Ungarn
(28.02.2026, 08:50)lime schrieb: ,,,
Viele Pflegekräfte mit deutscher Staatsbürgerschaft haben sich aus dem Sektor in den letzten Jahren auf Grund der zu niedrig empfundenen Löhne verabschiedet. Dieses Faktum ....
... stimmt zum Teil - ein anderes Problem sind die immer stressigeren Arbeitsbedingungen, und beides resultiert aus den bürokratischen Vorgaben der Refinanzierung.
Die geht seit Jahrzehnten nicht mehr nach dem "Subsidiaritätsprinzip" (Selbstkostenerstattung) sondern basiert auf den Angebotspreisen der Billigstbieter für staatlich verpflichtende Sozialleistungen. Daher werden Kosten gedrückt, und das sind im Dienstleistungsbereich wie der Pflege gerade die Personalkosten.
Mit dem neuen "Tariftreuegesetz" wird den schlimmsten Auswüchsen - die auch aus dieser Refinanzierungssituation begründet sind - jetzt vielleicht ein "Riege" vorgeschoben. Man heilt die massive Verletzung, die der Systemwechsel "weg von der Selbstkostenerstattung" mit sich gebracht hat, jetzt durch ein "Trostpflästerchen".
Allerdings ist es für das BIP völlig unrelevant, ob die pflegerischen Leistungen dann noch von deutschen oder vietnamesischen Pflegekräften erbracht werden.
(28.02.2026, 13:11)Broensen schrieb: ...
Ungarns Wirtschaftsleistung pro Kopf wächst eindeutig stärker als unsere, .....
das ist doch logisch, wenn man von einer (deutlich) niedrigeren Ausgangsbasis aus startet. Der "Nachholbedarf" führt zu schnellerem Wachstum.
Insofern kann man Äpfel und Birnen nur schwer vergleichen.
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