02.03.2026, 21:39
Wenn DT vor hatte, mit seinen Attacken auf Venezuela und den Iran den Russen zu erhöhten Ölerlösen zu verhelfen - und den Fokus von der Unterstützung der Ukraine abzulenken, dann ist ihm das durchaus gelungen.
Langfristig hat er aber Putin optimal "entzaubert"
dazu auch die FR:
Moskau ist überfordert: Russland kann dem Iran nicht helfen
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Langfristig hat er aber Putin optimal "entzaubert"
Zitat:Russland und der Iran-Kriegalso - wenn die russische Hilfe nur ein paar Hubschrauber, Flugzeuge und diese schultergestützten Raketen umfasst, dann ist Russland als Bündnispartner wirklich zu vernachlässigen.
Putin im Abseits
Stand: 02.03.2026 • 17:09 Uhr
Syrien, Venezuela und jetzt Iran: Russlands Verbündete scheinen nach und nach zu fallen. Aus Moskau kommen Beileidsbekundungen, als Schutzpatron einer multipolaren Weltordnung erweist sich Russland nicht.
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Kritik und warme Worte: Russland schaut der Eskalation im Nahen Osten, wie zuvor schon der in Venezuela, ohnmächtig zu. Und zugleich auch mit Besorgnis: Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte heute noch einmal die Enttäuschung darüber, dass "die Situation trotz der eingehenden Informationen über einen wesentlichen Fortschritt bei diesen Verhandlungen dennoch zu einer direkten Aggression eskaliert ist".
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Offiziell hält sich der Kreml mit harscher Kritik an den USA zurück. Die Propagandisten in Russland werden deutlicher. Der ultranationalistische Ideologe Alexander Dugin beklagt auf Telegram, dass Putins Verbündete "einer nach dem anderen systematisch vernichtet" würden. Und warnt davor, "was Verhandlungen mit einem solchen Feind" - also mit den USA - bedeuteten: den Fall von Machthabern.Einer der bekanntesten Propagandisten im Land, Wladimir Solowjow, warnt in seiner Talkshow mit Blick auf die Ukraine: "Russland wird in diesem Krieg entweder siegen - oder es wird Russland nicht mehr geben." Der russische Krieg in der Ukraine sei ein Krieg gegen die NATO, also gegen "ihre Herren, die Amerikaner". Das habe sich nun vollständig in ihrer Aggression gegen Iran gezeigt.
Beistandspakt mit Grenzen
Noch Mitte Februar hatten Iran und Russland ein gemeinsames Marinemanöver vor der Küste der Islamischen Republik abgehalten. Vor rund einem Jahr hatten die beiden Länder ein strategisches Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Darin vereinbart: eine enge Zusammenarbeit beim Militär, im Handel, in der Forschung. Beide Staaten sind stark von westlichen Sanktionen betroffen und wollten sich gegenseitig dabei unterstützen.
Allerdings handelte es sich bei dem Abkommen nicht um einen klassischen Beistandspakt: Beide Länder einigten sich darauf, bei einem Angriff durch Dritte keine direkte Unterstützung zu leisten.
Vor wenigen Tagen allerdings berichtete die Financial Times von einem geheimen Waffendeal zwischen Russland und Iran. Dabei soll Russland Tausende schultergestützte Raketen an Iran verkaufen, Waffen im Wert von rund 500 Millionen Euro.
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dazu auch die FR:
Moskau ist überfordert: Russland kann dem Iran nicht helfen
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