Gestern, 20:25
(Gestern, 19:33)DrKartoffelsalat schrieb: Oh, ich bin absolut nicht der Meinung, dass eine GMF120 eine ideale Lösung wäreTatsächlich könnte sie eine gute Lösung sein für das, was hier als Langfristperspektive für eine StopGap-Lösung diskutiert wird, also einen Tier-2-Kombattant zwischen F126/127 und den Korvetten. Nur erfüllt sie halt den gebotenen Zeitfaktor nicht.
(Gestern, 19:57)Milspec_1967 schrieb: A200 ist UNBESTRITTEN MEKO.Was verleitet dich zu der Annahme?
Das bedeutet laut TKMS, dass der KUNDE einen Basis Rumpf (mit beschränkten Antriebs Optionen) brkommt.
Sowie bautechnisch nur einen Hangar für NH90 Größe.
Aber :
Innerhalb des Rumpfes (VLS, Sonar, Konsolen, Elektronik) und in den Aufbauten (Radar, EM, Kanonen) Komponenten wählen kann.
Daraus ergebrn sich jede Menge Optionen
Bei standardisierter BAUZEIT!!
Baukastensysteme ermöglichen meist die vergleichsweise einfache Anpassung an unterschiedliche Anforderungen durch Austausch genormter Komponenten. Das beinhaltet aber nicht zwingend eine plug&play-Funktionalität. So steht dann auch unter der von dir verlinkten Grafik "MEKO Flexibility through Standardised Dimensions and Interfaces", es geht also um vereinheitlichte Abmessungen und Anschlüsse, mehr nicht. D.h. du kannst zwar ein anderes Modul einsetzen und anschließen, deshalb ist aber noch lange nicht gesagt, dass es auch funktioniert. Dafür braucht es dann immer ein weitere Ausplanung und Anpassung. Z.B. muss das jeweilige Modul in der ausgewählten Version auch mit dem verbauten CMS zusammenarbeiten. Außerdem haben unterschiedlich schwere module (z.B. 76 vs. 127mm) auch Auswirkungen auf die Gesamtstabilität des Schiffes, die berücksichtigt und überprüft werden müssen. So kann es z.B. sein, dass man in einem fertigen Entwurf zwar die 76er durch eine 127er technisch recht einfach ersetzen kann, das aber Rückwirkungen auf andere Bereiche des Schiffes hat, die erst überprüft werden müssen und ggf. weitere Änderungen bedingen.
Für eine definierte Reihe wie A200 sind dabei einige Vorarbeiten sicher schon gemacht, die das alles vereinfachen, aber eben nicht unnötig machen.
Zitat:Und... TKMS (wenig involviert in F-126) hatte jetzt ca. 15 Monate Zeit (seit den ersten intern bekannten Problemen mit der F-126 CAD Geschichte) der Marine etwas als Ersatz zu präsentieren.... Auf MEKO (=MODULAR!) Basis. ...Denkbar ist es, dass sie ein angepasstes Angebot im Hintergrund vorbereiten, aber ich würde nicht damit rechnen, dass sie es auch "baureif" durchplanen ohne Auftrag.
Ich werde das Gefühl nicht los, TKMS hat was vernünftiges.... sofort BAUFÄHIG... in petto...
