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Ich lese hier seit geraumer Zeit mit und habe mich jetzt mal angemeldet. @ Milspec_1967 Ich finde dieses Ossibashing immer fantastisch. Jeder 10Jährige weiß das? Den Eindruck hatte ich bei Augen geradeaus aber nicht. Denn ich als Ost- bzw. Mitteldeutscher habe auf den zweiten Briefwechsel bezüglich der Nationalhymne zwischen v. Weizsäcker und Kohl mit hingewiesen. Dazu gibt es im Liederbuch der Bundeswehr unter der Nationalhymne einen kleinen Text zu. Wo kommen eigentlich die ganzen Großkopferten der AfD her? Doch wohl nicht aus dem goldenen Westen? Zurück zum Thema. Das Singen der ersten Strophe ist, wie hier schon erwähnt, nicht verboten. Nur weiß man bei den Herrschaften, die die erste Strophe singen, ganz genau, wo der Wind herweht. Und als Soldat sollte man das besser mal lassen. Denn man kann als Soldat nicht Diener zweier Herren sein.
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KBG32:
Zunächst mal herzlich willkommen im Forum.
Zitat:als Soldat sollte man das besser mal lassen. Denn man kann als Soldat nicht Diener zweier Herren sein.
Ich finde es fragwürdig, die Treue eines Soldaten zu weitgehend an Äußerlichkeiten festzumachen. Diese Überbetonung der Formen vor den Inhalten ist in diesem Land mMn inzwischen das größere Problem. Woher will man wissen, dass ein Soldat nicht treu ist, nur weil in irgendeinem Kontext mal die erste Strophe singt?
Noch darüber hinaus hat hier kein Soldat diese Strophe gesungen, sondern ein Zivilist legte sie auf. Du stellst also die Loyalität von Soldaten in Frage, weil ein Zivilist die erste Strophe abspielt ?!
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Nein, in diesem Fall stelle ich die Loyalität nicht in Frage. Das ist da dumm gelaufen. Aber jedem Demokraten sollte klar sein, mit wem er sich gemein macht, wenn er die erste Strophe singt. Es sollte auch beim Militär überhaupt keinen Grund dafür geben, die erste Strophe zu singen.
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Ich sehe das ehrlich gesagt nicht so ausschließlich und es stellt sich meiner Meinung nach die Frage, ob wir die Grenzen inzwischen hierzulande nicht zu eng setzen und damit schlussendlich das Gegenteil von dem Erreichen was man damit an eigentlich erstrebenswertem erreichen will.
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(27.12.2025, 19:44)Quintus Fabius schrieb: Ich sehe das ehrlich gesagt nicht so ausschließlich und es stellt sich meiner Meinung nach die Frage, ob wir die Grenzen inzwischen hierzulande nicht zu eng setzen und damit schlussendlich das Gegenteil von dem Erreichen was man damit an eigentlich erstrebenswertem erreichen will. Ich möchte dir da nicht gänzlich widersprechen, denn Teile der Bevölkerung und der Medien tendieren da sicher in eine Richtung, die nicht zielführend ist.
Allerdings würde ich konkret den Umgang mit der 1. Strophe des Deutschlandlieds dafür nicht als Indiz sehen.
Sie stand bei ihrer Entstehung für einen positiven Nationalismus, den es so heutzutage nicht mehr gibt und auch nicht mehr geben kann. Die Nutzung durch die Nazis in der damals praktizierten Form hat ihr übriges dazu beigetragen, dass sie heute nicht mehr ohne die klare Assoziation mit einem aggressiven, den Grundwerten der Bundesrepublik zuwiderlaufenden Nationalismus wahrgenommen werden kann. Daher gehört sie zwar nicht verboten, ist aber für sich allein vorgetragen nicht mit den Grundwerten der FDGO vereinbar und somit im Umfeld der Bundeswehr nicht akzeptabel.
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Lassen wir die Strophe mal komplett weg.
Zitat:einen positiven Nationalismus, den es so heutzutage nicht mehr gibt und auch nicht mehr geben kann.
Es gibt ja noch mich
Aber mal ernsthaft:genau diesen positiven Nationalismus müssen wir wieder herstellen. Und er ist wiederherstellbar.
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(27.12.2025, 20:39)Broensen schrieb: Ich möchte dir da nicht gänzlich widersprechen, denn Teile der Bevölkerung und der Medien tendieren da sicher in eine Richtung, die nicht zielführend ist.
Allerdings würde ich konkret den Umgang mit der 1. Strophe des Deutschlandlieds dafür nicht als Indiz sehen.
Sie stand bei ihrer Entstehung für einen positiven Nationalismus, den es so heutzutage nicht mehr gibt und auch nicht mehr geben kann. Die Nutzung durch die Nazis in der damals praktizierten Form hat ihr übriges dazu beigetragen, dass sie heute nicht mehr ohne die klare Assoziation mit einem aggressiven, den Grundwerten der Bundesrepublik zuwiderlaufenden Nationalismus wahrgenommen werden kann. Daher gehört sie zwar nicht verboten, ist aber für sich allein vorgetragen nicht mit den Grundwerten der FDGO vereinbar und somit im Umfeld der Bundeswehr nicht akzeptabel.
Das Deutschlandlied in allen drei Strophen wurde vom SPD-Mann Friedrich Ebert In der Weimarer Republik zur Nationalhymne gemacht. In der BRD galt es bis 1990 als Nationalhymne, wenn auch nur die 3. Strophe offiziell gesungen wurde. Vielleicht sollte man einfach mal unverkrampfter an die Sache heran gehen. Ja, der Inhalt der 1. Strophe ist nicht mehr aktuell und wird es aller Wahrscheinlichkeit nach auch in Zukunft nicht sein. Das betrifft aber nicht nur die deutsche Nationalhymne, sondern auch Andere. Bei der Marseillaise streicht man in Frankreich ja auch keine Strophe(n).
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(12.10.2025, 08:46)Quintus Fabius schrieb: Zur Sache bei den Fallschirmjägern - Zitat:
Und was waren nun die Gründe !!
Gesichert ist anscheinend, dass ein paar einzelne Soldaten was genommen haben. Und dass es irgendwelche Homospielchen in der Dusche gegeben haben soll. Laut 'FAZ', ( Link) gewiss kein Hort progressiven Empörungsjournalismus, liegt weit mehr im Argen.
Kokainkonsum, in deutlich mehr als nur Einzelfällen.
Eine Fete, die angeblich unter dem Thema "Peaky Blinders" lief, bei der aber ein Dutzend Soldaten in einer Art Braunhemden-Uniform aufmarschierte.
Hitlergruß als Begrüßungsritual bei ganzen TE, und umso mehr, seit bekannt wurde, dass die Führung dies zu unterbinden suchte.
Exhibitionismus gegenüber Soldatinnen und frauenfeindliche Sprüche—und durchaus nicht immer nur aus der Sicht "dünnhäutiger" Individuen. Wer eine Kameradin mit "Nein heißt ja, und ja heißt anal" anspricht, ist ein ekliges Kameradenschwein.
Und dergleichen mehr.
Der Artikel geht übrigens auch darauf ein, dass die Räumlichkeiten in Zweibrücken absolut verranzt und renovierungsbedürftig sein müssen.
(12.10.2025, 08:46)Quintus Fabius schrieb: Warum aber wird aus solchen dummen "Kinderstreichen" wie sie für junge Soldaten nun mal nie ganz zu vermeiden sind künstlich so ein Drama aufgeblasen, um den Kommandeur zu beseitigen ?! Habe ich damals überlesen. Herrje, Quintus, bei allem Respekt: Jemanden "anzupimmeln" oder das "Dörrobstpaddeln", zumal unter Druck, sind sexuelle Belästigung bzw. Vergewaltigung, das sind keine "dummen Kinderstreiche".
Und nein, so etwas kommt nicht bei "jungen Soldaten" vor, sondern seltsamerweise immer wieder gehäuft bei bestimmten TrpGtg und Verbänden. (12.10.2025, 08:46)Quintus Fabius schrieb: Verfolgte der also auch ein völlig unrealistisches "Kriegerethos" ? War nicht genügend Beamter und Verwaltungsbürokrat ? Denn alles andere als ein Verwaltungsbeamter zu sein geht ja gar nicht. Einfach schon weil es so unrealistisch ist...... Oder vielleicht haben sich Deine Vorurteile einfach mal nicht bestätigt.
Der Artikel enthält auch Hinweise auf ein Führungsversagen. Beschwerden wurden verschleppt. Spannungsversetzungen wurden nicht als solche deklariert, um die Statistik zu beschönigen. Eine Soldatin musste regelwidrig allein bei einem KpChef und zwei Uffzen erscheinen, um einen sexuellen Übergriff zu melden.
200 Ermittlungsverfahren mit 63 Beschuldigten, zwanzig wurden bereits entlassen. Ganz im Ernst, wenn ein Kommandeur eine Situation entstehen lässt, in der gegen so viele Soldaten ermittelt werden kann, dann hatte er seinen Laden nicht im Griff.
Mal ein paar Zitate aus dem Bundeswehr-Subreddit:
Zitat:So absolut gar nicht überrascht das es Zweibrücken ist
Da sammelt sich wirklich der letzte Abschaum der Bundeswehr
Da ist in Stiefel kacken und in Betten von Kameraden pissen noch ganz normal Und dazu noch grausame Kaserne mit 8 Mann Stuben und baufällig in jeder Ecke
Zitat:Nicht alle Fallschirmjäger
Aber fast immer Fallschirmjäger
Zitat:Wieder Zweibrücken. Jeder aus meiner Kompanie der dort war und man sich darüber unterhalten hat wie es dort abläuft..da kann man nur den Kopf schütteln.
Zitat:"[General Freuding] warb kürzlich für eine Führungskultur und Stärke, 'die nicht in Panzerstahl und Strategie liegt, sondern in Kameradschaft, die uns trägt, in Werten, die uns leiten, und in der inneren Haltung, die uns prägt. Ohne dies ist alles andere nichts.'"
Wenn das FSchJgRgt 26 es (offensichtlich) nicht hinbekommt, diesen Weg organisch einzuschlagen, dann muss dort rigoros entlassen werden. Reißt alles raus mit Wurzeln. Es kann nicht sein, dass IMMER die Frauen, die mit Idealen und Motivation kamen und BS werden wollten, am Ende in Therapie sind und die Bw verlassen haben und die Männer sind noch genau an der selben Stelle.
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Ergänzend:
https://www.tagesspiegel.de/politik/sexu...88631.html
Zitat:vielleicht haben sich Deine Vorurteile einfach mal nicht bestätigt.
Wenn das alles so stimmt, dann habe ich mich deutlich geirrt. In den anfänglichen Artikeln war das aber keineswegs so dargestellt.
Aktuell beruht das noch weitestgehend auf Behauptungen von zwei Soldatinnen. Auch aus der FAZ:
Zitat:Der Wehrbeauftragte Henning Otte warnt denn auch vor „Vorverurteilungen oder pauschalen Schuldzuweisungen“.
Aber wenn das tatsächlich so sein sollte, dann wäre es absolut inakzeptabel. Ein derartiger Mangel an Disziplin ist untragbar und dann wären die bisher getroffenen Maßnahmen noch zu gering.
Ich hab ja wirklich viel Verständnis für die allgemeinen Dummheiten junger Soldaten, aber diese Vorwürfe sind mal wirklich krass. Absolut inakzeptabel. Jeder der vom folgenden gewusst und nicht dagegen eingeschritten ist, muss unehrenhaft auf der Stelle entlassen werden:
Zitat:der Missbrauch von Kokain ist gut dokumentiert.
Zitat:Dabei gehe es vor allem um mögliche Verstöße gegen das Konsumcannabisgesetz.
Zitat:Frauen erlebten dort Exhibitionismus und mussten sich Pornowitze und Vergewaltigungsphantasien anhören.
Zitat:„Es wird nur gefickt, was gefickt werden will. Und denken Sie daran: Nein heißt Ja, und Ja heißt anal.“
Aussage eines Feldwebels
Zitat:Sie reichen von sexueller Belästigung bis zu Eselsbrücken, um sich Parolen aus dem NATO-Alphabet wie „Alpha-Foxtrott“ oder „Victor-Hotel“ zu merken, die dann laut Ermittlungsakten als „Arschfick“ und „Vergewaltigung von hinten“ übersetzt wurden.
Zitat:Seit bekannt geworden sei, dass „die Vollziehung des Hitlergrußes angeprangert und gemeldet wurde“, werde „der Hitlergruß als gängige Begrüßung beim Betreten einer Stube genutzt“.
Also das ist mal wirklich inakzeptabel. Gar keine Frage. Wenn sich das beweisen lässt müsste man eigentlich erhebliche Strafen einschließlich Gefängnisstrafen verhängen. Und das nicht nur gegen die Täter, sondern auch gegen Vorgesetzte die davon wussten und nichts taten entsprechend als Mittäter durch Unterlassen.
Wenn.
Aktuell werden diese ungeheuerlichen Vorwürfe dieser zwei Soldatinnen ja noch geprüft und seitens der Staatsanwaltschaft ermittelt.
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Ich möchte es mal konsequent kommentieren :
Ich vermute hier wieder totale Aufbauschung von Kleinigkeiten, die in Elite Einheiten
(Ja... Genau dort in solchen "Elite Einheiten" sterben 50% der Jungs im Ernstfall bei ihren Einsätzen... Das allein ist jetzt schon immer Psycho Terror hoch drei!) immer zum normalen Esprit de corps gehören MÜSSEN!
DAHER auch meine Grundsatz Forderung :
- Frauen gehören nicht in Kampfeinheiten.! . Und dort auch möglichst nicht mal ins Sani oder Verwaltung Personal... Möglichst gar nicht dort vor Ort!
- Die Kasernen, Ausrüstungen, Infrastruktur und Beförderungs Möglichkeiten der Elite Einheiten müssen die besten in der Bundeswehr sein... nicht die schlechtesten.(wie offenbar jetzt hier)
- sexualisierte "Sprüche" sind NORMAL... IN JEDER ARMEE der Welt!... Das gab es selbst bei meiner harmlosen dritte Reihe Resi Einheit "gelegentlich" sogar am Mittagstisch.... NORMAL (Es gab aber in meiner Gruppe auch keine Soldatin... Allerdings eine Ü50 zivil Beschäftigte, die mit uns immer zu Mittag aß und auch mit den Rauchern im Dienst draußen rauchte... Und die sah das locker, weil alt genug.)
Apropos Alter:
Je älter das, Personal, je länger dabei, je länger selbst Familien Vater, Je höher der Dienstgrad (auch in meiner Gruppe)... Desto weniger im Alltag kommrn irgendwelche Sprüche.
Dort bei den FSchg dürften nur die jüngsten und fittesten sein... Zumeist unter 25 Jahre im Schnitt ...Vermutlich haben nicht mal 20%.davon ein geregeltes, gesittetes Familienleben.
Ohne normale "Sex Sprüche" gibt es dort garantiert keinen "Esprit de corps", der für Kampfkraft absolut notwendig ist ... Denn kämpfen ist nunmal seit 100.000 Jahren MÄNNERSACHE... Das verstehen Linksgrüne Politiker in ihrer Borniertheit nicht!!.
Und:
Wer einen rauen, männlichen, Ton inder Armee als weibliche Soldaten Anwärterin nicht versteht, sollte eh von der Bundeswehr ganz weg bleiben und sein Berufsheil im Zivil Leben suchen... Punkt!
Daher erweitert auch mal eine Frage an die "Seegänger" hier :
Wann kommt eigentlich der erste Skandal von den Marine Schiffen?
Dort leben Männlein und Weiblein monatelang eng nebeneinander... Ohne Sex und alles drumrum... Auch nicht "solo Sex" möglich "!!
Da muss ein normal sexuell gearteter 20 jähriger Mann ja irgendwie "Druck ablassen" ... Und nicht in jedem NATO Hafen sind die Bordelle um die Ecke....
Wie kann es da heutzutage an Bord zwischen Mann und Frau da "friedlich" bleiben.?
Kein Wunder, dass in vormals Zeiten, Frauen auf Kriegsschiffen Unglück bedeutete....
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Wie geschrieben: Ich habe äußerst viel Verständnis für die üblichen Verhaltensweisen junger Soldaten etc.
Aber das hier geht WEIT über das hinaus. Sollte das so stimmen, kann man es in keiner Weise relativierern oder gut heißen. Das - wenn es stimmt - wäre ein extremer Zusammenbruch der Disziplin.
Zitat: sexualisierte "Sprüche" sind NORMAL... IN JEDER ARMEE der Welt!... Das gab es selbst bei meiner harmlosen dritte Reihe Resi Einheit "gelegentlich" sogar am Mittagstisch.... NORMAL
Es waren aber keine der üblichen sexualisierten Sprüche. Vor Frauen das eigene Geschlechtsteil zu entblößen und von Vergwaltigung zu faseln, ist kein sexualisierter Spruch den man einfach so abtun kann.
Zitat:Ohne normale "Sex Sprüche" gibt es dort garantiert keinen "Esprit de corps", der für Kampfkraft absolut notwendig ist
Es waren aber keine normalen "Sex" Sprüche - anbei, welch deutsches Wort...... Und ich halte nichts davon Kohäsion über solches Verhalten generieren zu wollen. Jede echte Disziplin muss zuvorderst Selbstdisziplin sein. Und solche schließt derartiges Verhalten wie es hier berichtet wurde absolut aus. Ohne Ausnahme.
Zitat:Wer einen rauen, männlichen, Ton inder Armee als weibliche Soldaten Anwärterin nicht versteht, sollte eh von der Bundeswehr ganz weg bleiben
Cannabis-Konsum, Kokain-Konsum und Hitlergrüße bei der Stubenkontrolle sind KEIN rauer männlicher Ton, sondern inakzeptabel. In gar keiner Weise sind Soldaten die dergleichen treiben Elite, sondern nur der letzte Dreck. Sie beschmutzen die Ehre der Armee und die Ehre ihrer Kameraden.
Ich würde rein persönlich sofort mit Gewalt gegen solche Verräter vorgehen wenn ich dergleichenen Verhaltens angesichtig würde. Wortwörtlich.
Wer die Ehre der Armee, der Nation und der Kameraden in solcher Weise beschmutzt, ist ein Verräter und muss die Konsequenzen tragen. Zuvorderst, dass ich ihm sofort direkt die Fresse einschlage, sollte ich so etwas sehen.
Zitat:Ich vermute hier wieder totale Aufbauschung von Kleinigkeiten, die in Elite Einheiten
........ immer zum normalen Esprit de corps gehören MÜSSEN!
Kokainkonsum, Hitlergrüße, offener Antisemitismus und dass offene Vortragen von Vergewaltigungsfantasien gehören in keiner Weise zu einem normalen Esprit de corps. In keinster Weise.
Und jede Einheit die nicht mit Gewalt gegen so etwas in den eigenen Reihen vorgeht ist keine Elite Einheit.
Ich hoffe sehr darauf, dass die Vorwürfe so nicht stimmen. Aber sollten sie so stimmen, wäre es dermaßen inakzeptabel.
Zitat:Frauen gehören nicht in Kampfeinheiten.! . Und dort auch möglichst nicht mal ins Sani oder Verwaltung Personal... Möglichst gar nicht dort vor Ort!
Es sollte keinen Unterschied machen ob Frau oder Mann oder was auch immer. Wenn: beide die exakt gleiche Leistung erbringen müssen, die gleichen Anforderungen haben (kurze Haare auch für Frauen!) und wenn sie Soldaten sind, dann sind sie weder Frau noch Mann, sondern nur Soldat. Und nichts anderes. Es ist mir egal wie der Körper eines Kameraden beschaffen ist, wenn er ein Kamerad ist.
Und wer gegen einen Kameraden in dieser Weise vorgeht, völlig gleich was dieser Kamerad war bevor er Soldat wurde, der hat nichts in einer Streitmacht zu suchen. Die Kameradschaft ist das absolut entscheidende Element.
Und was hier geschah, ist mit nichts, mit absolut nichts entschuldigbar oder relativierbar. Es ist ein derartiger Verfall der Disziplin dass es mich rasend macht vor Wut und Frust.
Ich hoffe nur noch darauf, dass die Vorwürfe so nicht stimmen. Oder zumindest nicht vollständig stimmen.
Koksende Nazis die von der Vergewaltigung von Kameraden fantasieren, gehören nicht mal irgendwie in die Poststelle eines Luftwaffen-Versorgungs-Regimentes. Sie gehören ins Gefängnis, nachdem man sie zusammen geschlagen hat.
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(30.12.2025, 18:39)Milspec_1967 schrieb: Ich vermute hier wieder totale Aufbauschung von Kleinigkeiten, die in Elite Einheiten
(Ja... Genau dort in solchen "Elite Einheiten" sterben 50% der Jungs im Ernstfall bei ihren Einsätzen... Das allein ist jetzt schon immer Psycho Terror hoch drei!) immer zum normalen Esprit de corps gehören MÜSSEN!
Müssen tut gar nichts. Was hier berichtet wird, wenn es so zutrifft, ist indiskutabel und inakzeptabel. Das versuchen als "Naja so muss das sein, und das gehört sich so" abzutun ist schon grenzwertig hoch drei.
Und bezüglich deinen anderen Aussagen, mit Verlaub, wer sich nicht beherrschen kann und so schlimmen "Druck" hat, naja ich weiß nicht, ob der dann insbesondere für Elite-Einheiten oder deinem anderen Beispiel Marine geeignet ist. Zeugt auch von mangelnder Disziplin. Wenn nicht, sollten die vielleicht an der alljährlichen Novemberaktion diesbezüglich teilnehmen um zu trainieren.
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Wude hier nicht geschrieben, dass die Vorwürfe bislang einzig auf den Aussagen zweier SOLDATINNEN beruhen?
Wieviel Neid, Missgunst, sexuellen Vorwürfe erlebte ich schon im eigenen Berufsumfeld, die nur auf Mobben durch die Frauen Seite beruhte... Und wofür sie in rechtlicher Instanz ganz schön abgewatscht wurden.
Ich beziehe daher meine Aussagen AUSSCHLIEßLICH auf den UNZWEIFELHAFT gelebten Alltag in der Bundeswehr... auch in nicht Elite Einheiten.
Ansonsten halte ich es zumindest mit der Unschuldsvermutung, bis das Gegenteil bewiesen ist... Wie in einem Rechtsstaat üblich.
Der BMVg kann so viel entlassen, wie er will... Vorwürfe alkein sind kein rechts sicherer Entlassung Grund.
Und rechtssicher BEWIESEN ist das hier doch wohl noch nicht... Oder habe ich etwas dazu überlesen.? 
(Dann bitte mal zitieren)
Letztlich werden wir sehen, ob jemand erfolgreich dagegen klagt oder ob überhaupt rechtssicher alles, was die Presse kolportiert, hier 100% bewiesen wird.
Ich erinnere an das angeblich Munition Stehlen durch KSK Angehörige.
Das war, rechtlich betrachtet, ein (Links Presse) Sturm im Wasserglas.
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Es basiert zwar auf der Beschwerde von zwei weiblichen Kameraden, jedoch soll es dem folgend noch etliche weitere Zeugen geben.
Ich - hoffe - das du Recht hast. Hoffentlich hast du Recht und es stimmt nicht.
Aber ich halte die Vorwürfe insgesamt für zu massiv, als dass die gesamt ausgedacht sein könnten. In einem solchen Ausmaß würde dass die zwei Kameraden selbst in Gefängnis bringen, wenn es erweisbar falsch wäre. Als da wären Verleumdung durch Verbreiten eines Inhalts und Falsche Verdächtigung, Vortäuschen von Straftaten usw.
Wir sprechen hier von Vorwürfen deutlich über Munitionsdiebstahl. Die wenn sie zutreffen sind absolut intolerabel sind.
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Ich denke auch, dass die hier teils formulierten Relativierungen nicht zweckdienlich sind. Zwar ist meine Bundeswehr-Zeit bei der Gebirgstruppe nun schon über 20 Jahre her, aber auch wir hatten seinerzeit manchen "Blödsinn" im Kopf. Wobei dieser Blödsinn jedoch - obwohl viele junge Männer aufeinander hockten - sich doch relativ gesittet gab.
Besäufnisse? Gab es. Allerdings war die Zahl doch arg überschaubar - da wir es uns kaum leisten konnten, weil am nächsten Tag wieder irgendein Wirbel anstand und man beim Morgenappell schlicht nicht total platt herumlungern konnte. Zumal mit Restalkohol der morgendliche Jogging von mehreren Kilometern gar nicht lustig ist/war.
Das schöne Geschlecht? Gab es, aber weniger als heutzutage. Zumeist im Stab oder bei der Sanitäts- oder Standortverwaltung. Dumme Sprüche wären mir aber nicht bekannt geworden.
Drogen? Vermutlich gab es sie, mir wären sie nicht bekannt geworden. Sowohl Koks als auch Cannabis wären sehr wahrscheinlich auch nicht akzeptiert worden, auch unter den Mannschaften nicht. Ich kann mich nicht entsinnen, und ich hatte einen FM-Draht, wo vieles zusammenlief, dass irgendwann mal Drogen eine Rolle spielten.
Pornos und Puff? Gab es. Pornos wurden mit Gegröle teils gemeinsam abends auf der Stube angeschaut, aber hier haben eher Jungmannen versucht sich brustklopfend aufzuspielen. Die meisten hatten sexuell keine große Erfahrung und versuchten hier eher ihre frühreife Unkenntnis zu überspielen vor den anderen. Dumme, spätpubertäre Sprüche gab es zwar auch, aber dabei blieb es auch und sie blieben unter den Jungs. Puff? Wir hatten einen in der Nähe. Ich glaube, ein paar sind auch hingegangen, aber eher wenige. Zumal man den "NATO-Matratzen" nicht so ganz über den Weg traute. Ich selbst war nie dort (war aber auch liiert).
Nazi-Umtriebe? Mir sind zwei, drei Fälle direkt bekannt geworden - von über 120 Mann. Der eine war der kleine "Führertyp" und ziemlich unbeliebt, so ein dienstgeiler Blockwart, der als OG dann Generalfeldmarschall war. Lässt sich nicht vermeiden, trifft man ab und an immer mal wieder. Der zweite war ein Uffz. (so Typus "Wehrsportler"), der vom "Opa bei der SS" schwärmte - er wurde über Nacht zu den Lastwagenfahrern versetzt. Der dritte hatte (meine Einschätzung) ein psychisches Problem - wachte nachts auf und hielt sich schreiend am Bettgestell fest wegen irgendwelcher Alpträume. Heimkind, schlimme Geschichte. Und hielt Hitler für den größten Deutschen überhaupt. Alle drei haben die Truppe noch vor meinem Abschied verlassen.
Insofern: Blödsinn, Besäufnisse, jungmannlicher Triebstau, Pornos und den einen oder andern Nazi-Spinner gab es. Das lässt sich in einer doch immer noch männlich geprägten Militärstruktur nie ganz vermeiden. Gleichwohl aber waren der Zusammenhalt und die Disziplin durchaus zugegen, über das obig geschilderte Getöse hinaus gab es jedoch keine Entgleisungen, Sexismen oder Auswüchse, die diesen Namen verdienen würden. Es wäre auch nicht akzeptiert worden - von den Soldaten (Wehrdienstleistende) selbst nicht! Es hätte massiven Ärger auf den Stuben gegeben! (PS: Ausnahmsweise setze ich mal ein Ausrufezeichen.)
Aber das, was hier in Zweibrücken stattgefunden haben soll (wenn denn die Vorwürfe so stimmen), geht weit über alles akzeptable hinaus. Es wäre sogar eher ein Bsp. dafür, dass diese Einheit handlungsunfähig ist und innerlich völlig verlottert, verrottet und jenseits allen kameradschaftlichen Zusammenhaltes sich bewegt. Da leben nur noch gestörte Egomanen ihre Triebe aus, aber solche Einheiten versagen im harten Einsatz meistens umgehend und fallen auseinander.
Schneemann
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