(Luft) Future Combat Air System (FCAS) und New Generation Fighter (NGF)
(04.03.2026, 20:10)Pmichael schrieb: Trappier muss doch eigentlich auch in Frankreich als Lachnummer wahrgenommen werden

„Airbus will nicht mehr mit Dassault zusammenarbeiten”, um das SCAF zu entwickeln, fuhr er fort. „Wir halten uns strikt an unsere Verpflichtungen. Es ist Airbus, das sich nicht an die ursprüngliche Vereinbarung hält”, sagte er. Während sich die Idee einer Lösung mit zwei Flugzeugen, die im Februar vom Airbus-Chef, der Deutschland und Spanien im SCAF vertritt, ins Spiel gebracht wurde, allmählich durchsetzt, „kann Frankreich die Idee von zwei Flugzeugen nicht akzeptieren“, sagte Eric Trappier.

Ist schon ne wilde Aussage und es scheint mir Deutschland hat hier durchaus ein Druckmittel gefunden, weil weder Dassault noch Frankreich alleine wirklich FCAS durchdrücken kann. Vor allem nicht mit der angespannten Haushaltslage und Verschuldung.

Ich glaube Trappier ist Frankreich. Merkel und Macron sind/waren Traumtänzer.

https://www.watson.ch/schweiz/armee/4646...-luftfahrt 04.03.2026
Frankreich und Deutschland können sich nicht auf die Entwicklung eines gemeinsamen Kampfflugzeugs einigen. Der französische General Michel Jakowlef, ein Befürworter der Rafale, kritisiert die F-35 und den Eurofighter scharf.

..Zweitrangig versteht man natürlich, dass Dassault nur mässig motiviert ist angesichts der Aussicht auf eine regelrechte Ausplünderung durch eine deutsche Industrie, die bei diesem komplexen Thema klar hinterherhinkt und sich unter dem Deckmantel der Kooperation einen beschleunigten Aufholprozess schenken lassen will.»...
General Michel Jakowlef Zitat Ende

Dassault will bestimmte Fertigungsgeheimnisse für sich behalten. Für Frankreich ist die strategische Autonomie in der Verteidigung ein echtes strategisches Ziel.
Oberst Alexandre Vautravers (Schweiz) Zitat Ende

Notfalls wird Frankreich fehlendes Geld in Indien oder VAE auftreiben.


Italien, Militär
Leonardo wirbt um Airbus für Kampfjet-Allianz
04.03.2026 - 14:41:08 | dts-nachrichtenagentur.de

https://www.ad-hoc-news.de/wirtschaft/de...n/68634621

Der italienische Rüstungskonzern Leonardo bringt sein Unternehmen in Stellung für den Fall, dass das deutsch-französische Kampfjet-Projekt FCAS scheitert.

Der Leonardo-Chef äußerte zugleich Zweifel, dass für zwei neue Luftkampfsysteme in Europa Platz sein wird. "Kampfflugzeuge der sechsten Generation werden nicht wie Kartoffeln gekauft", sagte Cingolani. Da China und die USA ihre eigenen Jets hätten und an Länder in ihrem Einflussbereich verkaufen würden, blieben "als Absatzmärkte nur Europa, einige Golfstaaten und Japan".

Er könne sich vorstellen, dass "Airbus oder auch ein anderer Hersteller wie Schwedens Saab mit dem Gripen-Jet" sich mit einem kleineren, schnelleren Jet GCAP anschließt.

Kritisch sieht der Leonardo-Chef den wachsenden Führungsanspruch Deutschlands in der europäischen Verteidigungspolitik. Er wisse, wie gut die Deutschen sein könnten. "Aber die Tatsache, dass sie Geld haben, bedeutet nicht, dass sie eine Führungsrolle innehaben." In der Rüstung gehe es jetzt um Technologieführerschaft, und da habe "das Rennen gerade erst begonnen". Zitate Ende

So habe ich auch Tom Enders verstanden:

Deutschland kann sich an der Entwicklung der nächsten – womöglich letzten – Generation bemannter Kampfflugzeuge beteiligen. Dafür bieten sich die Briten mit ihrem internationalen GCAP-Programm oder Saab aus Schweden als Partner an. Zitat aus bekanntem Interview

Die Entwicklung eines eigenen Jets wäre Geldverschwendung
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