13.03.2026, 14:33
Da nicht jeder Leser hier auf Links drücken will, worum es geht in Auszügen:
https://www.mz.de/panorama/schiessen-nur...te-4215053
https://www.freiewelt.net/artikel/redakt...eift/43342
Tatsächlich gesundheitsschädliche Belastungen können gerade bei Innenraum-Schießanlagen bei Schießtrainern etc. die sich dort viel aufhalten durchaus auftreten. Bei einer Schießanlage im Freien und als normaler Soldat halte ich das jedoch angesichts der insgesamt auf uns einwirkenden Giftstoffe für praktisch vernachlässigbar. Wenn man allein schon überlegt wieviel Chemikalien ohne jede Untersuchung von Wechselwirkungen und Fernwirkungen ständig auf uns einwirken, wieviel Mikroplastik inzwischen unterwegs ist usw. halte ich die Maßnahmen insgesamt für sinnfrei.
Es geht hier auch meiner Meinung nach nur darum, rechtliche Eigenabsicherung zu betreiben. Das ist zunehmend in diesem Land das primäre Motiv bei vielem was so geschieht. Rechtliche Absicherung. Die Gesundheit der Soldaten interessiert in Wahrheit gar nicht, sondern nur die Karriere ihrer Vorgesetzten. Und damit diese weiter geht, müssen sich diese fortwährend rechtlich absichern.
https://www.mz.de/panorama/schiessen-nur...te-4215053
Zitat:„Sofortmaßnahmen zur Verringerung von Gefahrstoffkontaminationen beim Schießen, wie es in schönstem Beamtendeutsch heißt. Denn nach Betätigen des Abzugs würden an der Waffe Kupfer und Kohlenmonoxid freigesetzt, beim Auftreffen der Projektile im Ziel Blei und das Halbmetall Antimon – in „hohen Konzentrationen“
Deshalb gilt beim Liegendschießen nun eine Isomatten-Pflicht. Zudem ist das Aufsammeln leerer Patronenhülsen mit einer Feldmütze ab sofort verboten, weil sie nicht als „geeignete bereitgestellte Mittel“ gelten. Und, ganz wichtig: Nach dem Schießen seien „Stiefelwaschanlagen zwingend zu nutzen“.
https://www.freiewelt.net/artikel/redakt...eift/43342
Zitat:Laut WELT-Bericht zeigt eine aktuelle Handlungsanweisung des Streitkräfteamts (in Abstimmung mit der Zentralen Stelle für Arbeitsschutz) vom Februar 2026 exemplarisch, wie detailliert und kleinteilig selbst das Schießtraining inzwischen geregelt wird – unter dem Label „Sofortmaßnahmen zur Verringerung von Gefahrstoffkontaminationen beim Schießen“.
Wenn selbst Patronenhülsen-Aufsammeln und Gesichtswaschen zentral vorgeschrieben werden
Die vierseitige Weisung listet penibel auf, welche Gefahrstoffe (Kupfer, Kohlenmonoxid, Blei, Antimon) beim Schießen freigesetzt werden und wo sie sich ablagern können. Auch wenn die genauen Belastungswerte noch untersucht werden, sollen Soldaten bereits jetzt maximal geschützt werden.
Die Konsequenzen im Detail:
- Essen und Trinken auf dem Schießstand sind ab sofort verboten – nur noch in Aufenthaltsräumen erlaubt.
- Vor dem Essen, Trinken oder Rauchen ist zwingend Gesicht und Hände zu waschen.
- Die Oberbekleidung darf nicht privat gewaschen werden, sondern nur in dienstlich bereitgestellten Einrichtungen um Dritte nicht zu kontaminieren.
- Vor der Rückfahrt muss eine grobe Reinigung durch Abklopfen erfolgen, Stiefelwaschanlagen sind zwingend zu nutzen.
- Beim Schießen sind mitzuführende Auflagen (z. B. Iso-Matten) vorgeschrieben, die danach abzuwischen sind.
- Das Sammeln von Patronenhülsen mit der Feldmütze ist untersagt – stattdessen sind nur noch die bereitgestellten geeigneten Mittel der Schießanlage zu verwenden.
Die Verfasser räumen selbst ein, dass diese Regeln „Unannehmlichkeiten“ und „erheblichen organisatorischen Aufwand“ verursachen – halten sie aber für unverzichtbar, um jede Gefährdung auszuschließen.
Tatsächlich gesundheitsschädliche Belastungen können gerade bei Innenraum-Schießanlagen bei Schießtrainern etc. die sich dort viel aufhalten durchaus auftreten. Bei einer Schießanlage im Freien und als normaler Soldat halte ich das jedoch angesichts der insgesamt auf uns einwirkenden Giftstoffe für praktisch vernachlässigbar. Wenn man allein schon überlegt wieviel Chemikalien ohne jede Untersuchung von Wechselwirkungen und Fernwirkungen ständig auf uns einwirken, wieviel Mikroplastik inzwischen unterwegs ist usw. halte ich die Maßnahmen insgesamt für sinnfrei.
Es geht hier auch meiner Meinung nach nur darum, rechtliche Eigenabsicherung zu betreiben. Das ist zunehmend in diesem Land das primäre Motiv bei vielem was so geschieht. Rechtliche Absicherung. Die Gesundheit der Soldaten interessiert in Wahrheit gar nicht, sondern nur die Karriere ihrer Vorgesetzten. Und damit diese weiter geht, müssen sich diese fortwährend rechtlich absichern.
