Gestern, 19:04
Wenn Putin bestimmen kann, ob und wann Truppen von Dritten in die Ukraine kommen (Waffenstillstand), dann wird er das solange hinaus zögern, wie er sich auf der Siegerstraße wähnt.
Das vorliegende Ergebnis beendet des Konflikt also nicht - im Gegenteil: es schreibt ihn auf unbestimmt lange Zeit fest.
Der Krieg wird nach diesem Ergebnis nur beendet, wenn Putin - der Aggressor - nicht mehr auf der Siegerstraße ist.
Wann ist Putin nicht mehr auf der "Siegerstraße"?
Entweder, wenn die Ukraine massiv aufgerüstet und ausgestattet ist, oder wenn statt der ukrainischen Truppen andere Einheiten mit entsprechender Ausrüstung in den Konflikt hineingezogen werden könnten.
Mein Denkansatz nimmt seine Ausgangsbasis an der Erkenntnis, dass die Aufnahme der baltischen Staaten in die NATO diesen Staaten das Schicksal der Ukraine erspart hat. Während gleichzeitig die Absenz der NATO in der Ukraine oder in Georgien - um zwei Beispiele zu nennen - offensichtlich den Krieg nicht verhindert, sondern einen "russischen Raubzug erst ermöglicht" hat.
Sollte die Ukraine daher in die NATO aufgenommen werden?
Machen wir uns nichts vor:
Die NATO-Mitgliedschaft dürfte für einen "Staat im Krieg" unerreichbar sein, auch nicht für ein Teilgebiet eines solchen Staates.
Wie ist also ein ähnlicher Schutz für die Ukraine zu erwirken?
Doch nur, mit starken Sicherheitsgarantieren, die möglichst nahe an eine NATO-Mitgliedschaft heran reichen, also einen Vertrag der eine Beistandsgarantie ähnlich dem NATO-Regularium enthält.
Das kann nur mit entsprechend stationierten Truppen und dem Risiko einer konventionellen Auseinandersetzung mit starken Einheiten erfolgen. Nur so wird das Risiko für Putin untragbar.
Und damit wir nicht direkt in einen Krieg marschieren müssen diese starken Einheiten mit einem gewissen Abstand zum Kampfgebiet - also in der westlichen und zentralen Ukraine - stationiert werden.
Und nein - Putin ist ein eiskalter Pokerspieler, aber kein Hasardeur. Er wird nur dann etwas "austesten", wenn er sicher ist, dass er das ohne größeres Risiko tun kann. Sobald das Risiko zu groß wird, zieht er sich zurück.
Das vorliegende Ergebnis beendet des Konflikt also nicht - im Gegenteil: es schreibt ihn auf unbestimmt lange Zeit fest.
Der Krieg wird nach diesem Ergebnis nur beendet, wenn Putin - der Aggressor - nicht mehr auf der Siegerstraße ist.
Wann ist Putin nicht mehr auf der "Siegerstraße"?
Entweder, wenn die Ukraine massiv aufgerüstet und ausgestattet ist, oder wenn statt der ukrainischen Truppen andere Einheiten mit entsprechender Ausrüstung in den Konflikt hineingezogen werden könnten.
Mein Denkansatz nimmt seine Ausgangsbasis an der Erkenntnis, dass die Aufnahme der baltischen Staaten in die NATO diesen Staaten das Schicksal der Ukraine erspart hat. Während gleichzeitig die Absenz der NATO in der Ukraine oder in Georgien - um zwei Beispiele zu nennen - offensichtlich den Krieg nicht verhindert, sondern einen "russischen Raubzug erst ermöglicht" hat.
Sollte die Ukraine daher in die NATO aufgenommen werden?
Machen wir uns nichts vor:
Die NATO-Mitgliedschaft dürfte für einen "Staat im Krieg" unerreichbar sein, auch nicht für ein Teilgebiet eines solchen Staates.
Wie ist also ein ähnlicher Schutz für die Ukraine zu erwirken?
Doch nur, mit starken Sicherheitsgarantieren, die möglichst nahe an eine NATO-Mitgliedschaft heran reichen, also einen Vertrag der eine Beistandsgarantie ähnlich dem NATO-Regularium enthält.
Das kann nur mit entsprechend stationierten Truppen und dem Risiko einer konventionellen Auseinandersetzung mit starken Einheiten erfolgen. Nur so wird das Risiko für Putin untragbar.
Und damit wir nicht direkt in einen Krieg marschieren müssen diese starken Einheiten mit einem gewissen Abstand zum Kampfgebiet - also in der westlichen und zentralen Ukraine - stationiert werden.
Und nein - Putin ist ein eiskalter Pokerspieler, aber kein Hasardeur. Er wird nur dann etwas "austesten", wenn er sicher ist, dass er das ohne größeres Risiko tun kann. Sobald das Risiko zu groß wird, zieht er sich zurück.

