Gestern, 09:25
(Gestern, 01:38)vbole schrieb: Und wie jeder mit mindestens Hauptschulabschluss wieisst, haben Mikrofone an der Kameras einen wesentlich breiteren Hörspectrum als das menschliche Ohr.
Nur der Vollständigkeit halber, das verwendbare Frequenzspektrum von typischen externen Aufnahmemikrofonen entspricht üblicherweise dem eines gesunden, jugendlichen Menschen, wenn es ungefiltert aufgezeichnet werden würde. In der Regel kommt allerdings ein Hochpassfilter zum Einsatz, so dass tiefe Frequenzbereich ausgeschlossen werden. Interne Mikrofone von Kameras sind demgegenüber zum Teil deutlich eingeschränkt und zeichnen ein geringeres Spektrum auf. Die spektrale Genauigkeit ist jeweils geringer als das aufgezeichnete Frequenzspektrum. Die Bandbreite der digitalen Aufnahmeformate hat vor allem mit dem Abtasttheorem, der spektralen Genauigkeit und damit der Reinheit zu tun. Ich weiß nicht, was da heute in den Schulen gelehrt wird, aber die obige Aussage ist nicht korrekt.
Davon abgesehen wirken Schallwaffen im Bereich der empfindlichesten Frequenzen des menschlichen Gehörs um eine maximale Wirkung zu erzielen, sollten also von jedem handelsüblichen Mikrofon für derartige Aufnahmezwecke aufgezeichnet werden können. Allerdings muss der Schalldruck dafür auch vernünftig eingepegelt sein, was bei den besonders hohen Schalldrücken von solchen Schallwaffen nicht zu erwarten ist. In einem solchen Fall würde das Geräusch übersteuern, abgeschnitten werden und Störungen verursachen. Es Bedarf also einer genauen Analyse, um herauszufinden, ob eine Schallwaffe zum Einsatz kam oder nicht. Mit dem Strangthema hier hat das allerdings alles nichts zu tun.
