07.01.2026, 11:52
@Broensen
klingt für mich vielversprechend
Allerdings ist der GröPaZ schwer einzuschätzen bei der Frage, ob er sich damit zufrieden geben würde:
klingt für mich vielversprechend
Allerdings ist der GröPaZ schwer einzuschätzen bei der Frage, ob er sich damit zufrieden geben würde:
Zitat:Invasion oder Kaufdazu scheint das Interesse ganz woanders zu liegen - in den Bodenschätzen, und das mit den chinesischen und russischen Schiffen ist nur eine (irrationale) Schutzbehauptung. Möglicherweise ist die Lizenz zur Erkundung und Ausbeutung von Bodenschätzen ausreichend. Denn darauf scheint es ihm eigentlich anzukommen:
USA verschärfen Ton gegenüber Grönland
07.01.2026, 09:55 Uhr
Die Trump-Regierung lässt nicht von ihrem Plan ab, Grönland an das eigene Staatsgebiet anzugliedern. Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißes Hauses, deutet die Möglichkeit einer militärischen Intervention an. Außenminister Marco Rubio will die Insel gar kaufen.
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Zitat: „Sehr offensichtlich“ – Donald Trumps Grönland-Obsession: Was dahintersteckt
Stand:07.01.2026, 04:49 Uhr
Trump will Grönland aus Gründen „nationaler Sicherheit“. Das sei vorgeschoben, meint ein Experte. Auch auf die wirtschaftlichen Schätze sei Trump nicht aus. Eine Analyse.
Donald Trump will sie, die über zwei Millionen Quadratkilometer große Insel. Grönland. Für den US-Präsidenten und seine Vertreter steht außer Frage, dass die USA als militärisch stärkste Macht in der NATO einen Anspruch auf das autonome Territorium Dänemarks haben. Man brauche Grönland „aus Gründen der nationalen Sicherheit“. Seit Trump seine zweite Präsidentschaft begonnen hat, deutet er immer wieder eine mögliche Annexion an. Dabei ist nicht nur die geografische Lage des Landes interessant.
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Lizenzen für Rohstofferkundungen auf Grönland besitzen die USA bereits – nutzen sie aber nicht
Der Politologe und Arktis-Experte Christoph Humrich schätzt, dass das Sicherheitsargument nur vorgeschoben ist. „Dass Rohstoffe dahinter- oder darunterliegen, denke ich eher nicht“, sagt er auf Anfrage des Münchner Merkur von Ippen.Media. Was er von Geologen über die Wirtschaftlichkeit und den Zeithorizont der Gewinnung seltener Erden und anderer Mineralien auf Grönland gehört habe, spreche zunächst gegen unmittelbar Erfolg versprechende Strategien. „Es ist aus vielen Gründen schlicht zu teuer, oft technisch extrem herausfordernd und mit einem zu langen Zeithorizont versehen“, meint der Experte.
Derzeit gebe es seiner Kenntnis nach nur eine wirklich wirtschaftlich fördernde Mine, eine weitere im Betrieb. Eröffnungen neuer Minen und Rohstoffförderung benötigten mindestens einen Vorlauf von geschätzten zehn bis fünfzehn Jahren. „Der absolute Mangel an Infrastruktur und Arbeitskräften sowie die geografischen und klimatischen Bedingungen und Risikofaktoren sind extrem hohe Hürden“, sagt Humrich. Was allerdings nicht heiße, „dass Trump das mit seinem ambivalenten Verhältnis zur Realität genauso sieht.“
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Grönland versuche seit Jahren, Investoren zu locken. „Das ist nicht mit großem Erfolg gekrönt. Unter anderem aus den USA, mit denen sogar politische Absprachen zur Investitionsförderung bestehen, gibt es kaum Interesse.“ Von 60 Explorationslizenzen sei nicht mal eine Handvoll aktiv. Es gebe legal also bereits die Möglichkeit für US-Firmen, Ressourcen zu fördern, sagt Humrich. „Sie wollen es aber nicht.“
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