13.02.2026, 08:04
(12.02.2026, 22:53)Milspec_1967 schrieb: Das interessante an diesen Objekten wäre die Möglichkeit OHNE Kampf cloud und Ohne GPS (wie Taurus), nur mit Gelände Daten und optischem oder kurzstrecken Radar mit Terrain following Ziele weit im feindlichen Hinterland anzugreifen und nicht elektronisch angreifbar zu sein.
Alles was Elektronik nutzt kann auch elektronisch angegriffen werden. Es ist ein Irrglaube, dass es bei EloKa nur um die Störung irgendwelcher Datenverbindungen geht.
Zitat:Nur... Kann das eine Hyperschall Rakete oder Marschflugkörper nicht auch... und viel billiger... , da er ja nicht zurück kehren soll ?
Einweg-Systeme sind günstiger als Mehrweg-Systeme, aber immer nur auf die einzelne Mission bezogen. Je länger die Mehrweg-Systeme also überleben, umso günstiger werden sie. Sofern die Überlebenswahrscheinlichkeit hoch ist, ergibt es sehr viel mehr Sinn, günstige Kurzstreckenwaffen per wiederverwendbaren Systemen (egal ob nun Kampfflugzeug oder Drohne) zum Einsatz zu bringen als Langstreckenwaffen. Hinzu kommen operative Vorteile, wie etwa kürzere Bereitstellungszeiten oder integrierte Aufklärungsmöglichkeiten ohne Systemverlust.
Um da mal ein banales Beispiel zu bringen, schwere Feuerunterstützung für die Infanterie, der Marschflugkörper aus 300 km Entfernung braucht 20 Minuten und kostet drei Millionen Euro, die in Bereitschaft befindliche Drohne 50 km hinter dem Gefechtsraum ist in zwei Minuten am Abwurfpunkt und liefert in vier Minuten zwei gelenkte Bomben für 300.000 Euro.
Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Überlebenswahrscheinlichkeit auch tatsächlich hoch ist. Um das zu sichern werden wieder andere Systeme benötigt, die ebenfalls einkalkuliert werden müssen. Am Ende haben alle Systeme ihre Berechtigung jeweils in einem bestimmten operativen Umfeld.
Neben dieser singulären Verwendung gilt dann noch das, was Gecktron völlig richtig beschrieben hat; der kollaborative Einsatz zusammen mit bemannten Kampfflugzeugen zur Erweiterung von deren Fähigkeiten.
