Vor 1 Stunde
(Gestern, 18:43)Helios schrieb: Plausibel ist die immer mal wieder erwähnte Erhöhung der Stückzahl um genug Einsatz- und Ausbildungsmaschinen bereitstellen zu können. Das hat dann aber mit dem Standort Büchel gar nichts zu tun.
Die Argumentation für mehr Maschinen zur Steigerung der Schlagkraft der Luftwaffe im Rahmen einer Notwendigkeit für die Bündnisverteidigung sehe ich nicht. Wir werden auch ohne die USA innerhalb der NATO über 400 F-35 in Europa haben, plus noch einmal deutlich mehr konventionelle Kampfflugzeuge - an diesem Punkt gibt es schlicht keinen quantitativen Mangel verglichen mit dem potenziellen Feind Russland. Anstatt für sehr viel Geld immer mehr Maschinen zu kaufen, wäre es viel sinnvoller, hier in Munition und Systemunterstützung zu investieren. Wir müssen die Maschinen breiter dislozieren können, wir brauchen eine große Zahl an Waffen, und ja, auch die Ergänzung mit CCAs ergibt sehr viel mehr Sinn. Dazu natürlich die konsequente Pflege der aktuellen Bestände. Für mehr F-35 (ggf. über den Eingangs erwähnten Rahmen hinaus) sehe ich keine Gründe.
Das sehe ich icht so. Die meisten F35A in Europa werden von kleinen und armen Luftwaffen eingesetzt. Ich zweifle sehr stark daran, dass Finnland, Norwegen, Dänemark, Tschechien, Rumänien und vielleicht auch Polen die Kapazität frei haben um die Systematische Zerstörung der VKS und des russischen Flugabwehrschirms zu üben. So kommt man auf ungefähr 200 F35A die das vielleicht üben könnten(DE, NL, I, B). Das Belgien und die Niederlande ihre Luftwaffen auch wirklich darauf spezialisieren ist unwarscheinlich. 15 weitere F35A für Deutschland würden die europäischen Kapazitäten zur Bezwingung der VKS + Flugabwehrschirm deutlich stärken, und das für nur 2-3 Millarden €. Das größte Problem für einen Ausbau der Luftwaffe dürften aber Piloten und Techniker bleiben.

