Vor 2 Stunden
@Tiger
Schneemann
Zitat:Das dürfte in den 80ern oder 70ern gewesen sein.Danke für die Rückmeldung. Dann war es tatsächlich ein sehr frühes Planspiel, das ich meinte, bzw. dein Ansatz bezog sich auf die Hochphase des Kalten Krieges zu Beginn der 1980er. Damals gab es ja auch diese Ideen mit den Neutronenbomben, von denen man irrigerweise annahm, sie würden einen Atomkrieg halbwegs "normal" führbar machen. Ein Trugschluss übrigens, den man heute noch teils findet.
Das schließt natürlich nicht aus, dass Planspiele unter Berücksichtigung des Einsatzes von Atomwaffen auch schon früher stattgefunden haben.
Zitat:Ich wüsste selber übrigens gerne mehr über dieses Planspiel, aber die Auswirkungen - etwa ein nuklear verstrahlter Mississipi infolge der Zerstörung von US-ICBM-Basen im Mittleren Westen oder radioaktive Waldbrände in der sibirischen Taiga - kann ich mir gut vorstellen.Diese massiven, direkten Verstrahlungen würden im Grunde relativ schnell abnehmen. Grob, wenn man den Atomschlag selbst in irgendeinem Stollen überlebt, könnte man den Bunker nach zwei, drei Wochen wieder verlassen. Das Problem wäre die indirekte Kontamination der Böden bzw. des Wassers, die ein dauerhaftes Verweilen vor Ort quasi unmöglich macht (und ein Abtragen dieser Böden dürfte nach einem Atomkrieg faktisch nicht machbar sein, da bestehen dann andere Sorgen). D. h. man müsste nach einem Überleben des eigentlichen Atomschlages rasch in ein Gebiet wechseln, das nicht kontaminiert ist. (Würde aber hier nun den Rahmen sprengen.)
In der Diskussion hier ging es mir allerdings nicht nur um die Auswirkungen des Einsatzes von Atomwaffen, sondern auch darum dass man den potentiellen Gegner verstehen muss.
Schneemann
