Israel
#91
Ich kann dieser Einstellung wenig abgewinnen. Zum einen posaunt Israel doch so gerne herum, dass es sich nicht von Terroristen und Kriminellen in die Knie zwingen läßt. In diesem Fall aber läßt sich Israel und damit auch das Wohlergehen des gesamten israelischen Volkes zur Geisel von ein paar Tausend hoch radikalen, zumeist jungen/jugendlichen Siedlern machen, die in der so genannten Hilltop-Bewegung von ein paar fundamentalistischen Rabbis und rechts-außen und Erez-Israel Fanatikern aufgehetzt worden.

In meinen Augen kann es nur wie vor Oslo funktionieren: Damals wurde Israel seitens Bush senior mit der Streichung von Krediten gedroht und damit Israel von außen zu seinem diplomatischen Glück gezwungen.
Und genauso wie man auf Syrien Druck machen muss, die Unterstützung der Hamas einzustellen und sie damit zu isolieren, wird man wohl für ein ernsthaftes Friedensabkommen kaum umhinkommen, auf Israel Druck zu machen und sie so zu zwingen, ihre eigenen Fanatiker sich vorzunehmen.
Denn eins ist hier für mich entscheidend: Die große Masse der Israelis hat keine Probleme damit, Siedlungen aufzugeben. Man tut das nicht gern, aber man würde es tun. Da gibt es keine Bürgerkriegsgefahr. Das Problem ist viel mehr, dass innerjüdische, innerisraelische Auseinandersetzungen mit einem absoluten Tabu, mit einem politischen Verbot belegt sind. Juden gehen nicht gegen Juden vor, egal was passiert. Daher können auch die radikalen Siedler in der Westbank sich benehmen, wie sie wollen, es passiert nichts und sie können weiterreichende mögliche Ansätze zum Frieden auch torpedieren. Abgesehen von den daraus erwachsenden katastrophalen politischen Implikationen, die diese (in meinen Augen) fanatischen Wirrköpfe hervorrufen, sorgen sie auch vor Ort, im Alltagsleben in der Westbank für ein erhöhtes Gewaltpotenzial. Da könnte mittelfristig durchaus bei den Palästinensern sich erneut ein erhöhtes Frust-Potenzial entwickeln, dass auch im Rahmen der gespannten innerpalästinensischen Verhältnisse Probleme bereiten könnte...

Aber zurück von den gefährlichen Konfliktaussichten der mittleren Zukunft.
Das Problem ist eben nicht ein echter Bürgerkrieg bzw. dessen Gefahr, sondern die (etwas brachial ausgedrückt) Feigheit der säkularen, gemäßigten Masse und Mehrheit sich der radikalen Siedlerminderheit zu stellen und sich entsprechend auch zu positionieren. Es gilt eben dass durch Shoa und die Verteidigungskriege gepfegte und und fast schon legendäre Credo, dass Juden nicht gegen Juden vorgehen. Durch diese historisch bedingte Tabuisierung aber erteilt man den radikalen Siedlern eine carte blanche. Und das wird sich rächen, für alle, für Israelis und Palästinenser.
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#92
Zitat:Peres für Auflösung des Parlaments

Grünes Licht für Neuwahlen in Israel

Der israelische Staatspräsident Schimon Peres hat nach der gescheiterten Regierungsbildung grünes Licht für Neuwahlen zur Knesset gegeben. Bei einer Ansprache zur Eröffnung der neuen Sitzungsperiode sagte Peres, es gebe keine Mehrheit im Parlament für die Bildung einer Regierung. Die Knesset hat nun drei Wochen Zeit, die Selbstauflösung zu beschließen und einen Termin für die Neuwahlen festzulegen. Umfragen sehen Kadima derzeit knapp vor dem Likud.
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Schneemann.
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#93
ThomasWach schrieb:Ich kann dieser Einstellung wenig abgewinnen. Zum einen posaunt Israel doch so gerne herum, dass es sich nicht von Terroristen und Kriminellen in die Knie zwingen läßt. In diesem Fall aber läßt sich Israel und damit auch das Wohlergehen des gesamten israelischen Volkes zur Geisel von ein paar Tausend hoch radikalen, zumeist jungen/jugendlichen Siedlern machen, die in der so genannten Hilltop-Bewegung von ein paar fundamentalistischen Rabbis und rechts-außen und Erez-Israel Fanatikern aufgehetzt worden.
Du verkennst das Problem.
Es leben 275.000 israelische Siedler in der West Bank und weitere 200.000 in Ostjerusalem.
Zum Vergleich vor den Rückzug lebten in Gaza lediglich 8.000 Israelis.
Selbst wenn man davon ausgeht, das ein Abkommen nur die Aufgabe von zwei Dritteln der Siedlungen bedeuten würde müsste die Israelische Regierung die 40fache Masse an Menschen umsiedeln.
Darin eingeschlossen sind dann nicht nur irgendwelche Radikalen oder religiöse Eiferer die es nicht lassen können alle Nase lang irgendwelche Wohncontainer auf den nächsten Hügel zu stellen.
Diese ca. 300.000 Menschen sind vollkommen normale Israelische Bürger, mittlerweile ist schon die zweite Generation in den Siedlungen geboren wurden.
Wobei Siedlungen eh vollkommen falsch ist, das sind mittlerweile voll entwickelte Kleinstädte geworden.
Wer hier rangeht hat nicht ein paar Fanatiker sondern schlicht das Volk gegen sich.
Wer weiß welche Risse und Brüche es in der israelischen Gesellschaft wegen den pobligen 8.000 aus Gaza geben hat - und ich weiß das, ich war damals unten - macht sich keine Illusionen was passiert wenn irgendwer an die großen Siedlungsblöcke im Westjordanland rangeht.
Es geht dann eben nicht mehr gegen ein paar Fanatiker. Da hat freilich keiner was dagegen wenn ein paar illegale Außenposten wieder abgerissen werden.
Die großen Siedlungsblöcke sind dagegen etwas fundamental anderes.
Da kannst du der israelischen Regierung lange mit sonstwas drohen oder die tollsten Angebote machen.
Die große Masse der Israelis wird gegen die ZWangsumsiedlung von 300.000 Menschen und die Teilung von Jerusalem sein.
Mach nicht den Fehler und vergleiche das mit Gaza oder irgendwelchen nach israelischen Recht illegalen Siedlungen.
Es besteht zum einen ein himmelweiter kultureller und religiös-histoprischer Unterschied zwischen Gaza (historisch betrachtet schon immer Feindesland) und Judäa und Samaria (historisch betrachtet israelisch-jüdisches Kernland). Von Jersualem brauchen wir da garnicht erst anzufangen.
Es gibt Mehrheiten für den Rückzug aus bestimmten Gebieten, richtig.
Der Totalabzug aus dem Westjordanland wird die israelische Gesellschaft aber zerreißen.
Ich würde nicht damit rechnen das die Armee die Zwangsumsiedlung von 300.000 Menschen oder gar mehr schultern kann. Zumal die Siedlerbewegung bzw. die israelischen Bürger im Westjordanland (in den großen Siedlungsblöcken betrachtet die Mehrheit sich nicht irgendwie als Siedler) traditionell einen überproportionalen Teil der belastbareren IDF-Einheiten stellen.
Es war schon hinsichtlich Gaza ein Drahtseilakt Einheiten und Soldaten azuftreiben die nicht prompt den Befehl verweigert hätten.
Wenn jetzt die IDF gegen 300.000 Menschen vorgehen soll die zu einem guten Teil seit ihrer Geburt da leben wo sie nun mal leben und nebenbei bemerkt zum Großteil auch noch bewaffnet und militärisch bestens ausgebildet sind kann das nur in einem Blutbad enden.
Wenn es die jeweilige Regierung nicht schon zuvor zerreißt was noch wahrscheinlicher ist.
Es hilft hier auch garnichts mit Bürgerkriegstabus oder dergleichen zu argumentieren.
Die sind auch nicht ausgeprägter als sie in jedem anderen einigermaßen homogenen Land auch sind.
Was du in deiner Betrachtung vergisst ist die Tatsache das die fragliche Aktion absolut beispiellos wäre. Nicht nur in Israel sondern weltweit.
Eine derartige Zwangsumsiedlung in einer vergleichbaren Gesamtsituation hat es noch nie geben.
Dabei kracht es schon heute zwischen Siedlern und anderen radikaleren Kräften in Israel sowie der Armee und der Polizei in schöner Regelmäßigkeit.
Das sind aber nur Randkämpfe in einer Gesellschaft die davon letztlich kaum berührt ist. Das sieht vollkommen anders aus wenn es nicht mehr darum geht irgendwelche Radikale irgendwo rauszuziehen sondern darum hudnerttausende stinknormale Israelische Bürger umzusiedeln.
Dann sind plötzlich ganz andere Tabus relevant. Juden vertreiben keine Juden. Und dann richtet sich der Mob sehr schnell gegen die eigene Regierung. Wenn diese dann eine zutiefst gespaltene Armee einsetzt um die Sache auf die Harte Tour durchzuziehen wird die ganze sache furchtbar schief gehen.
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#94
Zitat:ISRAEL

Minister fordern Aussetzung von Friedensgesprächen

Wegen der vorgezogenen Neuwahlen Anfang kommenden Jahres wollen zwei israelische Minister die Friedensverhandlungen mit Syrern und Palästinensern vorübergehend aussetzen. Ihre Begründung: Während des Wahlkampfes seien keine Fortschritte zu erwarten.
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,586937,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 37,00.html</a><!-- m -->

Schneemann.
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#95
Nightwatch schrieb:
ThomasWach schrieb:Ich kann dieser Einstellung wenig abgewinnen. Zum einen posaunt Israel doch so gerne herum, dass es sich nicht von Terroristen und Kriminellen in die Knie zwingen läßt. In diesem Fall aber läßt sich Israel und damit auch das Wohlergehen des gesamten israelischen Volkes zur Geisel von ein paar Tausend hoch radikalen, zumeist jungen/jugendlichen Siedlern machen, die in der so genannten Hilltop-Bewegung von ein paar fundamentalistischen Rabbis und rechts-außen und Erez-Israel Fanatikern aufgehetzt worden.
Du verkennst das Problem.
Es leben 275.000 israelische Siedler in der West Bank und weitere 200.000 in Ostjerusalem.
Zum Vergleich vor den Rückzug lebten in Gaza lediglich 8.000 Israelis.
....
:? soll ich das so verstehen, dass es bei 475.000 Siedlern weniger Unrecht gegenüber den Pallis ist als bei 8.000 Israeli?
Diese Siedler hätten zum größten Teil dort nie siedeln dürfen, haben sich vielfach das Land der Palästinenser unter den Nagel gerissen - und müssen übe kurz oder lang irgendwann einmal die Konsequenzen dieses Unrechts hinnehmen. Bis dahin haben die "schwarzen Schafe" ohnehin schon die Früchte ihres unmoralischen Handelns, ihres Landdiebstahls, genossen. :?
Nightwatch schrieb:....
Was du in deiner Betrachtung vergisst ist die Tatsache das die fragliche Aktion absolut beispiellos wäre. Nicht nur in Israel sondern weltweit.
Eine derartige Zwangsumsiedlung in einer vergleichbaren Gesamtsituation hat es noch nie geben.....
Confusedhock: da hst Du aber im Geschichtsunterricht nicht besonders aufgepasst.
Nur als Beispiel:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://library.fes.de/library/netzquelle/zwangsmigration/34polen.html">http://library.fes.de/library/netzquell ... polen.html</a><!-- m -->
Zitat:Zwangsmigrationen in Europa 1938-48

Jerzy Kochanowski
Deutsches Historisches Institut Warschau

Zwangmigrationen im östlichen Polen
am Ende des Zweiten Weltkriegs

Die Umsiedlung der ungefähr 2 Millionen Polen aus den östlichen Wojewodschaften der Zweiten Republik (den sogenannten Kresy) 1944-1946 war kein isoliertes Phänomen, sondern nur eine der vielen großen Nachkriegsmigrationen.
....
- und diese "Zwangsmirgranten" mussten ihre angestammte Heimat verlassen, während die israelischen Siedler vielfach Okupanten und Landdiebe sind.
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#96
Erich schrieb::? soll ich das so verstehen, dass es bei 475.000 Siedlern weniger Unrecht gegenüber den Pallis ist als bei 8.000 Israeli?
Diese Siedler hätten zum größten Teil dort nie siedeln dürfen, haben sich vielfach das Land der Palästinenser unter den Nagel gerissen - und müssen übe kurz oder lang irgendwann einmal die Konsequenzen dieses Unrechts hinnehmen. Bis dahin haben die "schwarzen Schafe" ohnehin schon die Früchte ihres unmoralischen Handelns, ihres Landdiebstahls, genossen.
"Mehr Unrecht"? "Hätten nie dürfen"?
Wie naiv.
Fakt ist das sie haben. Ob es deinen kruden Rechtsauffassungen zuwiderläuft oder nicht ist egal.
Sie sind da und das bedeutet das es abseits aller absoluter Moralisiererei Folgen hat wenn die Frage wirklich mal angepackt werden sollte.
Wer mehr Recht hat ist vollkommen wurscht. Die Realität funktioniert so nicht.

Erich schrieb:da hst Du aber im Geschichtsunterricht nicht besonders aufgepasst.
Nightwatch schrieb:Eine derartige Zwangsumsiedlung in einer vergleichbaren Gesamtsituation hat es noch nie geben.....
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
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#97
Zitat:Illegale jüdische Siedlungen

Israel stoppt Unterstützung

Nach zunehmenden Ausschreitungen radikaler jüdischer Siedler gegen Palästinenser und israelische Sicherheitskräfte im Westjordanland hat die israelische Regierung einen Stopp der staatlichen Unterstützung für nicht genehmigte Siedlungen verfügt. Von der Entscheidung des Kabinetts am Sonntagabend sind sowohl finanzielle Hilfen als auch Infrastrukturprojekte betroffen.
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.n-tv.de/1047144.html">http://www.n-tv.de/1047144.html</a><!-- m -->

...und...
Zitat:Fünf Kraftwerke für Israel

Siemens liefert Turbinen

Mit dem Bau von fünf neuen Kraftwerken will die israelische Regierung einen für 2009 und 2010 befürchteten Engpass in der Energieversorgung vermeiden. Die Gasturbinen für die insgesamt mehr als zwei Milliarden Schekel (rund 416 Mio. Euro) teuren Anlagen sollen vom Münchener Technologiekonzern Siemens kommen, wie der staatliche Versorger Israel Electrity Corp (IEC) mitteilte. Eine Sprecherin sagte, das Unternehmen werde zunächst drei Turbinen für umgerechnet 188 Mio. Euro kaufen und habe die Option auf zwei weitere.
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.n-tv.de/1046969.html">http://www.n-tv.de/1046969.html</a><!-- m -->

Schneemann.
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#98
Zitat:Israel warnt Obama vor Gesprächen mit Iran im Atomstreit

Jerusalem (Reuters) - Israel hat den designierten US-Präsidenten Barack Obama für seine Dialogbereitschaft im Atomstreit mit dem Iran kritisiert.

Außenministerin Zipi Livni warnte den frisch gekürten Sieger der US-Wahlen, dass nach der Sanktionspolitik die Aufnahme von Gesprächen mit dem Iran im Nahen Osten als Schwäche interpretiert werden könnte. Auf die Frage, ob sie einen US-Dialog mit dem Iran unterstütze, antwortete Livni am Donnerstag im israelischen Rundfunk: "Die Antwort ist 'Nein'." Zugleich zeigte sich die Chefin der Kadima-Partei überzeugt, dass die USA auch unter Obama ein Atomprogramm im Iran nicht akzeptieren würden.
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE4A50B120081106">http://de.reuters.com/article/worldNews ... B120081106</a><!-- m -->

Schneemann.
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#99
Zitat:Kommunalwahlen in Israel

Ein säkularer Bürgermeister für Jerusalem

Der betont säkulare High-Tech-Unternehmer Nir Barkat hat die Bürgermeisterwahl in Jerusalem klar gewonnen. Für Barkat votierten dem offiziellen Wahlergebnis zufolge 52 Prozent der Wähler. Barkat kündigte an, er werde Bürgermeister für alle Menschen in Jerusalem sein.

Sein ultra-orthodoxer Rivale, der Rabbi Meir Porusch, erhielt 42 Prozent der Stimmen. Arkadi Gaidamak, ein aus Russland stammender Oligarch, kam auf 3,5 Prozent der Stimmen. Der bisherige Bürgermeister Uri Lupolianski, der 2003 als erster Ultra-Orthodoxer die Wahl gewonnen und Ehud Olmert abgelöst hatte, trat nicht mehr an.
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/jerusalem120.html">http://www.tagesschau.de/ausland/jerusalem120.html</a><!-- m -->

Schneemann.
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<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/israel496.html">http://www.tagesschau.de/ausland/israel496.html</a><!-- m -->
Zitat:Regierung im Gaza-Krieg uneins
Israels Außenministerin Livni unter Druck

Mehr als zwei Wochen nach Beginn des Gaza-Kriegs gibt es offenbar tiefe Differenzen innerhalb der israelischen Regierung. Im Zentrum der Kritik steht dabei Außenministerin Livni. Die geht ihrerseits in die Offensive - vor allem über die Medien.

...

Stand: 12.01.2009 14:15 Uhr
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Lara schrieb:Ich mache mal einen eigenen Strang für Israel auf, die anderen sind ja immer im Zusammenhang mit irgendeinem anderen Staat.

Der erste Link ist das in gewisser Hinsicht auch, aber er ist israelische Meinung und das finde ich ausschlaggebend.
....
dieser Intention folgend eine Sicht aus Israel, die manches verständlicher macht als das Geschreibsel von Dummschwätzern:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/461978">http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/461978</a><!-- m -->
Zitat:18.01.2009 18:30
Die rote Seite
Text: theresa-baeuerlein
Ständig liegt Krieg in der Luft. Dann, plötzlich, ist er da: Was die Angst aus jungen Israelis macht
....

Ich schreib allerdings auch dazu: wer den Text liest sollte sich auch überlegen, was die Angst aus jungen Pallis macht ...
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<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/nahost296.html">http://www.tagesschau.de/ausland/nahost296.html</a><!-- m -->
Zitat:Abdullah forderte Israel auf, das Friedensangebot der arabischen Liga von 2002 anzunehmen. Dieses bietet Israel die Aufnahme normaler Beziehungen zu den arabischen Staaten an, falls sich der jüdische Staat aus allen Gebieten zurückzieht, die er im Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzt hat. Der arabische Vorschlag liege nicht mehr lange auf dem Tisch, warnte Abdullah.
Wie ernst ist das Angebot? Was außer den Siedlern und ihrer Lobby spricht gegen die Annahme?
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zusätzlich Religion, Nationalismus und wirtschaftliche Gründe, allein die Frage von Ostjerusalem.... :roll: .
Israel will in West Bank nicht nachgeben, das ist doch der Grund warum Oslo gescheitert ist und Hamas so populär wurde. Als in den Jahren nach Oslo sich die Zahl der israelischen Siedler in WB verdoppelt hat leuchtete es auch den gutgläubigsten Palästinenser ein dass Arafat verarscht wurde.
Israel ist militärische stärker also wird es sich nur zurückziehen wenn es will,
es bleiben den Palestinensern 2 Alternativen, den Verlust von Ostjerusalem und einen Teils der WB zu akzeptieren... oder Terror, als einziges Mittel wie die öffentliche Meinung in Israel, durch Palestinenser, beeinflußt werden kann.
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Kosmos, sehr viel anders hätte ich es nicht formuliert...

Die saudi-arabische Initiative gibt es nun seit Jahren, gebaut wird weiter (sic!!) in der Westbank seitens der Israelis. Da hören sich solche Töne etwas illusorisch an....
Vor allem, wenn man schon seit Oslo 1993 hätte etwas machen können (sollen).
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Zitat:Israel expels Venezuelan ambassador

JERUSALEM (CNN) -- Israel has expelled Venezuela's ambassador in response to Venezuela's expulsion of an Israeli envoy and the rupture of diplomatic relations earlier this month. Venezuelan head of mission Roland Betancourt and two other diplomats were given until Friday to leave.
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.cnn.com/2009/WORLD/meast/01/28/israel.venezuela/index.html">http://www.cnn.com/2009/WORLD/meast/01/ ... index.html</a><!-- m -->

Schneemann.
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