Vor 7 Stunden
(06.08.2025, 14:59)Kongo Erich schrieb: wer weiß, ob DT nicht sogar abstoßend wirkt:nach dem Angriff auf den Iran bleibt Indien doch kaum etwas anderes übrig:
Zitat:Ölhandel mit Russland: Trump droht Indien – und stärkt damit China und die Brics
Die USA wollen Indiens Ölkäufe in Russland stoppen. Doch Trumps Drohungen könnten seine größten Konkurrenten stärken.
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Zitat:Russische Öltanker steuern wieder Indien ander Angriff auf Venezuela und jetzt auf den Iran spült Russland also massiv Devisen in die Kassen
Indien trifft der Lieferstopp aus dem Nahen Osten hart. Bei der Gasversorgung zeigen sich Engpässe. Regierungschef Modi steht vor einem Dilemma.
Mathias Peer
05.03.2026 - 15:20 Uhr
Bangkok. Der Öltanker „Matari“ gehört zu Russlands Schattenflotte und hatte ursprünglich ein Ziel in Ostasien angesteuert. Doch statt seine Reise über den Indischen Ozean fortzusetzen, machte das Schiff mit seiner Ladung von mehr als 700.000 Barrel Uralöl am Donnerstag an Indiens Westküste Halt.
Bereits am Vortag hatte ein anderer Tanker mit einer ähnlichen Menge an russischem Öl entgegen ursprünglicher Planungen ebenfalls einen Hafen in Indien angelaufen, wie Schiffsdatenanbieter festgestellt haben. Und auch der Tanker „Indri“, der wie die beiden anderen Schiffe von der Europäischen Union (EU) mit Sanktionen belegt wurde, änderte seinen Kurs und steuert nun auf den indischen Subkontinent zu statt auf Singapur.
Die Schiffsbewegungen legen nahe, dass Indien seine jüngste Abkehr von russischem Öl nun angesichts des Irankriegs wieder beiseitelegt. Wegen des Drucks der USA hatte sich Indien Anfang des Jahres von den Lieferungen aus Russland distanziert – der Anteil des russischen Öls an Indiens Importen fiel im Januar mit 21 Prozent auf den tiefsten Stand seit 2022.
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Zitat:Das scheinen auch die Märkte zu glauben. So ist die russische Ölsorte Ural innerhalb weniger Tage rapide im Preis gestiegen und kostete am Donnerstagmorgen mehr als 70 US-Dollar pro Barrel – ein Plus von rund 16 US-Dollar seit Ende Februar.- China und Indien erweisen sich als dankbare Abnehmer.
Und die Preise für Gas und Öl steigen auf dem Weltmarkt, was den russischen Lieferanten neben erhöhten Absatzmengen noch mehr zugute kommt.
