03.03.2026, 16:30
(03.03.2026, 12:02)DopePopeUrban schrieb: Es ist eben nicht nur eine leere Hülle die man zeitgemäß anpassen kann, wie es einem beliebt. Das meiste an diesen Schiffen, vom hydrodynamischen Konzept, über Signaturreduzierung, Cybersicherheit und IT-Layout im generellen, Innendesign, Redundanz, Wartungseigenschaften etc etc ist bestenfalls überholt und schlimmstenfalls hoffnungslos veraltet. Teils absolute Basics des heutigen Marinewesens, wie bpsw eine digitale schiffsinterne Diagnosenfunktion, wird es hier nicht geben weil sowas im Anlagenkonzept eingeplant werden muss. Vom Energieoutput will ich gar nicht erst anfangen, der ist deutlich geringer als der von bspw F125 und F126. Während sich der Versorgungsbedarf des Bordequipments ganz leicht *hust* vergrößert hat. Da sollte man sich morgens gut überlegen, ob man die Kaffeemaschine wirklich anschmeißt oder nicht, mal etwas polemischer formuliert. Es sei denn man rüstet das Schiff der 90er auch mit Technik der 90er aus, dann ist das natürlich kein Problem.
Nur mal so nebenbei: Die seelige LW-08 der F123 verbraucht viel mehr Strom und Kühlung, als eine moderne S-Band-Radaranlage.
Der Energieoutput ist deutlich geringer?
F123: 4 x 750 kW => 3 MW
F124: 4 x 1.000 kW => 4 MW
F125: 4 x Genset mit je 3.015 kW mechanischer Leistung, wäre dann ungefähr 2.900 kW elektrisch oder in Summe 11.600 kW. Davon gehen aber 2 x 4,5 MW für die E-Fahrmotoren ab, ergibt dann 2.600 kW für die übrigen Verbraucher
F126: 4 x Genset mit je 3.000 "kWE", entsprechend 12 MW insgesamt. Davon ab 2 x 4 MW für E-Fahrmotoren ergibt 4 MW für die übrigen Verbraucher.
Natürlich könnte man jetzt sagen, man verzichtet auf Geschwindigkeit, wenn man Strom braucht für z.B. andere Bordelektrik - wäre aber ziemlich "dumm" im Gefecht seine Höchstgeschwindigkeit zu reduzieren. Abgesehen davon sind F125 und F126 sowieso auf Kante genähnt im Bordnetz. Da gibt es "0" Redundanz. Fällt ein Genset aus, hat man direkt operative Einschränkungen.
So gesehen haben F123 und F124 sogar mehr verfügbare elektrische Leistung für die Bordelektronik als die F125 und selbst die F126 schafft es "nur" auf F124 Niveau

Und wenn mich mein Wissen nicht täuscht, wurden F123 und F124 im Bereich der Stromerzeugung sogar mit 100 % Redundanz gebaut. Wenn ein E-Werk ausfällt, sind die operativen Einschränkungen gleich "0".
(03.03.2026, 12:02)DopePopeUrban schrieb: Das ist aber auch egal, gegen asymmetrische Bedrohungen kann man sich sowieso nicht wehren da ich inzwischen herausgefunden habe, dass die A200 Baseline abseits der Positionen am Vorderkastell und auf dem Hangardach (die bei uns durch einen RAM-Werfer belegt wären) gar keine nativen RWS-Positionen hat. Also fahren wir entweder mit RAM oder SeaSnake, beides gleichzeitig geht nicht. Damit ist die Zweitbefähigung für die Ostsee auch für die Tonne, außer man will permanent eine K130 dazu abstellen die unsere A200 dann vor Drohnen beschützt.
Schön, dass du das herausgefunden hast - wir haben darüber hier schon vor Wochen diskutiert
