02.03.2026, 13:49
(02.03.2026, 09:42)DeltaR95 schrieb: Ich persönlich gehe immer noch davon aus, dass Damen den bürokratischen Aufwand, den militärischer Schiffbau in Deutschland mit sich bringt, gnadenlos unterschätzt hat. Dazu noch die Software-Probleme als "Todesstoß".
Was man Damen fragen muss ist, warum man nicht frühzeitig auf die alte Software-Suite umgeschwenkt ist.
Damen hat auch in letzter Zeit relativ erfolgreich Kriegsschiffe abgeliefert, z.B. die Martadinata für Indonesien.
Die sind aber scheinbar alle vor dem Schwenk auf die 3DEXPERIENCE von Dassault entstanden.
Damen selber stellt den Übergang immer noch als relativ erfolgreich dar:
https://www.3ds.com/insights/customer-st...ipbuilding
Ebenso würde es mich nicht wundern, wenn Damen mal am Anfang dachte, man könnte die MKS 180 mit einer "skalierten" SIGMA realisieren, bevor man gemerkt hat, dass man ein komplett neues Schiff entwickeln muss.
Auch die MKS 180 bzw. F126 ist auf ihrem Weg von 2009 (?) bis heute ja deutlich größer geworden.
https://marineforum.online/forderungen-d...lasse-180/
Haben wir hier ja zur Genüge thematisiert ...
Das würde aber nicht Erklären, warum es bei der ASWF auch so harkt.
Die Deutsche Marine Bürokratie wird aber nicht geholfen haben.
Die Anforderungen für MKS 180 haben sich nach Anfang des Bieterwettbewerbs aber nicht mehr groß geändert, auch wenn das Design vorher sehr viel Mission Crep hatte von der K131(2-3000t?) zu den 10550t der F126, weshalb man dass Damen nicht zugute halten kann.

