Vor 1 Stunde
(Vor 11 Stunden)Leuco schrieb: Die 126 kommt evtl. überhaupt nicht. Wenn doch ist es durchaus vorstellbar, dass man als Kompromiss die Zahl wieder auf 4 senkt. Der komplette Abbruch steht zur Debatte, aber eine Reduzierung ist nicht möglich??Ich denke, das ist eine ganz-oder-gar-nicht-Frage. Entweder man führt den Vertrag mit neuem GU, aber unverändertem Vertragsgegenstand (6xF126) fort oder man setzt einen ganz neuen auf und verändert auch die Schiffe.
Sollte die BW jetzt sagen, sie wollen nur noch 4 Schiffe, dann würden die vermutlich das gleiche kosten wie die sechs bisher bestellten. Also in Summe, nicht jeweils.
(Vor 8 Stunden)alphall31 schrieb: Der Personalkörper der jedem Orgbereich zur Verfügung steht ist sehr wohl festgelegt .Mal wieder ein typischer alphall31: Es ist so festgelegt, also kann es nicht geändert werden.

(Vor 3 Stunden)DopePopeUrban schrieb: Wie soll eine Ergänzung hier möglich sein?Wir sollten unbedingt mal anfangen, zwischen möglich und realistisch zu unterscheiden. Sonst dürften wir hier nichts mehr diskutieren, was nicht bereits beschlossen, oder besser noch: schon passiert ist.
Ich gehöre hier zu denjenigen, die das Personalproblem als entscheidendes Kriterium betrachten und daher bspw. eher für wenige, teure, kampfstarke und multifunktionale Einheiten plädieren, als für viele kleine, billige Spezialisten. Aber deshalb spreche ich einem anderen Ansatz nicht die Sinnhaftigkeit ab. Man muss dann halt die Voraussetzungen und Bedingungen benennen. Also bspw. sagen, welche Schiffe außer Dienst gehen müssten, um die neuen zu bemannen oder wie man sich die erforderliche Personalgewinnung vorstellt, um einen Aufwuchs zu erreichen.
Aber ein Aufwuchs ist halt nicht grundsätzlich ausgeschlossen, nur weil wir ihn für unrealistisch halten und auch noch kein konsequent durchdeklinierter Aufwuchsplan niedergeschrieben und veröffentlicht wurde.
(Vor 3 Stunden)DopePopeUrban schrieb: Von der geplanten Bestandsflotte halte ich maximal eine Reduktion des F125-Bestands für realistisch.Auch eine Ablösung des ersten Loses K130 durch das 2. Los wäre eine Option. Ob man dadurch wirklich Personal frei bekommt oder nur die dort sonst ohnehin entstehende Lücke verkleinert, ist eine andere Frage, aber für die Gesamtstärke könnten diese Posten mit herangezogen werden.
Zitat:Wieso sollte man ein Produkt, das nicht in die eigenen Anforderungsspektren oder Planungen passt grundlos integrieren?Das tut man ja nicht grundlos. Man hat die Anforderung, ab 2029 Schiffe mit Schleppsonar für die U-Jagd zu haben, ohne dafür in die Bestandsflotte eingreifen zu müssen. Die A-200 ist die erhoffte Lösung dafür. Der Bedarf ist also schon gegeben. Man kann sich jetzt natürlich darüber streiten, ob die NATO-Zusagen diesbzgl. nicht auch durch die F123B zu erfüllen wären, aber dazu kennen wir leider die Details nicht. Also wird, soweit wir wissen, die A-200 aufgrund einer Anforderung an die Flotte beschafft.
Und das gilt auch dann noch, wenn die Marine selbst das Schiff nicht haben will. Denn die Marine legt die an sie gestellten Forderungen ja nicht selbst fest, sie wirkt nur an deren Findung mit. Wenn die Politik sagt, die Marine soll auf Ruderboote umsteigen und das der NATO so meldet, dann wird die Marine das auch nicht wollen, aber hinnehmen müssen, dass sie dann Bedarf an Ruderbooten haben.
Zitat:Wenn sie dieser Anforderung, dem schnellen Zulauf, nicht gerecht wird, ist die Antwort darauf nicht die eigenen Anforderungen umzuwerfen sondern die Schiffe... einfach nicht zu beschaffen.Das auf jeden Fall. Ohne den festen Glauben an den zeitgerechten Zulauf ergibt das Projekt keinen Sinn.
Zitat:Sofern die F124 wirklich Bauraum für ein Schleppsonarsystem hat, ...Strukturell ist er ziemlich sicher vorgesehen, nur ob er noch nutzbar ist, wissen wir nicht. Und auch nicht, welche Leistungsklasse von Schleppsonar dort einsetzbar wäre. Ich selbst bin da zwar optimistisch, aber das würde nun mal den Eingriff in die Bestandsflotte erfordern, den man leider ablehnt. Würde man den zulassen, käme man womöglich um die A-200 herum. Evtl. würde man damit aber das Personalproblem verstärken, weil man zwischenzeitlich kaum noch Schiffe zur Verfügung hätte.
(Vor 2 Stunden)alphall31 schrieb: Der Marine gehen selbst die Kapitäne aus, ...Vor allem trifft das mMn eben die ausbildungsintensiven Besatzungsposten, bei denen der größte Mangel besteht. Einsatzfahrten sind attraktiv für eher kurz dienende, junge Zeitsoldaten ohne Bindung in der Heimat. Für ältere, länger dienende Zeit- und Berufssoldaten verliert der Job dann doch erheblich an Reiz. Das erschwert es einfach enorm, jene Dienstposten zu besetzen, die eine lange Ausbildung erfordern und zugleich lange Abwesenheitszeiten mit sich bringen.
Die Marine hat es durch die Abwesenheitszeiten natürlich besonders schwer .
