In den frühen Morgenstunden des 4. März versenkte ein U-Boot der US-Marine eine iranische Fregatte, die IRIS Dena, in internationalen Gewässern, etwa 37 Kilometer vor der Südküste Sri Lankas. 87 Seeleute starben. Das iranische Kriegsschiff war auf dem Rückweg von einer multinationalen Marineübung. Das Manöver unter dem Codenamen "MILAN 2026" hatte unter dem Kommando des indischen Militärs gestanden.

Der US-Angriff sei offenbar geplant gewesen, sagt der indische Ex-Außenminister Kanwal Sibal im DW-Interview. "Das iranische Schiff war im Wesentlichen wehrlos, da das Protokoll für solche Übungen in der Regel vorschreibt, dass die teilnehmenden Schiffe keine Munition mitführen dürfen."

"Es ist ironisch, dass die Marineübung den Namen 'MILAN' trägt, was (in Hindi) im Wesentlichen 'Zusammenkommen' bedeutet", sagt Sibal weiter. "Es ist ironisch, dass die USA die Vereinbarungen mit Indien ignoriert haben, da sich das Schiff aufgrund unserer Einladung in diesen Gewässern befand."

Indiens Führungsrolle im Indischen Ozean
Der Zwischenfall war eine weitere Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran auch außerhalb des Persischen Golfs und löste in Indien heftige Reaktionen aus. Kritiker sagen, das iranische Schiff sei zuvor in Indien zu Gast gewesen. Außerdem habe die Versenkung zwar in internationalen Gewässern des Indischen Ozeans stattgefunden, aber in einem Gebiet, in dem Indien seine maritime Führungsrolle geltend machen wolle.

Indiens Premierminister Narendra Modi und das Außenministerium hüllten sich zunächst in völliges Schweigen zu dem Angriff. Schließlich erklärte Außenminister Jaishankar: "Als die iranischen Seeleute aufbrachen und nach Indien kamen, war die Situation eine ganz andere gewesen. Sie kamen zu einer Flottenübung. Und dann gerieten sie gewissermaßen auf die falsche Seite bei den jüngsten Ereignissen."
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Viele Menschen in Indien haben Modis Schweigen jedoch als Schwäche angesehen. Oppositionsparteien sagen, die Regierung sei anfällig für regionale Krisen, und fordern eine Verurteilung der Aktion der USA. "Der Konflikt hat unseren Hinterhof erreicht, nachdem ein iranisches Kriegsschiff im Indischen Ozean versenkt worden war", sagt der politische Konkurrent von Modi, Rahul Gandhi, Ex-Vorsitzender der oppositionellen Kongresspartei. "Dennoch hat sich der Premierminister dazu nicht geäußert. In einer Zeit wie dieser brauchen wir eine ruhige Hand am Ruder. Stattdessen hat Indien einen kompromittierten Premierminister, der unsere strategische Autonomie aufgegeben hat."

Wer kontrolliert den Indischen Ozean?
Obwohl Indien weder rechtlich noch operativ befugt ist, die internationalen Gewässer vor der Südküste Sri Lankas zu überwachen, wirft dieser Vorfall laut Experten unbequeme Fragen hinsichtlich Indiens Fähigkeit auf, die Sicherheit in seiner unmittelbaren Einflusssphäre zu gewährleisten.

"Unabhängig davon, wie peinlich dies für Indien diplomatisch sein mag, verdeutlicht dieser Vorfall letztlich die Kapazität und die Reichweite der amerikanischen Unterwasserkriegsführung", sagt der Experte für Sicherheits- und Strategiefragen, Commodore Uday Bhaskar, gegenüber der DW. Seiner Ansicht nach unterstreicht die Versenkung der iranischen Fregatte eine grundlegende Realität auf den offenen Meeren. "Die Kontrolle über die Ozeane liegt bei denen, die über die fortschrittlichsten Überwachungs- und Unterwasserwaffensysteme verfügen."

Bhaskar warnte, dass die USA unter Präsident Donald Trump diese Fähigkeiten weiterhin "einseitig" einsetzen würden, auch im Indischen Ozean. Der indische Verteidigungsstratege Brigadier S. K. Chatterji erklärt daraufhin, Indien habe als Seemacht im Falle einer groß angelegten Krise die Möglichkeit zu einigen Schachzügen. Es könnte zum Beispiel den Verkehr in Richtung Osten zur Straße von Malakka stören, einer wichtigen Handelsroute zwischen Malaysia und Indonesien.

"Wir sind eine bedeutende Kraft im Indischen Ozean", sagt er, "aber mit unseren derzeitigen Ressourcen können wir ihn nicht dominieren. Unsere Vorteile sind geografischer Natur. Indien ragt wie ein schwimmendes Deck in den Indischen Ozean hinein."
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