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Zitat:General: Sicherheit „nur durch glaubhafte Abschreckung“
Der Kommandeur Feldheer der Bundeswehr, Harald Gante, bezeichnet den weiteren Aufbau der Abschreckung als unabdingbar für die Sicherheit in Europa. Zugleich sagte er, militärische Aktivitäten möglicher Aggressoren würden genau beobachtet und analysiert.
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Man sollte sich keiner falschen Illusion hingeben. Wenn die Russische Föderation die Möglichkeit und den Eindruck hat, dass sie ihr altes sowjetisches Imperium von Einflusssphären wiederherstellen kann, bin ich davon überzeugt, sie würden es probieren“, sagt Gante.
„Und da gibt es genau eine Möglichkeit, sie davon abzuhalten, und das ist glaubwürdige Abschreckung. Die müssen verstehen, dass sie es nicht schaffen würden und dass sie sich selber schaden“, sagt er. Das sei nicht mit Absichtserklärungen zu schaffen. Die Botschaft müsse sein: „Passt mal auf, versucht es erst gar nicht.“
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Für einen neuen Wehrdienst müssen mehr Unterkünfte her
Die Bundeswehr wartet darauf, ob die künftige Bundesregierung die Entscheidung für einen neuen Wehrdienst trifft und welche Voraussetzungen geschaffen werden sollen. In diesem Jahr könne das Heer 2.500 zusätzliche Soldaten ausbilden, im nächsten Jahr nochmals mehr. Dann - so der General - stößt die vorhandene Infrastruktur an ihre Grenzen und die lange Zeitdauer bis Neu- oder Umbauten wird der limitierende Faktor.
„Das Problem sind nicht die Ausbilder, die wir heute haben, sondern das Problem ist die Infrastruktur. Wenn ich keine Kasernen habe, keine Betten, keine Kompaniegebäude, in denen ich die Soldatinnen und Soldaten unterbringen kann, dann muss ich diese auch gar nicht erst einstellen“, sagt Gante.
Es werde nicht ausreichen, sich beim Wehrdienst ausschließlich auf Freiwilligkeit verlassen, ist er überzeugt. Gante bezieht das aber auch auf die Reserve, also frühere Soldaten, die inzwischen einem Zivilberuf nachgehen und für ein Militärtraining kommen sollen.
„Wenn wir die sogenannte doppelte Freiwilligkeit dort als Maßstab anlegen - das heißt, der Arbeitgeber und die Person müssen mit einer Übung einverstanden sein - wird das nicht funktionieren“, sagt er. Und: „All die zusätzlichen Aufgaben, die wir heute im Bereich Heimatschutz sowie der Landes- und Bündnisverteidigung bewältigen müssen, werden ohne deutlich mehr Personal nicht funktionieren - und das kann man nur mit Wehrpflichtigen machen.“
https://www.saarbruecker-zeitung.de/nach...-124745545
Sehr eindeutige und aufschlussreiche Botschaft von General Gante.
Das Hauptproblem stellen also nicht die Ausbildungskapazitäten in Form von Ausbilder und Ausrüstung dar, sondern vorrangig das Unterkunftsproblem.
Jetzt wäre es interessant zu wissen, von welcher Größenordnung an Rekruten/Wehrpflichten ausgangen wird. Ein gewisser Aufwuchs der Ausbildungskapazitäten bei den aktiven Verbänden scheint ja bereits im Gange zu sein. Für Erreichung des anzunehmenden SOLLs wären demnach aber neue Kasernen notwendig.
(Ob aufgrund der aktuellen, politschen Lage sogar das einfache Inkrafttreten der alten Wehrpflicht möglich wäre?)
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Laut CSU sollen schon 2025 die ersten Wehrpflichtigen wieder durch das Kasernentor schreiten (müssen). Sagt der mutmaßliche zukünftige Verteidigungsminister Florian Hahn:
https://www.zeit.de/news/2025-03/04/csu-...iesem-jahr
Zitat:«Die Aussetzung der Wehrpflicht passt nicht mehr zur aktuellen Gefährdungslage. Noch im Jahr 2025 müssen die ersten Wehrpflichtigen durch die Kasernentore schreiten», sagte der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Deutschland brauche jetzt «eine glaubwürdige Abschreckung durch eine personelle Aufwuchsfähigkeit».
Na dann: 400 Milliarden Euro Sondervermögen - 100.000 Drohnen sofort - 500.000 Wehrpflichtige und 200 Kampfpanzer mehr, zu liefern innerhalb der nächsten 10 Jahre zu 20 Stück pro Jahr - Wehrpflicht sofort - schon hat man eine ausgewogene Streitkraft welche die Russen glaubwürdig abschreckt.
Vor allem die Wehrpflicht noch dieses Jahr wird es reißen, zweifelsohne. Und wie die Russen erst zittern werden, wenn unsere 500.000 Wehrpflichtigen mit 200 Kampfpanzern anrücken.
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Da können sich die Gerichte schon mal auf die ersten Klagen einrichten .
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Es wird eine Wehrpflicht ähnlich Skandinavischen modell kommen (müssen) .. 100 pro.
- Jeder wird erfasst (auch Frauen, denn das wird der EGH feststellen, zur Not auf Klage der Bundesregierung, wetten dass?
Denn Männer dürfen auch nicht benachteiligt werden und verteidigung ist von der Dienst Pflicht ausdrücklich erlaubt!)
Dann Ausbildung an infantrie Waffen im schnell Durchlauf und EINE Heeres Qualifikation i.... Alles m "Ukraine" schnell Tempo bitte!
Maximale Zeit für mich pro Wehrpflicht Kurs: 4-6 Monate: Grüne Ausbildung 4-6Wochen, Waffen 6-8 Wochen, Rest "System Basis" Ausbildung.
Wehr Übung alle 2 Jahre.
Dazu sind dezentrale Ausbildungszentren erforderlich....und davon viele !!
"Frage nicht, was dein Staat für dich tut, frage, was du für deinen Staat tun kannst" muss wieder zur Pflicht werden... Auch für die Rechts Sprechung in Deutschland... Die Zeit der Musse und faulen Haut muss vorbei sein....
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Milspec: die folgende Aussage richtet sich nicht gegen dich, oder deine Ansichten in dieser Sache, sondern gegen die CSU und insbesondere Florian Hahn:
Das sind einfach nur lächerliche Hirngespinste.
Fernab jeder Realität ! Und es zeigt auf, wie Inkompetent diese Personen in militärischen Belangen sind. Da könnte selbst meine Wenigkeit mehr, und das will was heißen. Von wirklich befähigten fang ich erst mal gar nicht an. Da sind so ichbezogene und zugleich ahnungslose Politschauspieler am Werke, die irgendwelche Fantasiezahlen daher faseln, die weder für einen Krieg noch sonst irgendwie irgend etwas bringen werden. Außer natürlich die Profiteure solchen Unfugs zu berreichern.
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(04.03.2025, 21:17)Quintus Fabius schrieb: https://www.zeit.de/news/2025-03/04/csu-...iesem-jahr
Da es ja trotzdem freiwillig bleiben soll wird sich zeigen wie viele es dann wirklich pro Jahr werden, wenn sich jetzt herausstellt dass es auch bald ernst werden könnte.
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Warum ist Wehrpflicht ein hirngespinst?
Ist nur ausgesetzt.
Kann wieder kommen... Nur halt modifiziert an die Gegebenheiten angepasst.
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Zitat:Warum ist Wehrpflicht ein hirngespinst?
Nicht die Wehrpflicht an sich als Wehrform, sondern die Art und Weise, wie diese Politschauspieler das umsetzen wollen und mit welcher Skalierung und Geschwindigkeit sie es jetzt angeblich umsetzen wollen. Die CSU faselt ja von einer 500.000 Mann Bundeswehr per Wehrpflicht, du meine Güte, allein durch so eine Aussage disqualifiziert man sich eigentlich für jede weitere Diskussion.
Aber ich gehe sogar davon aus, dass nichts davon ernst gemeint ist. Damit will man sich nur ins Gespräch bringen und ein Spektakel veranstalten um Wehrhaft zu wirken und den Ministerposten zu stechen, auf welchen der Vorsitzende des ASP anscheinend ja schon lange aus ist.
lime:
Die Idee der freiwilligen Wehrpflicht (welch herrliche Wortzusammenstellung) ist ja eine die Scholz hatte, die aber jetzt aufgegeben werden soll. Stattdessen will man (angeblich) wieder auf eine allgemeine breitflächige Wehrpflicht zurück, ohne Freiwilligkeit.
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(04.03.2025, 22:29)Quintus Fabius schrieb: Nicht die Wehrpflicht an sich als Wehrform, sondern die Art und Weise, wie diese Politschauspieler das umsetzen wollen und mit welcher Skalierung und Geschwindigkeit sie es jetzt angeblich umsetzen wollen. Die CSU faselt ja von einer 500.000 Mann Bundeswehr per Wehrpflicht, du meine Güte, allein durch so eine Aussage disqualifiziert man sich eigentlich für jede weitere Diskussion.
Aber ich gehe sogar davon aus, dass nichts davon ernst gemeint ist. Damit will man sich nur ins Gespräch bringen und ein Spektakel veranstalten um Wehrhaft zu wirken und den Ministerposten zu stechen, auf welchen der Vorsitzende des ASP anscheinend ja schon lange aus ist.
lime:
Die Idee der freiwilligen Wehrpflicht (welch herrliche Wortzusammenstellung) ist ja eine die Scholz hatte, die aber jetzt aufgegeben werden soll. Stattdessen will man (angeblich) wieder auf eine allgemeine breitflächige Wehrpflicht zurück, ohne Freiwilligkeit.
20 Jahre hatte man Zeit mal sinnvoll an die Sache ranzugehen. Die Hysterie jetzt erinnert mich stark an die Coronazeit. Insofern kann man davon ausgehen dass das wieder nach hinten losgehen wird. Sollte es wirklich wieder eine echte Wehrpflicht geben dann müssen auch wieder Stellen für den Ersatzdienst geschaffen werden. Außerdem wird man diesmal nicht drumrum kommen dass die Wehrpflicht für alle offiziellen Geschlechter gelten muss.
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Es hilft nichts, wir sollten eine Wehrpflicht haben und gleichzeitig die Mannstärke ohne Wehrpflicht erhöhen. Ohne Wehrpflicht sollten es 220.000 oder gar 240.000 Soldatinnen und Soldaten sein.
Wie Wehrpflicht kann man dann auf 6 - 9 Monate begrenzen. Das sollte für eine ordentliche Grundausbildung reichen. Ich selber hatte wg. des Studiums eine verkürzte Wehrpflicht von 12 Monaten und hab sehr oft dabei Däumchen gedreht. Allerdings hat man uns auch kaum ernsthaft ausgebildet, Funker. Das kann man locker in 6 Monaten durchziehen. Die Ausbildung muss auch nicht perfekt sein, da die Wehrpflichtigen für einen grossen Krieg mit Russland da sind. Am Anfang kämpfen die Zeit- und Berufssoldaten und Reservisten werden eingezogen und nochmals 3 - 6 Monate trainiert.
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Chef des corona Stabes wurde irgendwann ein General, weil GroKo clowns im Eimer waren...und gar nicht mehr wussten, wie es weiter gehen sollte.
.nämlich der heutige generalinspekteur...
Besser wurde es aber mit corona dann irgendwie gefühlt auch nicht.
Generäle sind in Deutschland politische Posten.... Nach militärischer Leistungen fragt da keiner.... Gibt ja ohne echte Kriege auch keine.
Afghanistan zählt nicht.
Wird Zeit für echte Entscheider und keine unwissenden Schaum Schläger und soldatische Verwaltungs Rentner.
Aber wer soll das sein, wenn an der Spitze lauter ego Narzisten.Und regieren.?
Es ist Notfallmassnahmen Zeit.
Schnell... Eindringlich.. Radikal.
Mal Schweden und Finnen ins Wehrpflicht Entscheidung Gremium holen... Die wissen, wie es geht!!
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Was soll uns den jemand aus einem Land mit 5 Mio Einwohnern am Rand Europas erzählen ?
Das die Konzepte bei uns so nicht anwendbar sind hat man schon vor zwei Jahren festgestellt .
Zudem hat Schweden eine allgemeine Dienstpflicht.
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Schweden ist EU Land und hat keine Verfassung Probleme mit Dienst pflicht...
Hmm, vielleicht verklagt sich Deutschland dann mal selbst vor dem EuGH, ob unsere Verfassung hier Verfassung widrig ist, wenn sie oder das BVG eine Dienst Pflicht verweigert. .. Oder die Schwedische??
EUGH überschreibt GG??? Möglich???
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Das Recht ist vollkommen egal, wenn es wirklich darauf ankommt wird jedwedes Recht einschließlich des sogenannten Grundgesetzes nach Belieben hin und her interpretiert werden bis es passt. Jedes Recht ist nur ein Mittel zum Zweck, ein bloßes Instrument, dass nur dazu da ist missbraucht zu werden, um sich dadurch Vorteile zu verschaffen und in Bezug auf das Gros der sogenannten Bürger dient es nur deren besserer Ausbeutung. Darin liegt also nicht nur das kleinste Problem, sondern gar kein Problem. Wenn diese Bundesrepublik es so will, gibt es wieder Wehrpflicht, gibt es Dienstpflicht für alle, urteilen die Gerichte im Sinne dieser Zielsetzung, werden auch Wehrdienstverweigerer zwangseingezogen und wenn sie Befehle verweigern lange Jahre ins Gefängnis geworfen, alles Rechtskonform und Grundgesetzkonform, und natürlich für die Freiheit, die Menschenrechte und die Demokratie.
Die Probleme sind in Wahrheit rein praktischer Natur:
Die jungen Personen welche man da zu Zwangsdiensten pressen will sind in weiten Teilen unmotiviert bis demoralisiert. Da findet man nicht genug Unterwürfigkeit und nicht genug Überzeugungstäter um das was da an Menschenmaterial ist kriegsfähig einsetzen zu können. Der Kampfwert dieser Frondienst leistenden wird daher sehr gering sein.
Es gibt keine Unterkünfte, nicht genug Platz, es fehlt einfach die ganze Infrastruktur für eine ernsthafte Wehrpflicht. Das reicht von den Kapazitäten für die Erfassung und Musterung bis hin zur Essenversorgung, persönlicher Ausrüstung, Übungskapazitäten, Übungsmaterial usw usf, es fehlt einfach alles. Natürlich kann man jetzt mal 20.000 einziehen und irgendwie so ein wenig infanteristisch ausbilden, aber das bringt für den Krieg mal rein gar nichts. Bis entsprechende Strukturen wieder stehen und bis man daraus signifikante Reserven generiert hat, die einen strategischen Effekt hätten, vergehen etliche Jahre, und da es sich um die real existierende Bundesrepublik handelt Jahrzehnte.
Es fehlen jedwede sinnvolle Waffen / Wirkmittel / Verbrauchsmittel / Logistik usw. um eine große Anzahl von Wehrpflichtigen überhaupt im Krieg so einsetzen zu können, dass dies einen strategischen Effekt hätte.
Die ganzen Vorstellungen wie man diese Wehrpflicht aufzieht und was man dann das Menschenmaterial lehrt und wie man es einsetzen will, sind völlig antiquiert, wie weite Teile der Bundeswehr an sich. Man trainiert daher dann junge Personen in Kasernen in veraltetem überkommenen Unsinn, der im Krieg keine praktische Bedeutung mehr hat und verschwendet damit die Lebenszeit und Produktivität dieser Personen, ohne dass dies im Krieg einen echten Mehrwert hätte.
Es fehlen absolut jedwede glaubhafte, sinnvolle und umsetzbare Konzepte für die Landesverteidigung, während für die Bündnisverteidigung irgendwelche drittklassischen Reserve-Infanteristen dieser Bundesrepublik einfach irrelevant sind. Damit ist jede Investition in eine solche Reserve einfach nur Mittelverschwendung.
Die Gesellschaft an sich ist aktuell nicht kriegsfähig. Es gibt wenig Länder in denen so geringe Anteile der Bevölkerung tatsächlich für den gerade herrschenden Staat in den Krieg ziehen würde. Gerade daran krankt auch jeder Vergleich mit beispielsweise Finnland. Die Finnen gehören zu den Völkern mit der höchsten Wehrbereitschaft weltweit (seit Jahren unter den Top 3, meist auf Platz 2 von allen Völkern überhaupt), davon sind wir Lichtjahre entfernt. Die würden kämpfen, gegen jeden Feind und jede nur denkbare Übermacht, wir aber werden nicht kämpfen und bei ernsthaften militärischen Handlungen sehr schnell als Gesellschaft einbrechen.
Nun wird an dieser Stelle stets erklärt, in einem echten Krieg würde sich das natürlich auf der Stelle irgendwie auf magische Weise ändern, dann würden alle empört zur Fahne eilen, so sei der Mensch. Diese Rechnung ist in der Kriegsgeschichte schon mehrfach nicht aufgegangen. Im heutigen modernen Krieg, insbesondere in der wesentlichen Eröffnungsschlacht wird eine Gesellschaft wie jene dieser Bundesrepublik zur Zeit nicht bestehen, dafür fehlen einfach alle sozialkulturellen Grundlagen.
Schlußfolgerungen:
Die rasant fortschreitende Roboterisierung des Krieges, die sich abzeichnenden Möglichkeiten von KI und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten der Verwendung von weniger Menschen mit mehr Systemen als Multipliaktoren für diese stellen erhöhte Anforderungen an besagte als Kämpfer einzusetzene Personen, welche von Wehrpflichtigen so nicht geleistet werden können. Der robotisierte und in weiten Teilen vollautonome Krieg erfordert ganz im Gegenteil eine Bestenauslese, ausschließlich Freiwillige, eine echte Berufsarmee und eine hohe Qualität derselben. Nur so wird man in der robotisierten Kriegsführung überhaupt eine Chance haben, was den militärischen Part angeht. Dazu müssten Soldaten deutlich mehr Lohn erhalten, deutlich besser qualifiziert sein schon vor der Einstellung, und das Niveau insgesamt gehoben werden.
In Bezug auf die Gesellschaft wären hingegen die Schwerpunkte bei Zivilschutz, THW, Dezentralisierung, Widerstandsfähigkeit und insbesondere auch bei einer Entdigitalisierung zu legen. Eine Dienstpflicht für solche Strukturen ließe sich darüber hinaus viel eher mit den real existierenden Bürgern umsetzen und diesen vermitteln, insbesondere da der militärische Kontext dieser Strukturen diesen größtenteils gar nicht klar sein wird.
In Bezug auf die Bündnisverteidigung wird man sich auf bestimmte Themenfelder spezialisieren müssen (wenn man einen Nutzen im Bündnis haben soll), welche kleinere, finanzschwächere und technologisch weniger entwickelte EU Länder so nicht leisten können. Und sei dies von mir aus auch die Marine, spielt gar keine Rolle, solange nur endlich eine Spezialisierung stattfindet und man aufhört eine Bonsai-Armee zu sein, die nur so tut als ob sie ein echter Baum wäre.
Die Kultur der allgemeinen Wehrpflicht ist Tot. Der Versuch sie durch die bloßen äußeren Formen wiederbeleben zu wollen, ist daher zwingend zum Scheitern verurteilt.
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Meinst Du die Motivation zukünftiger russischer Gegner im großen Krieg ist größer?
Dann solltest Du Dich mal über die TIktok Russen jugrnd informieren (gab es aber hier schon öfter,) und darüber, daß as eine für einen Krieg gegen Die NATO NOTWENDIGE Rekrutierung der Moskau und St Petersburg Eliten Söhne erfordert...bisher Weit weg von dem Kanonen Futter aus den jaucge Gruben Klo Gegenden Russlands, die aktuell gegen die Ukraine kämpfen.
Es wäre breite Mobilisierung erforderlich... Mit massiven negativen Konsequenzen in der Moral der Russen, die nach 3 Jahren spezial Operation schon definitiv trotz Propaganda hoffentlich nicht völlig verblödet sind.
Und hier sind ALLE Menschen nur noch unwillig, unsere Werte,, ihre festen und Kinder gegen vergewaltigenden Russen mob zu verteidigen.??? ERNSTHAFT??
Das tue ich zumindest!!!
Und, ja, gen z ist "faul", dekadent ".
ABER Nina russia Euopa besteht nicht nur aus Patriotismus faulen Deutschen, Immigranten und Gen Z Jugendlichen Influenza Unwilligen.
Sondern zb aus 100% geeinten, homogenen... Polen, Finnen, Balten...
Und nicht jeder Immigrant wünscht sich die gewaltsame Übernahme des Westens, um dann selbst wieder im neuen AfD Reussland Deutschland "Re migriert" (original Ton AfD) zu werden.
Wenn in Polen das russische Morden und Vergewaltigen beginnt, werden viele jetzt"nur " Anti grüne Protest AfD Wähler mal ordentlich auf den Boden der Tatsachen der Gewalt Russen und ihrer AfD Verrat Kolonne hier gesetzt!
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