Vor 11 Stunden
https://www.handelsblatt.com/politik/int...06911.html
„Man darf FCAS nicht auf das bemannte Flugzeug reduzieren“
Der Generalstabschef der französischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte schließt eine Lösung mit zwei Flugzeugen nicht mehr aus, um das Kampfflugprojekt zu retten. Er warnt aber vor Folgen.
Friederike Hofmann
09.03.2026 - 19:03 Uhr
Paris. Seit Monaten ringen Politik und die beteiligten Unternehmen um eine Zukunft des gemeinsamen Kampfflugprojekts FCAS. Um das Projekt zu retten, hält der Chef der französischen Luftwaffe, General Jérôme Bellanger, nun eine Lösung mit zwei Flugzeugen für denkbar: „Wenn wir uns zumindest bei den Drohnen und bei der Cloud einigen können, dann können wir das Wesentliche des Programms retten“, sagte er am Dienstag vor einer Gruppe Journalisten, darunter das Handelsblatt. „Man darf FCAS nicht auf das bemannte Flugzeug reduzieren“, sagte der General.
FCAS ist ein für 2040 geplanter Verbund aus Kampfjets, Drohnen und einer Datenplattform. Das 2017 gestartete Projekt soll Europa technologisch aus der Abhängigkeit von Amerika in diesem Bereich herausführen. Seit Monaten steht die auf 100 Milliarden Euro geschätzte deutsch-französisch-spanische Kooperation allerdings auf der Kippe.
Der französische Präsident Emmanuel Macron wird immer einsamer mit seiner Forderung nach einem gemeinsamen Kampfflugzeug. Zuletzt hatte sich auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) skeptisch gezeigt, was diese Lösung angeht: „Wir haben ein echtes Problem im Anforderungsprofil. Und wenn wir das nicht lösen können, dann können wir das Projekt nicht aufrechterhalten“, sagte Merz im Februar. Der Kanzler hatte nicht ausgeschlossen, dass perspektivisch zwei verschiedene bemannte Kampfflugzeuge entwickelt werden könnten. Zitat Ende Rest ABO
„Man darf FCAS nicht auf das bemannte Flugzeug reduzieren“
Der Generalstabschef der französischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte schließt eine Lösung mit zwei Flugzeugen nicht mehr aus, um das Kampfflugprojekt zu retten. Er warnt aber vor Folgen.
Friederike Hofmann
09.03.2026 - 19:03 Uhr
Paris. Seit Monaten ringen Politik und die beteiligten Unternehmen um eine Zukunft des gemeinsamen Kampfflugprojekts FCAS. Um das Projekt zu retten, hält der Chef der französischen Luftwaffe, General Jérôme Bellanger, nun eine Lösung mit zwei Flugzeugen für denkbar: „Wenn wir uns zumindest bei den Drohnen und bei der Cloud einigen können, dann können wir das Wesentliche des Programms retten“, sagte er am Dienstag vor einer Gruppe Journalisten, darunter das Handelsblatt. „Man darf FCAS nicht auf das bemannte Flugzeug reduzieren“, sagte der General.
FCAS ist ein für 2040 geplanter Verbund aus Kampfjets, Drohnen und einer Datenplattform. Das 2017 gestartete Projekt soll Europa technologisch aus der Abhängigkeit von Amerika in diesem Bereich herausführen. Seit Monaten steht die auf 100 Milliarden Euro geschätzte deutsch-französisch-spanische Kooperation allerdings auf der Kippe.
Der französische Präsident Emmanuel Macron wird immer einsamer mit seiner Forderung nach einem gemeinsamen Kampfflugzeug. Zuletzt hatte sich auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) skeptisch gezeigt, was diese Lösung angeht: „Wir haben ein echtes Problem im Anforderungsprofil. Und wenn wir das nicht lösen können, dann können wir das Projekt nicht aufrechterhalten“, sagte Merz im Februar. Der Kanzler hatte nicht ausgeschlossen, dass perspektivisch zwei verschiedene bemannte Kampfflugzeuge entwickelt werden könnten. Zitat Ende Rest ABO
