14.03.2026, 16:14
(14.03.2026, 12:34)Broensen schrieb: Aus Sicht der Marine ist aber genau das doch das Positive an der A-200: Sie setzt Rheinmetall unter Druck, die eigentlich gewünschte F126 rechtzeitig abzuliefern. Die A-200 will man doch gar nicht haben.
Kleine korrektur, die marine und das Parlament wollen die A-200, das BMVg aber nicht.
(14.03.2026, 14:35)DopePopeUrban schrieb: Das 1. Baulos der K130 hält noch bis in die frühen 2040er durch, das 2. Baulos bis in die 2050er.
Also unabhängig davon ob man wollen würde oder nicht, ließe sich eine Interimsbeschaffung wohl nicht parallel zur Bestandsflotte unterhalten.
Nur zur Info, das Nutzungsdauerende der Los 1. K130 ist 2038/2039, da diese Schiffe nur für 30 Jahre ausgelegt wurden.
Das verändert die Kalkulation.
Kurze Jahreskal. unter der annahme, das alles so wie geplant kommt(wird es nicht aber trotzdem beste Rechengrundlage)
Ab 2Hj 2029-2031(alle 6 Monate eine) laufen 4 A-200 zu heißt wir haben Mitte 2031 15 FFG und 10 Kor
Ab 2Hj 2031-2035(alle 9 Monate eine) laufen 6 F126 zu und im gleichen Zeitraum werden die F123 außer dienst gestellt. heißt wir haben Mitte 2035 17 FFG und 10 Kor
Ab 2Hj 2035-2040 (alle 9 Monate eine) laufen 8 F127 zu, von 2036-2037 gehen die F124 außer dienst und 2038-2039 die K130 Los 1. heißt wir haben 2040 22 FFG und 5 Kor
Damit wächst die Marine bis 2031 schnell in der Einheitenzahl, dann bis 2035 moderat in Einheitenzahl und Einheitenleistungsfähigkeit und danach bis 2040 vor allem in Einheitenleistungsfähigkeit.
(14.03.2026, 16:11)DopePopeUrban schrieb: Der stark vereinfachte Status Quo ist, dass die Marine mit ihren aktuellen Personalressourcen so gerade eben mit Mühe und Not ihre 11x Fregatten unterhalten kann. Obgleich es auch da an einigen Stellen mangelt, aber nehmen wir das mal Näherungsweise an.
Mit Stammbeatzungen von 4x 220 (F123), 3x 230 (F124) und 4x 110 (F125) steht hier rein rechnerisch gesehen ein Personalpool von 2010x zur Verfügung, wobei das in der Realität zwischen 100-200x mehr sein werden. Sagen wir der Einfachheit halber 2200x.
Laut Kurs Marine 2035+ wird der zukünftige Bedarf wie folgt aussehen
-> 4x F125 (je 110x) = 440x
-> 6x F126 (je 120x) = 480x
-> 6x F127 (je 180x) = 1080x
macht insgesamt 2000x mit entsprechender Karenz, da die Stammbesatzungen von F125/F126 in der Realität etwas größer ausfallen. Das geht einigermaßen auf.
Für die von dir skizzierte Flottenstruktur fehlen uns mal eben ganze 600-800x Besatzungsmitglieder und das alleine bei den MSC, trotz eingerechneten Kapazitäten durch weniger Korvetten. Und in Anbetracht dessen, dass da einige hoch spezialisierte Posten dabei sind, an denen es schon in der Bestandsflotte fehlt, wird das nichts.
Schon meine favorisierte Flottenstruktur mit einer volldimensional befähigten Doppelklasse geht schon von nur 15x MSC aus, weil die verfügbaren Personalressourcen gar nicht mehr hergeben. Und auch darin würde es vermutlich schon zu harten Engpässen kommen, hier aber nochmal deutlich mehr.
Verfollständigen wir jz mal die Rechnung mal mit den Richtigen zahlen:
Für die F125 gibt es heute 6 Besatzungen
also: 6x F125 (je 120x) = 720x
4x F123 (je 220x) = 880x
3x F124 (je 230x) =690x
10x K130 (je 65x) = 650x
Alles in allem auf der Kampfflotte: 2940 Mann
Potenzielle Flotte 2040 Abkehr von Mehrbesatzungskonzept:
4x F125 (je 120x) = 480x
6x F126 (je 120x) = 720x
8x F127 (je 180x) = 1440x
4x A-200 (je 120x) = 480x
5x K130 (je 65x) = 325x
Alles in allem 3445 Mann, was ein Moderater Anstieg (ca. 15%) ist, wenn man beachtet über was für einen Zeitraum wir hier sprechen(15 Jahre).
Wir reden hier um einen Zuwachs von einem Prozent pro Jahr.
Bei den U-Booten steht im Gleichen Zeitraum an anwachsen von 50-110% an und der U-Bootdienst ist sehr anspruchsvoll (physisch und psychisch), verglichen zur Überwasserflotte.
