Vor 5 Stunden
Zitat:Ich hatte gestern dazu eine Diskussion bei der Arbeit: Eine eigentlich ganz nette Kollegin war beim Essen sauer und bekundete Unmut. Warum? Ja, wegen "dem Krieg und dem Trump" (O-Ton). Auf Nachfrage meinerseits kam dann dabei heraus, dass sie über Pfingsten mit ihrer besseren Hälfte auf die Malediven wollte. Und der gebuchte Flug aus Deutschland geht über das Drehkreuz Dubai. Aus Dubai hat sie (jetzt schon netterweise) eine Mail bekommen (sic!), dass nicht sichergestellt werden könne, dass das Hub in zwei Monaten offen sei und sie wegen des Konfliktes mit Ausfällen rechnen müsse. Hat sie mir auf dem Handy gezeigt. Große Empörung, großes Gejammere.Für die Reisebranche sind die Flughäfen am Golf (Dubai, Doha, Abu Dhabi und auch Maskat) enorm wichtig. Praktisch alle Maledivenflüge gehen dort rüber. Zudem sind diese Hubs Stopovers für Reisen nach Ostafrika und Asien. Mit dem Zusammenbruch des Amerikageschäfts (wegen Trump) haben Reisen in andere Erdteile noch an Gewicht gewonnen. Die Golfstaaten verdienen sich mit diesem Geschäft eine schöne Stange Geld und die Iraner wissen das. Wenn die Iraner klug sind, sorgen sie dafür, dass die Flughäfen für den Reiseverkehr auf längere Zeit dicht bleiben. So wächst der Druck auf die Golfstaaten, den Krieg zugunsten der Iraner zu beenden.
Für die Reisenden und die Reisebranche tut es mir leid, aber eben...das Risiko reist mit und in diesem Falle ist rechtlich (zumindest in der Schweiz) ein Reiseveranstalter nicht verpflichtet, die Kosten für Umbuchungen etc. zu übernehmen, da die Ursache "Höhere Gewalt" ist.
