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(05.03.2025, 23:45)Milspec_1967 schrieb: Und, ja, gen z ist "faul", dekadent ".
ABER Nina russia Euopa besteht nicht nur aus Patriotismus faulen Deutschen, Immigranten und Gen Z Jugendlichen Influenza Unwilligen.
Über 40% aller männlichen Deutschen im Alter zwischen 18 und 35 sagen sie würden für Deutschland kämpfen. Der Unterschied zwischen Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund is auch nur gering. Sollte es je zum Krieg gegen Russland kommen wird die Anzahl der Rekuten zumindest am Anfang kein Problem darstellen.
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(05.03.2025, 23:45)Milspec_1967 schrieb: Und, ja, gen z ist "faul", dekadent ".
ABER Nina russia Euopa besteht nicht nur aus Patriotismus faulen Deutschen, Immigranten und Gen Z Jugendlichen Influenza Unwilligen.
Diese Pauschalierungen sind ebenso fehl am Platze, als wenn ich sagen würde die Generation X ( 1965-1980) ist in ihrer Gesamtheit populistisch,ist nicht im Stande sich gescheit zu artikulieren und schert sich weder um Grammatik noch Rechtschreibung.
Den jungen Menschen der Generation Z und ALPHA kann man nicht zum Vorwurf machen, dass Sie in einer Seifenblase des ständigen Friedens und Wohlstands zu wenig mit Entbehrungen, Regeln und Pflichten konfrontiert wurden. Das ist der Fehlern von Elternhaus, Schule, Politik, Medien, Mainstream und auch der Digitalisierung.
Jeder nun folgende unvermeidliche Schritt in Richtung der unbequemen Realitäten ist nunmal ein Verlassen der Komfortzone.
Eine Wehrpflicht dient in diesem Sinne nicht nur dazu den Bedarf der Streitkräfte zu decken, sondern auch um das Volk auf mögliche Entbehrungen vorzubereiten und zu disziplinieren.
Davon ab ist der Wehrdienst wohl das beste Mittel zur Intergration und Sozialisierung junger Erwachsener. Das schaffen keine 100.000 Streetworker und Sozialpädagogen.
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Zitat: Den jungen Menschen der Generation Z und ALPHA kann man nicht zum Vorwurf machen, dass Sie in einer Seifenblase des ständigen Friedens und Wohlstands zu wenig mit Entbehrungen, Regeln und Pflichten konfrontiert wurden. Das ist der Fehlern von Elternhaus, Schule, Politik, Medien, Mainstream und auch der Digitalisierung.
Jeder nun folgende unvermeidliche Schritt in Richtung der unbequemen Realitäten ist nunmal ein Verlassen der Komfortzone.
Eine Wehrpflicht dient in diesem Sinne nicht nur dazu den Bedarf der Streitkräfte zu decken, sondern auch um das Volk auf mögliche Entbehrungen vorzubereiten und zu disziplinieren.
Man könnte aber auch die Fehler beseitigen . Wir haben ja keinen Krieg in Europa weil die Generation Z so faul ist . Sondern weil einige Politiker auf allen Seiten das so wollten .
Wir haben hier im Forum hunderte Seiten voll geschrieben über die Missstände bei der Bundeswehr. , gefühlt ganz Deutschland ist zur Zeit General, aber am Ende wurden doch Seit 40 Jahren trotzdem immer wieder die gleichen Parteien gewählt . Das trifft genauso auf jedes andere Thema zu was die zur Zeit das Land bewegen.
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Aegrotare:
Zitat:Über 40% aller männlichen Deutschen im Alter zwischen 18 und 35 sagen sie würden für Deutschland kämpfen.
Hast du dazu eine aktuelle Quelle ?
Garten-Grenadier:
Ein Volk das es nötig hat von oben her diszipliniert zu werden, hat keine Disziplin. Und jede echte wahre Disziplin kann nur Selbstdisziplin sein. Man könnte sogar noch darüber hinaus die Frage aufwerfen, mit welchem Recht die Regierung / die Eliten usw. das Volk disziplinieren dürfen ?!
Und ist der BW Gammelwehrdienst tatsächlich die beste Form der Sozialisierung? Durch Saufen, Langeweile, Verblödung und Vergeuden von Lebenszeit für das Erlernen antiquierter unbrauchbarer Dinge wird also das Versagen von Eltern, Schule und Gesellschaft kompensiert ?!
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(06.03.2025, 20:52)Quintus Fabius schrieb: Hast du dazu eine aktuelle Quelle ?
Klar, das stammt aus der jährlichen Befragung des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw). (Seite 38-41)
[Bild: https://ibb.co/tPm6s1NP]
[Bild: https://ibb.co/0p7j5LdY]
Zitat:Tabelle 6.2: Persönliche Verteidigungsbereitschaft in soziodemografischen Gruppen
„Wären Sie bereit, Deutschland im Falle eines militärischen Angriffs mit der Waffe zu verteidigen?“
Ja1 Nein2 Weiß nicht/
Keine Antwort
Insgesamt 42 52 7
Geschlecht ***
Männer (unter 50 Jahre) 61 32 7
Männer (16 bis 29 Jahre) 60 33 7
Männer (30 bis 49 Jahre) 63 32 6
Frauen (unter 50 Jahre) 21 72 7
Frauen (16 bis 29 Jahre) 21 70 9
Frauen (30 bis 49 Jahre) 21 74 5
Bildungsniveau **
Hochschul- bzw. Fachhochschulreife 46 48 6
Realschulabschluss 40 55 5
Hauptschulabschluss 32 62 7
Haushaltsnettoeinkommen pro Monat **
4.001 Euro und mehr 45 49 6
2.001 bis 4.000 Euro 41 54 5
Bis 2.000 Euro 32 54 14
Wahlabsicht Bundestagswahl ***
CDU/CSU 51 40 8
SPD 45 51 4
AfD 61 37 2
FDP (73) (26) (1)
Die Linke (32) (55) (14)
Bündnis 90/Die Grünen 22 70 8
Bündnis Sarah Wagenknecht 27 70 3
Keine Parteipräferenz, Nichtwähler, w.n./k.A. 38 53 10
Region **
Norddeutschland (SH, HH, HB, NI) 39 58 4
Ostdeutschland (MV, BB, BE, ST, SN, TH) 48 45 7
Süddeutschland (BW, BY) 36 53 11
Westdeutschland (NW, RP, HE, SL) 44 52 4
Migrationshintergrund **
Ja 39 58 3
Nein 42 51 7
Die Schaubilder sind sehr interresant, ich bekomme es aber leider nicht hin sie hochzuladen....
Das sind die interresanten Schaubilder zu der Umfrage. Der Bericht ist deutlich länger und umfasst deutlich mehr Fragen, es lohnt sich also rein zuschauen, wenn man Zeit hat.
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(06.03.2025, 20:52)Quintus Fabius schrieb: Ein Volk das es nötig hat von oben her diszipliniert zu werden, hat keine Disziplin. Und jede echte wahre Disziplin kann nur Selbstdisziplin sein. Man könnte sogar noch darüber hinaus die Frage aufwerfen, mit welchem Recht die Regierung / die Eliten usw. das Volk disziplinieren dürfen ?!
Selbstdiziplin ist eine schöne Sache , meist aber eine Frage der individuellen Einstellung. Eine Armee kann aber nicht auf Individualisten basieren. Die verschiedensten Charaktere müssen zusammengefügt werden um als Einheit zu funktionieren.
Das Recht eines Staates und seiner Armee seine Soldaten dementsprechend auszubilden, zu erziehen und zu diszplinieren resultiert aus dem Auftrag der Streitmacht jenen Staat und das in ihm lebende Volk zu schützen. (das dieses Argument auch bei Angriffskriegen durch den Agressor angeführt wird, unterschlage ich hier nicht)
Durch die Wehrpflicht ist jeder Bürger eines Landes auch dessen Beschützer. Damit trägt auch der Bürger seine Verantwortung zum Schutz von Land und Leute.
Was wäre die Alternative zu einer Armee ? Söldnertruppen wie Wagner, Blackwater oder marodierende, schändende und plündernde Landsknechte aus dem 30-jährigen Krieg?
(06.03.2025, 20:52)Quintus Fabius schrieb: Und ist der BW Gammelwehrdienst tatsächlich die beste Form der Sozialisierung? Durch Saufen, Langeweile, Verblödung und Vergeuden von Lebenszeit für das Erlernen antiquierter unbrauchbarer Dinge wird also das Versagen von Eltern, Schule und Gesellschaft kompensiert ?!
Die Sozialsierung in der militärischen Gemeinschaft findet vorallem in der Grundausbildung statt. Hier erlernt der Soldat sich unterzuordnen und ein Teil der Einheit zu sein. Ich glaube in diesem prägensten Teil der Militärzeit, der Erziehung vom Zivilisten zum Soldaten, haben die wenigsten Rekruten Leerlauf-Phasen erlebt.
Die Gammelphasen früherer Wehrpflichtiger bei der anschließenden Verwendung im Stammtruppenteil waren nach meiner rückwirkenden Betrachtung insbesondere auf zwei Fakoren zurückzuführen:
a) die Verwendung des Wehrpflichtigen innerhalb seiner Einheit (zumeist unspektakuläre Hiwi-Aufgaben)
c) das Kasernenleben ausserhalb der Dienstzeit ( Saufen, Puffbesuche, allg. Zeitverschwendung fernab von zuhause)
Es stellt sich die Frage, ob in der heutigen Zeit eine mehrmonatige Einkasernierung überhaupt noch zwingend notwendig erscheint. Könnte die Grundausbildung nicht auf 2 Monate reduziert werden, wovon 1 Monate in der Kaserne mit dem Erlernen "antiquitierter, unbrauchbarer Dinge" vergeudet und der andere Monat ausschließlich im Gelände, sprich 4 Wochen Gefechtsdienst auf Truppen- und Standortübungsplätzen, verbracht wird??
Dies würde zu einer kürzeren, aber viel intensiveren und kriegsnaheren Grundausbildung führen. Ebenso könnte dies die allgemeine Aktzeptanz der Wehrdienstes steigern.
Wer dann noch Lust auf eine Verlängerung der Dienstzeit hat, bekommt eine anspruchsvollere Verwendung und Weiterbildung samt Einzelstube in der Stammeinheit. Diese Weiterverpflichtung darf dann natürlich auch finanziell lukrativ sein.
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Aegrotare, vielen Dank für die Vernetzung deiner Quelle.
Zitat daraus zur Verteidigungsbereitschaft:
Zitat:Persönliche Verteidigungsbereitschaft
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter 50 Jahren (n = 936) wurden gefragt, ob sie
bereit wären, Deutschland im Falle eines militärischen Angriffs mit der Waffe zu vertei-
digen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die persönliche Verteidigungsbereitschaft der Bür-
gerinnen und Bürger leicht gestiegen und erreicht das Niveau zu Beginn des Krieges in
der Ukraine im Jahr 2022 (vgl. Abbildung 6.3).
Aktuell geben 42 Prozent (+3 Prozentpunkte im Vergleich zu 2023) der Befragten an, Deutschland im Falle eines militärischen Angriffs mit der Waffe verteidigen zu wollen, während 52 Prozent (-3 Prozentpunkte) dies ablehnen. 7 Prozent der Befragten wollten oder konnten diese Frage nicht beantworten.
Die persönliche Verteidigungsbereitschaft unterscheidet sich zwischen den soziodemo-
grafischen Gruppen und den Wählergruppen (vgl. Tabelle 6.2): Männer im Alter von 30
bis 49 Jahren (63 Prozent) sowie Wählerinnen und Wähler der AfD (61 Prozent) und der
FDP (73 Prozent) sind am ehesten bereit, Deutschland im Falle eines militärischen An-
griffs mit der Waffe zu verteidigen. Im Vergleich der Regionen fällt die vergleichsweise
hohe persönliche Verteidigungsbereitschaft in Ostdeutschland auf (48 Prozent).
Am schwächsten ausgeprägt ist die persönliche Verteidigungsbereitschaft unter Frauen (21 Prozent in allen Altersgruppen) sowie der Wählerschaft der Grünen (22 Prozent) und des BSW (27 Prozent).
Da hier Finnland als Vorbild genannt wurde, da liegt die Verteidigungsbereitschaft bei über 90%. Und welch Ironie, dass die am ehesten zur Verteidigung gegen Russland bereite Gruppe bei uns dann männliche ostdeutsche AfD Wähler sind.......
Diese Umfragewerte sind nun viel besser als das was noch vor wenigen Jahren hier der Fall war, aber trotzdem bleibt es eine halbes Glas Debatte: denn 52% wären nicht bereit für Deutschland zu kämpfen.
Garten-Grenadier:
Meiner rein privaten Meinung nach braucht man überhaupt keine Kasernen, womit man sich zugleich eine Menge Aufwand und Kosten spart.
Die Grundausbildung (1997) fand ich rein persönlich als vollständige Zeitverschwendung und vor allem als albernes Theater. Da war dann der Dienst nach der Grundausbildung schon wesentlich besser und sinnvoller. Ganz allgemein fand ich die damalige Ausbildung als extrem unterfordernd und vor allem pseudo-militärisch (heute würde ich schreiben pseudo-kriegerisch).
Zitat:Eine Armee kann aber nicht auf Individualisten basieren. Die verschiedensten Charaktere müssen zusammengefügt werden um als Einheit zu funktionieren.
Das geht auf ganz unterschiedliche Weise. Die aktuellen Ideen der BW dazu sind teilweise absurd veraltet, teilweise nicht funktional. Die Idee von gleichgeschalteten uniformierten Infanteristen welche basierend auf Drills und eingeübten Verhaltensmustern kämpfen ist im modernen Krieg einfach überholt.
Zitat:Das Recht eines Staates und seiner Armee seine Soldaten dementsprechend auszubilden, zu erziehen und zu diszplinieren resultiert aus dem Auftrag der Streitmacht jenen Staat und das in ihm lebende Volk zu schützen.
Der Staat hat überhaupt kein Recht, er hat allenfalls Macht. Und der Schutz des Volkes ist in Wahrheit ebenfalls nicht das Ziel des ganzen.
Zitat:Durch die Wehrpflicht ist jeder Bürger eines Landes auch dessen Beschützer. Damit trägt auch der Bürger seine Verantwortung zum Schutz von Land und Leute.
Als Miliz wäre ebenfalls jeder Bürger des Landes ein Beschützer desselben. Ebenso wenn er ein professioneller Söldner wäre, weil er dann für diesen Schutz bezahlt wird. Ebenfalls wenn er ein Krieger wäre, der aus rein persönlichen Motiven kämpft.
Man kann die Wehrpflicht mit dergleichenen Ansichten schönreden wie man will, sie ist nur ein Zwangsdienst in welchem das Volk für die Eliten und deren Pfründe kämpfen und sterben soll.
Zitat:Was wäre die Alternative zu einer Armee ? Söldnertruppen wie Wagner, Blackwater oder marodierende, schändende und plündernde Landsknechte aus dem 30-jährigen Krieg?
Auch das waren Armeen. Aber ich weiß schon, du meinst die Wehrpflicht-Armee. Also was wäre die Alternative? Die Antwort ist ein Wehrdienst, der ein Privileg darstellt. Eine Freiwilligen Armee, welche durch ihren Dienst ein hohes gesellschaftliches Ansehen erlangt und ebenso persönliche Vorteile.
Was nichts kostet (zwangsgepresste Wehrpflichtige) ist auch nichts wert.
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Wir haben in Deutschland 10.000de Jäger und Sportschützen.
Davon sicherlich 90% nicht aktiv bei der Bundeswehr und auch nicht Reservisten (meine Schätzung)
Man gebe diesen Leuten 4 Wochen Grundausbildung "fürs Leben im Grünen"
Dann gib denen zur weiteren Ausbildung ein G36, eine P8... mit vorhalte Punkt Angaben natürlich, kurz Einweisung in Funktion reicht. ... plus MG Ausbildung...
Und 2-4 Wochen später hätte man eine Infantrie/Sicherubgs Truppe Reserve von 10.000Mann (und Frau)
Weitere Fach Ausbildung erfolgt in wehr Übungen.
Von denen besitzen dann ggf. 10% sogar ne eigene AR15 für den V Fall!
Das ist übrigens der wahre Grund, warum die USA uneinnehmbar sind:
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Jedem Jäger/Sportschützen der Regelmässig zu Wehrübungen antritt, die Berechtigung für ein AR10/15 mit Searcut und im V- oder Spannungsfall Ausgabe der passenden Sicherungen :-P
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(06.03.2025, 22:42)Garten-Grenadier schrieb: Es stellt sich die Frage, ob in der heutigen Zeit eine mehrmonatige Einkasernierung überhaupt noch zwingend notwendig erscheint. Könnte die Grundausbildung nicht auf 2 Monate reduziert werden, wovon 1 Monate in der Kaserne mit dem Erlernen "antiquitierter, unbrauchbarer Dinge" vergeudet und der andere Monat ausschließlich im Gelände, sprich 4 Wochen Gefechtsdienst auf Truppen- und Standortübungsplätzen, verbracht wird??
Dies würde zu einer kürzeren, aber viel intensiveren und kriegsnaheren Grundausbildung führen. Ebenso könnte dies die allgemeine Aktzeptanz der Wehrdienstes steigern.
Wer dann noch Lust auf eine Verlängerung der Dienstzeit hat, bekommt eine anspruchsvollere Verwendung und Weiterbildung samt Einzelstube in der Stammeinheit. Diese Weiterverpflichtung darf dann natürlich auch finanziell lukrativ sein.
Das wäre sinnvoll in einer Milizstruktur wo es vielleicht reicht wenn man ein bissel was kann, aber niemals für richtige Soldaten. Vor allem würde es aber schon an der Ausdauer und generell den körperlichen Fähigkeiten von über 90% der Rekruten scheitern. Auf den Dörfern findet man vielleicht noch "stablie Jungs" in größerer Zahl, aber in der Stadt macht doch in der Altersgruppe kaum noch jemand ernsthaft Sport oder bewegt sich im Alltag genug um halbwegs fit zu sein. Ich würde wetten dass ich noch fitter bin als ca. 90% der Mitschüler meiner Kinder und als Leistungssportler ordne ich mich sicher nicht ein.
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(07.03.2025, 08:00)Wodan schrieb: Jedem Jäger/Sportschützen der Regelmässig zu Wehrübungen antritt, die Berechtigung für ein AR10/15 mit Searcut und im V- oder Spannungsfall Ausgabe der passenden Sicherungen :-P
Halbautomat reicht im Normalfall auch
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Und am Ende können mehr als 90% nicht auf Menschen schiessen von den ganzen Jägern und sportschützen. Ganz einfach weil die tötungshemmung eine angeborene Verhaltensweise ist und die legt man nicht ab weil man mal paar tausend Schuss auf ne Scheibe macht. Diese kann man nur nach und nach abtrainieren im zusammenwirken mit verschiedenen Einflüssen .
Zitat: Das ist übrigens der wahre Grund, warum die USA uneinnehmbar sind:
300 Millionen Waffen Besitzer mit 500 Millionen Waffen @home.
Der einzige Grund ist die Größe des Landes und ein fehlender Gegner auf dem Kontinent und hat rein garnichts mit den Waffen zu tun die es im Land gibt. Vielleicht sollten wir zu den Waffen auch wie in den usa die bildungsmöglichkeiten einschränken um auf deren Level zu kommen?
Zitat: Die Antwort ist ein Wehrdienst, der ein Privileg darstellt. Eine Freiwilligen Armee, welche durch ihren Dienst ein hohes gesellschaftliches Ansehen erlangt und ebenso persönliche Vorteile.
Ach und das wäre? Warum rekrutieren den die Russen so erfolgreich ? Auch die Chinesen wissen das der Zeitpunkt kommen wird wo die Bevölkerung etwas von dem was der Staat oder einzelne verdient abhaben will .
In einer Gesellschaft im Überfluss wie soll man da gesellschaftliches Ansehen erlangen außer noch mehr zu haben als alle anderen?
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Die Russen haben ein riesen riesen Land und zumindest im Westen keine EU Gegner, die ihnen ernsthaft gefährlich werden könnten.
Nach o.g. Argumentation sind sie also wie die USA unbesiegbar.
Warum rüsten wir dann überhaupt auf und kapitulieren nicht jetzt sofort....?
Nein, die USA hat zu viele Waffen... Für jeden und überall... In der Armee und im Volk.
Verändert Bildung die Verteidigungs / Angriffs Bereitschaft oder bewirkt "positive Verteidigung" ?
Hmm... Ich denke nein.
Was soldatische Leistung betrifft, waren Propaganda überflutete Diktatoren Armeen persönlich Leistungs technisch immer die besten der Welt (Nazi Deutschland, Japan) und konnten nur mit 10 fach überlegener Masse und Nuklear besiegt werden. .. Und in Nazi Deutschland waren zig tausend hoch intelligente, gebildete Menschen 1a Menschen verachtende Verbrecher.
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Wer hat den Russland besiegt bisher ?
Zudem rüsten wir auf das Russland uns nicht besetzt und nicht weil wir Russland besetzen wollen .
Außerdem gibt es ja wohl genug Beweise das die USA und Russland zu besiegen sind , nur halt nicht in ihrem eigenen Land.
Zitat: Verändert Bildung die Verteidigungs / Angriffs Bereitschaft oder bewirkt "positive Verteidigung" ?
Hmm... Ich denke nein.
Was hat das bitte damit zu tun ?
Zitat:Zitat:
Das ist übrigens der wahre Grund, warum die USA uneinnehmbar sind:
300 Millionen Waffen Besitzer mit 500 Millionen Waffen @home.
Der einzige Grund ist die Größe des Landes und ein fehlender Gegner auf dem Kontinent und hat rein garnichts mit den Waffen zu tun die es im Land gibt. Vielleicht sollten wir zu den Waffen auch wie in den usa die bildungsmöglichkeiten einschränken um auf deren Level zu kommen?
Der geringere Bildungsstand und damit verbundene Lebensqualität führt am Ende zu bedeutend mehr Kriminalität welche zusammen mit frei zugänglichen Waffen zu mehr totesopfern führt.
Du willst mir wohl nicht erzählen das irgend welche Gangs in den Schützengraben gehen würden . Katastrophen wie new Orleans haben das ja wohl bewiesen .
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Aus den Jägern und Sportschützen in dieser Bundesrepublik könnte man allenfalls einen geringen Anteil als geeignete Kämpfer rekrutieren, auch wenn es wirklich viele Jäger gibt. Aber Kleinvieh macht auch Mist, von daher wäre eine militärische Exploration besagter Kreise nicht per se falsch und diese Bundesrepublik kann angesichts der aktuellen dramatischen Umstände sicherlich nicht mehr wählerisch sein.
Man könnte die Bereitschaft im Rahmen von Reserveeinheiten Dienst zu leisten und regelmäßig an Wehrübungen teilzunehmen dann beispielsweise mit waffenrechtlichen Privilegien belohnen und umgekehrt zugleich überhaupt das Recht privat halbautomatische Großkaliberwaffen zu haben, IPSC zu schießen etc. damit verbinden, dass man in der Reserve sein und Wehrübungen leisten muss.
Aktuell gibt es ungefähr 440.000 Jäger in der Bundesrepublik. Viele davon aber älter, dem Militär abgeneigt, gesundheitlich nicht geeignet usw usf. Aber selbst wenn nur jeden 10 in irgendwelche militärische Strukturen bringen könnte, wären das immerhin so um die 45.000.
Es gibt ungefähr 330.000 Sportschützen die Großkaliber schießen. Wenn wir davon wiederum ungefähr 10 bis 15% als geeignet rechnen, könnte man hier auch so um die 45.000 Mann rekrutieren.
Was im Vergleich viel schneller und einfacher zu bewerkstelligen wäre ist es, die Bereitschaftspolizeien, die BFE und BFE+ Einheiten sowie bestimmte Hundertschaften der Landespolizei allesamt paramilitärisch / militärisch weiterzubilden und entsprechend auszurüsten und ihnen im weiteren (wieder) den Kombattantenstatus zu geben.
Das wären weitere 20.000 Kombattanten die man ohnehin hat und die schon in entsprechenden Einheiten und Strukturen vorhanden sind, einschließlich Kasernen, Fuhrpark usw. Darauf könnte man sehr leicht und kostengünstig aufbauen.
Rechnet man das alles zusammen bieten Jäger, Sportschützen und Polizeiverbände eine Mannzahl von ungefähr 110.000 Mann welche man für den Krieg einsetzen könnte. Das wäre gerade für die Landesverteidigung sowie die Sicherung im Landesinnern eine durchaus brauchbare Zahl, und insbesondere die paramilitärischen Polizeiverbände hier von großem Vorteil wegen ihrer zusätzlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten.
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