01.03.2026, 13:46
(01.03.2026, 10:10)DeltaR95 schrieb: TKMS hat doch eine modifizierte F125 als Entwurf vorgelegt? Keine A-400, zumindest nicht dem Namen nach.Öffentlich wurde sie damals noch nicht so genannt, das stimmt afaik. Die F125 ist aber der "Urvater" der A400 und der TKMS-Vorschlag für F126 war genauso aus der F125 abgeleitet, wie es die offizielle A400 auch ist, nur der Name war noch nicht da.
Entscheidend ist für die von Milspec angesprochene Industrielandschaft eben, dass es sich um einen Entwurf aus dem MEKO-Universum von TKMS, ehemals Blohm&Voss handelt. Sowie bei allen aktiven Fregatten und Korvetten der Deutschen Marine. Die F122 zuvor wurde von der niederländischen Kortenaer-Klasse der Royal Schelde, heute Damen abgeleitet, Z103 und Z119 waren US-Muster und F120 sowie Z101 stammen auch wieder von einer Werft, die dann in B&V, respektive TKMS aufgegangen ist. (Auf deren Werft-Areal gegenüber den Landungsbrücken stehen heute die beiden Musicaltheater.)
Fazit: TKMS ist der einzige deutsche Marineschiffbauer mit eigenen gebauten Korvetten/Fregatten/Zerstörer-Entwürfen und den entsprechenden Planungskapazitäten. Alle anderen (Rheinmetall, GNY, A&R, Fassmer) haben bisher selbst nur Versorger, OPV, Spezialschiffe, MCM- und Schnellboote entworfen sowie an MEKOs mit gebaut.
Zitat:Ich denke, wenn die F126 jene dort vorgeschlagene F125 alias A-400 geworden wäre, wären auch hier alle glücklich gewesenWir hätten uns sicher daran abgearbeitet, dass dem Entwurf zwei Mittelkaliber-Geschütze fehlen. Kontrovers diskutieren würden wir zudem die Verwendung des Aegis FCS.
