Heute, 00:29
(Gestern, 23:51)Leuco schrieb: Die Iris T Familie wird ja in das MK41 integriert und ist auch für das neue CMS vorgesehen. Bei einem Ersatz für die F126 stark auf amerikanische Technik über das MK41 hinaus zu setzen, vor allem was Flugkörper angeht, halte ich strategisch für falsch.
Beim Sylver haben wir das Problem dass wir hier aktuell überhaupt keine Aktien drin haben. Es ist nicht quadpack fähig und Iris T wird wohl nicht integriert. Eine gemeinsame Lösung ist nicht in Sicht.
Bezüglich AAW würde ich den Ersatz möglichst auf deutsche Technik stützen, welche bereits entwickelt ist oder sich in der Entwicklung befindet. Eine Fregatte von der Größe der Meko A210 oder etwas darüber mit mindestens 32 VLS und einem TRS 4D plus 4D LR, wäre eine nationale Möglichkeit. Bei den Flugkörpern könnte man dann eine Kombination aus RAM, SLM, SLX und künftig auch Hydeff integrieren.
Die Leistung ist nicht mit einer 127 vergleichbar, aber für eine Fregatte bereits sehr potent. Es wird nur auf Komponenten gesetzt welche entwickelt sind oder sowieso werden. Wir bauen keine zusätzlichen Bedarfe von weiteren Flugkörpern wie Aster auf. Das Schiff wird natürlich nicht in drei Jahren im Wasser liegen. Aber sicher deutlich schneller als eine 127. Integriert man noch das ASW Thema hat man sein nationales Arbeitspferd.
Bin ich weitesgehend bei dir.
Wir bekommen vor 2033/35 eh keinen Ersatz für die F126 (100% Lösung), außer einer Übergangslösung in Form der A200, und HYDEF soll 2035 fertig sein.
Die Kombination aus RAM, SLM, SLX und HYDEF kann sich für eine ASW Fregatte echt sehen, plus dann evtl noch einen ASROC. Und sie wäre Abgesehen vom Mk41 komplett Europäisch/Kanadisch.
Aber das ganze mit 32+VLS und am besten noch TRS 4D und 4D LR auf ein Schiff der Größenordnung der A210 zu packen ist schlicht nicht möglich. Das was am nächsten Vergleichbar damit wäre ist FUAD der Niederländer, wenn man den zweiten VLS Block durch einen Missionbay (wird zum Standard für ASW Einheiten, würde ich bei einer 100% Lösung auch nicht drauf verzichten) und die Radare durch Thales ersetzt. Da sprechen wir auch von einem 10000t+ Schiff.
Speziell die Radarkombination Treibt die Verdrängung, da es sich um 2-3 Radare übereinander handeln(unten nach oben: TRS 4D Fixed, APAR B2, 4D LR) würde, die alle eine gewisse Höhe benötigen, mit dem 4D LR ganz oben, damit es einen möglichst uneingeschränkten Sichtbereich hat. Damit diese Konstruktion nicht Instabil ist(wir reden ja immer noch über die stürmischen Gewässer der Nordsee und des Nordmeers) braucht man eine Große Breite (über 20m) was wieder Schiffsgröße Treibt, wenn man einen Strömungseffizienten Rumpf möchte (über 150m).
Deshalb bin ich kein freund der Idee mit TRS 4D LR oder SMART-L in Kombination mit Kleinem Fixed Panel (TRS 4D Fixed), neben den Einschränkungen eines ROT Radars. Wir sollten lieber mal bei Hensoldt anfragen, ob die möglichst schnell ein Größeres Fixed Panel(TRS 4D LR Fixed oder größere Variante des TRS 4D Fixed) bauen können und wenn das nicht geht müssten wir halt fürs erste mit dem TRS 4D Fixed oder Giraffe 4A plus Aufwuchs Reserve leben, sind auch keine Schlechten Radare.
