13.03.2026, 10:01
(13.03.2026, 02:42)muck schrieb: Natürlich kannst Du nur lachen, Ignoranz ist ja bekanntlich ein Segen.
Falsch liegst Du trotzdem. Die gesundheitlichen Folgen einer hohen Bleiexposition sind sehr spezifisch und leicht erkennbar: Blutarmut, Neuropathien, kognitive Ausfälle, Abnahme der Fruchtbarkeit, langfristig Krebs, vor allem im Bereich Blase oder Nieren. Daran gibt es nichts zu deuteln. Selbst auf gut entlüfteten Schießbahnen können in der Luft gefährliche Konzentrationen entstehen, das ist seit Jahren bekannt.
Als Benzin noch verbleit wurde war der Durchschnittswert im Blut um ca. ein Fünffaches höher als heute. Also müssten doch einige Krankheiten wesentlich weniger Auftreten als früher, aber bei welcher in deiner Aufzählung soll das der Fall sein? Die durchschnittlichen Erythrozyten der letzten Jahrzehnte haben sich kaum verändert, was schon mal deutlich macht dass die 5-fache Bleikonzentration keinen Einfluß auf die Blutarmut gehabt haben kann. Bei Sportschützen soll die Konzentration nach einer kurzen Recherche allerdings noch wesentlich höher sein. Diese müssten dann also signifikant öfter an den von Dir genannten Krankheiten leiden. Das hätte eigentlich schon lange mal auffallen müssen. Komischerweise sind die Schützen hier im Ort fast alle ziemlich alt (geworden) und auch deren Fitness würde ich bei den Senioren eher als etwas überdurchschnittlich einschätzen.
Zitat:Dass die Bundeswehr für ihre Bürokratie berüchtigt ist, heißt nicht, dass sie immer falsch läge. Mal ganz abgesehen davon, dass der Dienstherr für die Gesundheit der Soldaten Sorge trägt, kann er kein Interesse daran haben, chronisch Kranke heranzuzüchten, für deren Behandlungskosten er dann aufkommen muss.
Wo bestand/besteht denn diese Sorge bei (experimentellen) Impfstoffen?

