17.03.2026, 19:33
(17.03.2026, 18:47)DopePopeUrban schrieb: Tja, und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Um diesen Totwinkel zu negieren, muss ein Ziel zuvor erfasst worden sein. Was mit einer instrumentierten max Detection Altitude von 40km bei vielen Zielen entweder nicht oder zu spät passieren dürfte.
Vorschlag:
Les' dir noch einmal durch, welches Anflugprofil eine ASBM hat. Auch hier ein Spoiler: Dies ist eben KEINE rein ballistische Kurve.
Wenn das nicht hilft, zeichne dir einmal den ganzen Sachverhalt geometrisch auf.
Zum Rest muss ich glaube ich nichts schreiben, oder? Solange du bei einem AAW Lenkflugflugkörper den Unterschied zwischen "maximaler Reichweite" und "maximaler operativer Einsatzreichweite gegen einen bestimmten Zieltyp" außer Acht lässt, zeigt es nur mangelhaftes fachliches Hintergrundwissen.
Die reguläre Aster-30 Block 0/1 hat eine öffentlich angegebene Reichweite gegen Luftziele wie ein Flugzeug von 70 bis 120 km. Das deckt sich faktisch mit dem Limit der TRS-4D/NR gegen einen FBA.
Mal abgesehen davon gehst du scheinbar immer davon aus, dass die ASBM aus dem "luftleeren Raum" vor der Fregatte erscheint. Dem ist dummerweise nicht so, weil so eine Waffe schon lange vorher von landbasierten Radarstationen oder anderen befähigten Einheiten entdeckt und im Rahmen des Cueings als strategische Waffe abgehandelt wird.
Ergo, wenn es eine ASBM gäbe (!) die eine Fregatte in Bewegung treffen könnte (!) müsste diese nur auf Grundlage des Cueings den Intercept berechnen und ausführen. Theoretisch müsste die Fregatte die ASBM bei Aster-30 noch nicht mal mit ihrem eigenen Radar erfassen.
Deine gesamte Argumentationskette hat immer noch den einen entscheidenden Schwachpunkt: Du behauptest, eine ASBM würde für ein Ziel in Bewegung der Größe einer Fregatte eine Bedrohung darstellen. Den fachlichen Beweis bleibst du schuldig - und stehst damit auch im internationalen Rahmen releativ allein dar, denn überall werden ASBM als "Carrier Killer" bewertet.
