19.03.2026, 22:02
(19.03.2026, 21:27)Frank353 schrieb: Was ist denn an der City-Klasse falsch?Ich zitiere mal aus dem entsprechenden Strang:
(09.05.2025, 12:37)kato schrieb: Der grundsätzliche Unterschied im deutschen Verständnis dazu ist, dass die Bundeswehr generell bemannte oder mindestens optional bemannte Minenjäger unmittelbar im Einsatzgebiet haben möchte, und diese daher generell entsprechend zu gestalten sind.Natürlich setzen auch unsere Minenjäger UxV ein, aber sie sind mehr oder weniger Minen-resistent konstruiert und könne daher direkt ans Minenfeld heranfahren, wodurch sie sehr viel effektiver sind als die Abstandsräumer nach Art der der City-Klasse, die aus sicherer Entfernung allein auf ihre unbemannten Subsysteme setzen können.
Die belgisch-niederländischen "Mutterschiffe" sind im Kern hierauf nicht ausgelegt, die bearbeiten das Einsatzgebiet von außen mittels USV und UUV
D.h. nicht, dass sie ungeeignet sind, im Gegenteil: Gerade im IKM haben sie erhebliche Vorteile, aber wenn alle größeren NATO-Marinen jetzt auf dieses Verfahren umstellen, dann geht eine Fähigkeit verloren. Und vor allem in der Ostsee kann es zu so massivem Seemineneinsatz auf einer weiten Fläche kommen, dass die Abstandsräumung einfach viel zu lange dauern würde.
Das Problem am FvSma war wohl u.a., dass man damit beides in einem realisieren wollte: Also ein großes, Expeditions-taugliches MCM-Mutterschiff, das minenresistent konstruiert ist. Und das wäre halt die absolute Goldkante.
