Gestern, 14:00
(Gestern, 13:29)Broensen schrieb: Toi Toi Toi!
Dafür müssten sich erst noch ein paar bloße Annahmen bewahrheiten und das BAAINBW alles anders machen als je zuvor.
Flaggenstöcke als Selbstzweck ist eine Friedensdenkweise. Im LV/BV nützt kein Schiff, das keinem schlüssigen Einsatzkonzept für das hochintensive Gefecht entspricht, siehe F125/K130.
Käme eine A200 wie angenommen dann Ende des Jahrzehnts hinzu, hätten wir dann also gleich drei komplette Klassen, die alle grob das gleiche leisten könnten, zzgl. einer, die dabei nur unterstützen kann, wofür sie allerdings allesamt einen AAW-Schirm brauchen, den wir nicht werden stellen können.
Nein, es erhöht massiv den Druck auf die F127, denn ohne die haben wir dann 17 Fregatten, die im LV/BV allesamt nur ASW/ASuW mehr oder weniger beherrschen:
4xF123B: ASW ohne vollwertigen BHS-Betrieb
3xF124: Mehrzweck mit ASW-Nachrüstung (Schlepppsonar)
4xF125: Führungs- und Hubschrauber-Plattform
6xA400: ASW-Flaggenstock
Während wir mangels SM2-Äquivalent bzw. -Nachschub über keine durchhaltefähige Verbandsflugabwehr verfügen.
D.h., die gesamte Hochseeflotte wird im LV/BV bis zum Zulauf der F127 abhängig sein davon, sich verbündeten Verbänden anzuschließen, die den erforderlichen AAW-Schirm stellen.
edit: DPU war schneller
Ich sehe das ja alles auch teilweise ein…
aber letztendlich bieten auch viele dieser Einheiten mit ESSM Block 2 zumindest einen eingeschränkten verbandsschutz (mit bis zu 80km Reichweite) und jede dieser Einheiten (abgesehen von F125) kann sich sehr gut selbst schützen… mit einem 2-3 Layer AAW Bereich (ESSM, 2 mal RAM, 2 mal qMLG30) da bedarf es für diese Einheiten nicht zwingend weitreichender AAW Fähigkeiten…
diese kommen mit F127 dann noch on top!
