Gestern, 07:12
Der wesentlichste Punkt in Bezug auf AfD Anhänger und spezifisch Ostdeutsche AfD Anhänger ist, dass diese Russland halt querschnittlich nicht negativ sehen, dass sie oft den Krieg in der Ukraine relativieren bzw. Verständnis für russische Positionen haben. Daraus folgt aber nicht umgekehrt, dass sie nicht wehrbereit wären.
Ironischerweise bedingt das eine das andere. Gerade weil diese Kreise nationalistisch denken und gerade weil sie kriegerische Gewalt weniger ablehnen (deshalb ja auch die Befürwortung russischer Angriffskriege etc), gerade eben deshalb sind sie kriegsbereiter. Auch gegen die Russen. Wie geschrieben ist man lediglich der Auffassung, dass er gar keinen Krieg mit den Russen geben wird oder gar, dass Deutschland und Russland eigentlich natürliche Verbündete wären. Darin liegt der Unterschied, nicht in der Wehrbereitschaft.
Dasselbe übrigens mit Russlandeutschen und Russen in der Bundeswehr. Das sind meiner Ansicht nach querschnittlich die kriegbereiteren Soldaten. Zugleich aber sind sie in Wahrheit querschnittlich natürlich nicht so russlandfeindlich wie es vielleicht geboten wäre. Das bedeutet aber nicht, dass sie im Fall der Fälle nicht genau so gegen Russland kämpfen würden.
Deine Sichtweise Milspec, ist schlicht und einfach, zu einfach. Zu sehr schwarz und weiß, zu wenig differenziert. In diesem Kontext könnte man übrigens darauf hinweisen, dass es jede Menge Russen gibt, die extrem Putinfeindlich sind, und dass in der Ukraine gar nicht wenige Russen gegen Russland kämpfen. Und ganz genau so ist bei den Russen hierzulande Putin keineswegs bei allen gut angesehen, ganz im Gegenteil. Gerade die nationalistischen Kreise, also gerade eben die fanatischen Russen, sind querschnittlich Putinfeindlich - was nicht umgekehrt heißt, dass sie Pro-Westen wären oder unsere Werte teilen würden, ganz im Gegenteil. Aber der Frust und Hass auf das System Putin überwiegt die Ablehnung des Westens.
Ironischerweise bedingt das eine das andere. Gerade weil diese Kreise nationalistisch denken und gerade weil sie kriegerische Gewalt weniger ablehnen (deshalb ja auch die Befürwortung russischer Angriffskriege etc), gerade eben deshalb sind sie kriegsbereiter. Auch gegen die Russen. Wie geschrieben ist man lediglich der Auffassung, dass er gar keinen Krieg mit den Russen geben wird oder gar, dass Deutschland und Russland eigentlich natürliche Verbündete wären. Darin liegt der Unterschied, nicht in der Wehrbereitschaft.
Dasselbe übrigens mit Russlandeutschen und Russen in der Bundeswehr. Das sind meiner Ansicht nach querschnittlich die kriegbereiteren Soldaten. Zugleich aber sind sie in Wahrheit querschnittlich natürlich nicht so russlandfeindlich wie es vielleicht geboten wäre. Das bedeutet aber nicht, dass sie im Fall der Fälle nicht genau so gegen Russland kämpfen würden.
Deine Sichtweise Milspec, ist schlicht und einfach, zu einfach. Zu sehr schwarz und weiß, zu wenig differenziert. In diesem Kontext könnte man übrigens darauf hinweisen, dass es jede Menge Russen gibt, die extrem Putinfeindlich sind, und dass in der Ukraine gar nicht wenige Russen gegen Russland kämpfen. Und ganz genau so ist bei den Russen hierzulande Putin keineswegs bei allen gut angesehen, ganz im Gegenteil. Gerade die nationalistischen Kreise, also gerade eben die fanatischen Russen, sind querschnittlich Putinfeindlich - was nicht umgekehrt heißt, dass sie Pro-Westen wären oder unsere Werte teilen würden, ganz im Gegenteil. Aber der Frust und Hass auf das System Putin überwiegt die Ablehnung des Westens.
