Gestern, 16:28
(08.01.2026, 16:45)Broensen schrieb: Wichtig ist, gegen welche Bedrohungen man sich nicht schützen kann, denn genau diese wird der Gegner konzentriert einsetzen. Gegen ein Schiff mit 64xESSM und 42xRAM werden die Russen nicht eine Handvoll Standard-AShM verschwenden, sondern eben genau die Waffen zum Einsatz bringen, gegen die so eine Plattform schlecht geschützt ist, also bspw. TBM.
Welche TBM soll das sein? 3M22 geht in die Richung und wird sich kaum mit RAM/ESSM bekämpfen lassen... Kalibr oder Oniks stattdessen gut.
Kann sich natürlich in den nächsten Jahren ändern...
(08.01.2026, 15:09)Broensen schrieb: Zu den Effektor-seitigen Beschränkungen kommen noch so Aspekte wie die durch das Radarsystem begrenzte Vorwarnzeit, was gerade bei Hyperschall-Bedrohungen problematisch wird. Evtl. kann man das Problem noch etwas abmildern durch die F124, der fehlen dann aber eben primär die Munitionsreserven.
Das gilt halt auch für die F126, wie sie aktuell geplant ist und eine A200 ändert daran auch nichts.
(08.01.2026, 16:45)Broensen schrieb: Für Nord- und Ostsee brauchen wir aber auch keine zusätzlichen A200, dafür reicht die Bestandsflotte inkl. Korvetten aus, wenn die eh nur da eingesetzt werden kann.
Sehe ich anders, denn aus Kaliningrad können per LKW CH-35 etc. gestartet werden. Da hilft es wenig, wenn die baltische Flotte sich nicht in die Ostsee traut. Hierfür ist der Eigenschutz der K130 eigentlich unzureichend. Selbst 8 Zellen mit 32 ESSM würde in so einem Fall dramatisch die Überlebenschance steigern.
(08.01.2026, 14:09)DrKartoffelsalat schrieb: Die F123B in den Mitte 30ern noch mit zu rechnen ist aber auch Quark oder? Sollen die nicht trotz MLU mit Zulauf eines Ersatzes (also F126) Stück für Stück ausgemustert werden?
F123B wird höchstwahrscheinlich auch noch Mitte der 30er Jahre die fähigste Einheit der DM sein...
