18.02.2026, 21:59
(15.02.2026, 17:52)voyageur schrieb: Spannungen an den Märkten: Die EZB erweitert den weltweiten Zugang zu ihren Euro-Kreditenist das jetzt schon ein Ergebnis?
La Tribune (franzöisch)
Die Europäische Zentralbank wird den Zugang zu ihren Euro-Liquiditäten für Zentralbanken weltweit dauerhaft erweitern. Diese Entscheidung soll finanziellen Spannungen vorbeugen und die internationale Rolle der Einheitswährung stärken....
Zitat: Flucht aus den USA:nein - das Ergebnis aus der EZB-Handlung kann sich noch gar nicht in der Statistik bemerkbar machen.
Anleger schichten aus Amerika nach Europa um – zu Recht?
Nach Jahren der US-Dominanz entdecken Investoren Europa neu. Steckt dahinter ein Fundament – oder vor allem der Wunsch, Amerika zu meiden?
...
Wenn eine statistisch relevante "Flucht aus dem Dollar" erkennbar ist, dann liegen die Ursachen länger und tiefer zurück. Und über die Probleme der US-Wirtschaft sprechen wir ja auch hier schon seit "ewigen Zeiten". Genauso auch über die Amateure, Hobbyspieler oder Laiendarsteller, die in den USA plötzlich die Richtung vorgeben.
Das ist die eine Seite der Medaille.
Die andere Seite ist die Frage, wohin das flüchtige Geld zieht - und da ist das wirtschaftlich starke Europa mit seinen Vorteilen wie Rechtsstaatlichkeit, kalkulierbare Investitionsgrundlagen usw. tatsächlich jetzt schon eine Alternative gegenüber Drittwährungen.
