Vor 4 Stunden
Diese Statistiken geben auch dadurch kein verlässliches Bild wieder, dass Parteipräferenzen oft mit gesellschaftlichen Schichten und Gruppen einhergehen. Besteht die Wählerschaft einer Partei primär aus verrenteten Akademikerinnen, wundert es mich nicht, wenn dort weniger Bereitschaft zum Dienst an der Front besteht, als bei den Anhängern einer Partei, die sich primär aus männlichen Arbeitern mittleren Alters speist.
Allgemein kann das sehr verfälschende Ergebnisse produzieren, wenn nach der persönlichen Bereitschaft gefragt wird, die nun mal sehr viel mit persönlicher Eignung zu tun hat.
Insofern wäre es mindestens erforderlich, nach einer allgemeinen Bereitschaft zur Unterstützung einer gesamtgesellschaftlichen Verteidigung im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu fragen, statt nach dem Kampfeswillen. Oder man muss die statistische Gruppe eingrenzen auf jene, die auch potentiell wehrfähig sind, und dann unter diesen nach Parteipräferenz unterscheiden.
Aber grundsätzlich halte ich Meinungsforschung zu derartigen Aspekten für kaum zielführend.
Allgemein kann das sehr verfälschende Ergebnisse produzieren, wenn nach der persönlichen Bereitschaft gefragt wird, die nun mal sehr viel mit persönlicher Eignung zu tun hat.
Insofern wäre es mindestens erforderlich, nach einer allgemeinen Bereitschaft zur Unterstützung einer gesamtgesellschaftlichen Verteidigung im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu fragen, statt nach dem Kampfeswillen. Oder man muss die statistische Gruppe eingrenzen auf jene, die auch potentiell wehrfähig sind, und dann unter diesen nach Parteipräferenz unterscheiden.
Aber grundsätzlich halte ich Meinungsforschung zu derartigen Aspekten für kaum zielführend.

