(Europa) The Royal Navy
NATO Admiral Feliz Navidad und MoD spokesman Noel Joy Big Grin
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Können die Sea Ceptor VLS (Mushroomfarm) auch die CAMM-ER verschießen, oder sind sie ausschließlich auf die Basisversion CAMM beschränkt?
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Sowohl CAMM wie auch CAMM-ER haben jeweils ihre eigenen Startschächte die mWn nicht untereinander kompatibel sind. Die müsste man entsprechend durch CAMM-ER Schächte ersetzen wenn man diese auf den T26 verwenden wollen würde. Wenn ich mich richtig erinnere ist das in diesen 2x3 Modulen (bzw. dessen Gerüst) aber relativ leicht möglich, die müsste man sowohl für CAMM wie auch CAMM-ER verwenden können.
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(09.02.2026, 01:10)DopePopeUrban schrieb: Sowohl CAMM wie auch CAMM-ER haben jeweils ihre eigenen Startschächte die mWn nicht untereinander kompatibel sind. Die müsste man entsprechend durch CAMM-ER Schächte ersetzen wenn man diese auf den T26 verwenden wollen würde. Wenn ich mich richtig erinnere ist das in diesen 2x3 Modulen (bzw. dessen Gerüst) aber relativ leicht möglich, die müsste man sowohl für CAMM wie auch CAMM-ER verwenden können.

Also können die T26 und modifizierten T45 nur CAMM verschießen.
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Genau. Die Mushroom Farm müsste für andere Lfk mit anderen Startschächten versehen werden.
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Der Vorteil sollte ja eben in der günstigeren, leichteren und weniger komplexen Konstruktion der mushroom farm liegen, vor allem im Hinblick auf den cold launch.
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Mit der Ausmusterung der RFA Argus fehlen der Royal Navy die Mittel für die Durchführung einer amphibischen Operation
OPEX360 (französisch)
von Laurent Lagneau · 20. Februar 2026
[Bild: https://www.opex360.com/wp-content/uploa...141010.jpg]
Im November 2024 gab das britische Verteidigungsministerium [MoD] bekannt, dass die beiden letzten amphibischen Angriffsschiffe der Royal Navy – die HMS Albion und die HMS Bulwark – aus dem Dienst genommen werden, ohne auf ihren Ersatz durch die sechs im Rahmen des Multi Role Support Ship [MRSS]-Programms bis 2033/34 geplanten Schiffe zu warten. Diese Entscheidung wurde damit begründet, dass die Schiffe nicht mehr seetüchtig seien und renoviert werden müssten. Seitdem wurde eines der Schiffe zu sehr vorteilhaften Konditionen (um nicht zu sagen: mit Verlust) an Brasilien verkauft, und das zweite Schiff dürfte das gleiche Schicksal ereilen.

Um einen Kapazitätsausfall auszugleichen, hatte das Verteidigungsministerium ursprünglich die Absicht, eines der drei Landungsschiffe der Royal Fleet Auxiliary [Bay-Klasse] umzubauen, um die amphibischen Operationen der Royal Marines zu unterstützen. Allerdings änderte es seine Meinung und beschloss, dass die RFA Argus bis 2030 die Haupteinheit seiner „Littoral Response Group” bleiben sollte. Und das, obwohl dieses Schiff eigentlich 2024 außer Dienst gestellt werden sollte.

„Die Modernisierung der RFA Argus und ihr Einsatz zusammen mit den Schiffen der Bay-Klasse in ihrer derzeitigen Konfiguration sind die optimale Lösung zur Unterstützung einer Küstenreaktionsgruppe”, argumentierte das Verteidigungsministerium im Jahr 2022.

Als sie jedoch im Juni letzten Jahres ihren Einsatzzyklus wieder aufnehmen sollte, nachdem sie fünf Monate lang in Falmouth für eine „geplante Wartungsphase” stillgelegt worden war, wurde die RFA Argus nicht zur Wiederaufnahme des Seeverkehrs zugelassen, da die Maritime and Coastguard Agency (MCA) und Lloyd's Register der Ansicht waren, dass sie nun eine Gefahr für die Schifffahrt darstelle.

Quellen teilten der Tageszeitung The Telegraph kürzlich mit, dass die Propellerwelle dieses Schiffes „dringend repariert werden muss, um zu verhindern, dass die Heckdichtung versagt”.

„Die RFA Argus befindet sich in einem fortgeschrittenen Zustand des Verfalls. Es ist erschreckend, dass man sie so weit verfallen ließ, dass sie nicht mehr seetüchtig ist”, beklagte Admiral Lord West, ehemaliger Stabschef der Royal Navy.

Wie dem auch sei, die RFA Argus wird nie wieder kreuzen. Am 20. Februar bestätigte die britische Marine, dass sie Portsmouth verlassen und nach Falmouth gebracht wird, um dort verschrottet zu werden.

Die in Italien gebaute RFA Argus war ursprünglich ein Containerschiff, das 1982 während des Falklandkrieges requiriert wurde. Anschließend wurde sie vom Verteidigungsministerium erworben, um sie als Ausbildungsplattform für zukünftige Hubschrauberpiloten der Fleet Air Arm zu nutzen. Im Jahr 1991 wurde sie dann umgebaut, um ein Krankenhaus zu beherbergen und humanitäre Einsätze durchzuführen.

Theoretisch könnte die Royal Navy die drei Landungsschiffe der RFA für amphibische Operationen einsetzen, da sie 500 Soldaten mit ihren gepanzerten Fahrzeugen transportieren können. Allerdings ist derzeit keines dieser Schiffe in der Lage, in See zu stechen.

Die RFA Lyme Bay liegt in Gibraltar fest, nachdem sie vor einigen Monaten an einer Übung der Royal Marines teilgenommen hat. Laut The Telegraph soll sie aufgrund von Budgetkürzungen bis April nächsten Jahres dort bleiben. Die RFA Mounts Bay hat keine Besatzung, während die RFA Cardigan Bay einer Überholung unterzogen wird, die sich verzögert hat.

Auch bei den sogenannten Erstklassenschiffen ist die Lage für die Royal Navy schwierig, da ihr nach der für dieses Jahr geplanten Ausmusterung der HMS Richmond nur noch sechs Fregatten vom Typ 23 zur Verfügung stehen werden.
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(21.02.2026, 17:29)voyageur schrieb: Mit der Ausmusterung der RFA Argus fehlen der Royal Navy die Mittel für die Durchführung einer amphibischen Operation
OPEX360 (französisch)
von Laurent Lagneau · 20. Februar 2026
[Bild: https://www.opex360.com/wp-content/uploa...141010.jpg]
Im November 2024 gab das britische Verteidigungsministerium [MoD] bekannt, dass die beiden letzten amphibischen Angriffsschiffe der Royal Navy – die HMS Albion und die HMS Bulwark – aus dem Dienst genommen werden, ohne auf ihren Ersatz durch die sechs im Rahmen des Multi Role Support Ship [MRSS]-Programms bis 2033/34 geplanten Schiffe zu warten. Diese Entscheidung wurde damit begründet, dass die Schiffe nicht mehr seetüchtig seien und renoviert werden müssten. Seitdem wurde eines der Schiffe zu sehr vorteilhaften Konditionen (um nicht zu sagen: mit Verlust) an Brasilien verkauft, und das zweite Schiff dürfte das gleiche Schicksal ereilen.

Um einen Kapazitätsausfall auszugleichen, hatte das Verteidigungsministerium ursprünglich die Absicht, eines der drei Landungsschiffe der Royal Fleet Auxiliary [Bay-Klasse] umzubauen, um die amphibischen Operationen der Royal Marines zu unterstützen. Allerdings änderte es seine Meinung und beschloss, dass die RFA Argus bis 2030 die Haupteinheit seiner „Littoral Response Group” bleiben sollte. Und das, obwohl dieses Schiff eigentlich 2024 außer Dienst gestellt werden sollte.

„Die Modernisierung der RFA Argus und ihr Einsatz zusammen mit den Schiffen der Bay-Klasse in ihrer derzeitigen Konfiguration sind die optimale Lösung zur Unterstützung einer Küstenreaktionsgruppe”, argumentierte das Verteidigungsministerium im Jahr 2022.

Als sie jedoch im Juni letzten Jahres ihren Einsatzzyklus wieder aufnehmen sollte, nachdem sie fünf Monate lang in Falmouth für eine „geplante Wartungsphase” stillgelegt worden war, wurde die RFA Argus nicht zur Wiederaufnahme des Seeverkehrs zugelassen, da die Maritime and Coastguard Agency (MCA) und Lloyd's Register der Ansicht waren, dass sie nun eine Gefahr für die Schifffahrt darstelle.

Quellen teilten der Tageszeitung The Telegraph kürzlich mit, dass die Propellerwelle dieses Schiffes „dringend repariert werden muss, um zu verhindern, dass die Heckdichtung versagt”.

„Die RFA Argus befindet sich in einem fortgeschrittenen Zustand des Verfalls. Es ist erschreckend, dass man sie so weit verfallen ließ, dass sie nicht mehr seetüchtig ist”, beklagte Admiral Lord West, ehemaliger Stabschef der Royal Navy.

Wie dem auch sei, die RFA Argus wird nie wieder kreuzen. Am 20. Februar bestätigte die britische Marine, dass sie Portsmouth verlassen und nach Falmouth gebracht wird, um dort verschrottet zu werden.

Die in Italien gebaute RFA Argus war ursprünglich ein Containerschiff, das 1982 während des Falklandkrieges requiriert wurde. Anschließend wurde sie vom Verteidigungsministerium erworben, um sie als Ausbildungsplattform für zukünftige Hubschrauberpiloten der Fleet Air Arm zu nutzen. Im Jahr 1991 wurde sie dann umgebaut, um ein Krankenhaus zu beherbergen und humanitäre Einsätze durchzuführen.

Theoretisch könnte die Royal Navy die drei Landungsschiffe der RFA für amphibische Operationen einsetzen, da sie 500 Soldaten mit ihren gepanzerten Fahrzeugen transportieren können. Allerdings ist derzeit keines dieser Schiffe in der Lage, in See zu stechen.

Die RFA Lyme Bay liegt in Gibraltar fest, nachdem sie vor einigen Monaten an einer Übung der Royal Marines teilgenommen hat. Laut The Telegraph soll sie aufgrund von Budgetkürzungen bis April nächsten Jahres dort bleiben. Die RFA Mounts Bay hat keine Besatzung, während die RFA Cardigan Bay einer Überholung unterzogen wird, die sich verzögert hat.

Auch bei den sogenannten Erstklassenschiffen ist die Lage für die Royal Navy schwierig, da ihr nach der für dieses Jahr geplanten Ausmusterung der HMS Richmond nur noch sechs Fregatten vom Typ 23 zur Verfügung stehen werden.

Die Royal Navy ist in einem echt traurigen Zustand, selbst im Vergleich zur Deutschen Marine. Wenn man dann noch bedenkt, das momentan nur 3 Type 45 Verfügbar sind und die SSN flotte momentan mit 5 aktiven Booten auch auf einem Tiefstand ist.

Das heißt die ehemals so große RN besteht jz nur aus 2 Trägern, 3 Zerstörern, 6 Fregatten, 4 SSBNs und 5 SSNs als Kampfeinheiten, sowie einer Logistikflotte aus 3 reinen Tankern. Dazu kommen noch ein Paar Patrouillenschiffen und Minenböcken.

Die RN hat sogar die Fähigkeit des Versorgens ihrer Einheiten auf See verloren, für Dry Stores sind sie voll und ganz auf Verbündete angewiesen. Diesen Job macht momentan auf die HNoMS Maud der Norweger.
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Das sechste der sieben Angriffs-U-Boote der Astute-Klasse (97 Meter, 7.400 Tonnen), die „Agamemnon“, hat drei Wochen nach seiner Taufe und Indienststellung durch König Charles im September die ersten Tauchversuche unternommen. Diese Tests erfolgten im sicheren Dock bei BAE Systems in Barrow-in-Furness, etwa 60 Kilometer nördlich von Liverpool. Sie sind der kritische Nachweis, dass das Boot nicht nur sicher schwimmt, sondern auch in der Praxis unter Wasser nicht kentert und alles so funktioniert, wie es berechnet und geplant war.
[Bild: https://marineforum.online/wp-content/up...42lt8i.jpg]
Quelle
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Zerstörer vom Typ 45 wird ins östliche Mittelmeer entsandt
Navylookout
„Heute wurde bestätigt, dass der Premierminister die Royal Navy angewiesen hat, einen Luftabwehrzerstörer zu entsenden, um Zypern vor iranischen Drohnen- und Raketenangriffen zu schützen. Die Fleet Air Arm wird außerdem zwei mit Martlet-Raketen bewaffnete Wilcat-Hubschrauber auf die Insel schicken.

Die HMS Dragon wird derzeit vorbereitet und wird eine Reise von rund 3.000 Seemeilen (5.500 km) antreten, die etwa sieben Tage dauern wird, bis sie ihr Einsatzgebiet erreicht. Wie wir bereits zuvor festgestellt haben, war der Bedarf an Marineeinheiten im Mittelmeer nicht schwer vorherzusagen. Die Marine hatte der Regierung angeboten, einen Typ 45 vor dem Angriff, den Trump mehrere Wochen im Voraus angekündigt hatte, vor Ort zu stationieren, aber die geplanten NATO-Einsätze wurden als vorrangig angesehen. Die Ereignisse in der Region entwickeln sich rasant, und die Ankunft des Schiffes könnte zu spät kommen, um weitere schädliche Angriffe auf RAF Akrotiri zu verhindern.

Die große Waffe

Ein Schiff vom Typ 45 kann einen riesigen Luftraum überwachen und die von Iran eingesetzten ballistischen Mittelstreckenraketen und Angriffsdrohnen abwehren. Die leistungsstarken Sensoren des Typs 45 werden die Abdeckung und die Vorwarnzeiten für die Insel erhöhen. Der Zerstörer ist auch eine ideale Plattform für die Koordinierung der Luftverteidigung und könnte Jets zum Abfangen von Drohnen oder Marschflugkörpern lenken.

Die HMS Diamond hat diese Fähigkeit während ihrer Einsätze im Roten Meer in den Jahren 2023-24 unter Beweis gestellt. Das Sea Viper-System und die Aster-Raketen können solche Ziele problemlos abschießen, aber mit Kosten von 1 bis 2 Millionen Pfund pro Schuss ist dies ein sehr teurer und wertvoller Effektor, insbesondere wenn es darum geht, einen Massenangriff abzuwehren. Leider hat die Dragon noch nicht das Sea Ceptor-System erhalten, das die Feuerkraft vervielfachen würde und eine deutlich kostengünstigere Rakete ist. Die Phalanx- und 30-mm-Kanonen sind zwar gut geeignet, um das Schiff gegen UAS zu verteidigen, können aber nicht viel zur Verteidigung des Gebiets um Zypern beitragen. Ob das Schiff mit seinem 48-Zellen-Raketensilo voll beladen eingesetzt wird, ist ebenfalls ungewiss. Im Jahr 2024 kehrte die HMS Diamond nach Gibraltar zurück, um ihre Raketenvorräte während ihrer Operationen im Roten Meer aufzufüllen, nachdem sie nur eine Handvoll Raketen abgefeuert hatte.

Weit offen

RAF Akrotiri, ein souveräner Stützpunkt im Süden Zyperns, wurde kurz nach Mitternacht am Montag von einer Drohne vom Typ Shahed getroffen und ist weiterhin verwundbar. Wie die meisten britischen Verteidigungsanlagen ist Akrotiri weit offen für Raketen- und Drohnenangriffe, es sei denn, schnelle Jets können schnell genug starten, um eine Abfangaktion zu versuchen. Es gibt nur minimale bodengestützte Luftabwehrsysteme (GBAD) und keine gehärteten Flugzeugunterstände (HAS). Es wird angenommen, dass das ORCUS-Gegen-UAS-System in der Basis eingesetzt wird, aber dabei handelt es sich um ein elektronisches Störsystem, das zur Abwehr kleiner, niedriger und langsamer Drohnenbedrohungen gedacht ist, nicht für große Angriffsdrohnen vom Typ Shahed in ihrer Endphase. Der Einsatz einer der Sky-Sabre-Batterien der Armee in Zypern scheint ein sehr sinnvoller Schritt zu sein, der auch schnell umgesetzt werden könnte.

Iranische Angriffe werden höchstwahrscheinlich von seinen Hisbollah-Stellvertretern im Libanon ausgehen. Die Insel liegt auch in Reichweite von Shahed-Drohnen oder Raketen, die aus dem Iran abgefeuert werden, obwohl diese 1.200 km durch den irakischen und syrischen Luftraum zurücklegen müssen. Die zyprischen Staats- und Regierungschefs üben Druck auf Großbritannien aus, mehr für ihre Verteidigung zu tun. Griechenland hat bereits den Einsatz von zwei Kriegsschiffen der griechischen Marine zum Schutz Zyperns angekündigt, darunter die brandneue Fregatte HS Kimon, sowie den Einsatz von F-16-Jets auf dem Luftwaffenstützpunkt Andreas Papandreou auf der Insel. Frankreich hat angekündigt, ebenfalls eine Fregatte ins östliche Mittelmeer zu entsenden, und Deutschland erwägt, dasselbe zu tun.

Jonglierakt
Das gehört alles zum Leben auf See dazu, aber die Besatzung und die Support-Teams in Portsmouth mussten schnell handeln, um das Schiff kurzfristigseetüchtig zu machen. Die HMS Dragon sollte eigentlich das Flaggschiff der Standing NATO Maritime Group One werden, aber ihre Wartungsphase wurde vorverlegt, sodass sie heute aus dem Trockendock genommen wird und mit der Verladung von Munition beginnt.

Die Dragon wird voraussichtlich Anfang nächster Woche auslaufen. Sie hat die FOST im Dezember abgeschlossen, war seitdem aber nicht mehr auf See und muss während der Überfahrt eine kurze Überprüfung durchführen.

Die HMS Duncan ist verfügbar, soll aber zur HMS Prince of Wales und der Trägerkampfgruppe der Operation FIRECREST stoßen. Allerdings weist sie einige Mängel auf, die behoben werden müssen, und steht vor einer kurzen Wartungsphase.
Die Royal Navy verfügt einfach nicht über genügend Schiffe, um wie früher Schiffe im Auslandseinsatz zu unterhalten, die für Notfälle einsatzbereit sind. Stattdessen ist sie gezwungen, ihre wenigen verfügbaren Schiffe vorrangig für die dringendsten Missionen einzusetzen, auf Kosten anderer Aufgaben. Diese Situation ist nicht von der Royal Navy verursacht worden, sondern ist das klare Ergebnis der Unterfinanzierung der Verteidigung durch aufeinanderfolgende Regierungen. Die lähmenden Haushaltsrunden während des Jahres und die geringen Ausgabenerhöhungen, die kaum die Inflationskosten decken, haben zu diesem rapiden Niedergang beigetragen.

Verteidigung in Lähmung

Die Veröffentlichung des Verteidigungsinvestitionsplans (DIP) verzögert sich nun schon seit acht Monaten und führt zu einer fast vollständigen Lähmung einer Organisation, die ohnehin schon für die lange Liste der Aufgaben, auf die sie vorbereitet sein muss, stark unterfinanziert ist.

Obwohl die Verteidigung der Nation die oberste Pflicht der Regierung ist, ist die derzeitige Finanzministerin der Ansicht, dass das Verteidigungsministerium nur eine weitere Behörde ist, die warten muss, während sie andere, politisch populärere Prioritäten finanziert. Das Argument, dass die Verteidigung keine weiteren Mittel erhalten sollte, bis sie Verschwendung reduziert und ihre Effizienz verbessert hat, erscheint oberflächlich betrachtet vernünftig. Leider ist dies nicht der richtige Zeitpunkt für politische Spielchen, und es steht in krassem Widerspruch zu der dringenden Notwendigkeit, in einer zunehmend gefährlichen Welt bereit zu sein, „heute Nacht zu kämpfen“. Wir können uns nicht mit Entschuldigungen für historisches Missmanagement verteidigen; was zählt, ist die aktuelle und zukünftige Streitmacht. Das Vereinigte Königreich muss seine Hard Power schnell wiedererlangen; dies kann nicht billig oder ohne eine erhebliche Aufstockung der Mittel geschehen.
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