Vor 7 Stunden
Ergänzend:
In jeder Art von militärischem Nahkampf ist es praktisch ausgeschlossen, dass dieser so stattfindet, dass man waffenlos kämpfen muss. Man hat zum einen die eigene Schutzbewaffnung (Helm, Weste, Magazintaschen, Knieschützer, Schutzbrille usw.) und zum anderen eigentlich immer Waffen die man offensiv einsetzen kann. Deshalb sollte der "waffenlose" Anteil primär den Einsatz der verfügbaren Waffen ermöglichen - oder eben spezifisch für Sonderfälle wie Gefangennahme dienen. Für beides sind Schlagtechniken mit der Faust unbrauchbar.
Im weiteren reduziert die Schutzbewaffnung die Wirkung von Schlagsystemen und insbesondere von Boxen immens. Historisch gesehen war daher im Krieg immer Ringen dominierend, und zwar die ganze Kriegsgeschichte hindurch. Die Kombination im Krieg war immer: Ringen plus Waffen. Während Systeme die auf Faustschläge und Tritt setzten immer im zivilen Kontext, Sport, Wettkampf usw. stattfanden. Allein schon dieser historische Fakt sollte einem zu denken geben in Bezug auf das was die Bundeswehr hier an Zeitverschwendung betreibt.
Nun kommen dann immer irgendwelche Sekundärrechtfertigungen: das fördert die kontrollierte Agression, macht fitter, erhöht die Kampfbereitschaft, sei psychologisch wirksam usw. Aber, all diese Faktoren ließen sich mit völlig anderen Nahkampf"systemen" ganz genau so verbessern. Man muss nicht seine Zeit damit verschwenden mit Boxhandschuhen oder MMA Handschuhen schlechtes Boxen zu erlernen, nur damit man eine erhöhte kontrollierte Agression hat.
Im weiteren genügen ein paar wenig Tage um schlechtes Boxen zu erlernen nicht sonderlich, um damit tatsächlich in einem militärischen Nahkampf zu bestehen (psychologisch) weil dies für die Schulung der Mentalität und des Geistes völlig unzureichend ist. KBG32 hat völlig zurecht darauf hingewiesen, dass psychologische Hemmnisse hier das primäre Problem darstellen. Es sind nicht die körperlichen Fähigkeiten im Sparring in einem Dojo auf glattem Turnhallenboden, sondern die geistige Einstellung, die dazu führt dass man in einem tatsächlichen Kampf auf Leben und Tod untergeht.
Umgekehrt will das moderne westliche "Militär" diese Einstellung gar nicht bzw. sieht sie sogar als schädlich für die Organisation und die Frage des Funktionieren des Gesamtsystems. Und damit stellt sich erheblich die Frage, ob man das ganze nicht ganz sein lassen sollte. bzw. auf einige wenige bestimmte Bereiche (Sicherung von Kriegsgefangenen etc.) beschränkt.
In jeder Art von militärischem Nahkampf ist es praktisch ausgeschlossen, dass dieser so stattfindet, dass man waffenlos kämpfen muss. Man hat zum einen die eigene Schutzbewaffnung (Helm, Weste, Magazintaschen, Knieschützer, Schutzbrille usw.) und zum anderen eigentlich immer Waffen die man offensiv einsetzen kann. Deshalb sollte der "waffenlose" Anteil primär den Einsatz der verfügbaren Waffen ermöglichen - oder eben spezifisch für Sonderfälle wie Gefangennahme dienen. Für beides sind Schlagtechniken mit der Faust unbrauchbar.
Im weiteren reduziert die Schutzbewaffnung die Wirkung von Schlagsystemen und insbesondere von Boxen immens. Historisch gesehen war daher im Krieg immer Ringen dominierend, und zwar die ganze Kriegsgeschichte hindurch. Die Kombination im Krieg war immer: Ringen plus Waffen. Während Systeme die auf Faustschläge und Tritt setzten immer im zivilen Kontext, Sport, Wettkampf usw. stattfanden. Allein schon dieser historische Fakt sollte einem zu denken geben in Bezug auf das was die Bundeswehr hier an Zeitverschwendung betreibt.
Nun kommen dann immer irgendwelche Sekundärrechtfertigungen: das fördert die kontrollierte Agression, macht fitter, erhöht die Kampfbereitschaft, sei psychologisch wirksam usw. Aber, all diese Faktoren ließen sich mit völlig anderen Nahkampf"systemen" ganz genau so verbessern. Man muss nicht seine Zeit damit verschwenden mit Boxhandschuhen oder MMA Handschuhen schlechtes Boxen zu erlernen, nur damit man eine erhöhte kontrollierte Agression hat.
Im weiteren genügen ein paar wenig Tage um schlechtes Boxen zu erlernen nicht sonderlich, um damit tatsächlich in einem militärischen Nahkampf zu bestehen (psychologisch) weil dies für die Schulung der Mentalität und des Geistes völlig unzureichend ist. KBG32 hat völlig zurecht darauf hingewiesen, dass psychologische Hemmnisse hier das primäre Problem darstellen. Es sind nicht die körperlichen Fähigkeiten im Sparring in einem Dojo auf glattem Turnhallenboden, sondern die geistige Einstellung, die dazu führt dass man in einem tatsächlichen Kampf auf Leben und Tod untergeht.
Umgekehrt will das moderne westliche "Militär" diese Einstellung gar nicht bzw. sieht sie sogar als schädlich für die Organisation und die Frage des Funktionieren des Gesamtsystems. Und damit stellt sich erheblich die Frage, ob man das ganze nicht ganz sein lassen sollte. bzw. auf einige wenige bestimmte Bereiche (Sicherung von Kriegsgefangenen etc.) beschränkt.
