05.01.2026, 19:20
Würde ein Ansatz ähnlich der Royal Marines Präsenz auf East Falkland in den 70ern und 80ern hier helfen?
Diese ganzen Übernahmefantasien Trumps bauen ja letztendlich darauf, dass er davon ausgeht, dass Europa eine Annektion Grönlands einfach so hinnehmen würde. Da hat er vermutlich auch Recht mit, ich glaube die wenigsten europäischen Staaten wären gewillt, einen bewaffneten Konflikt um Grönland auszutragen. Selbst auf Sanktionen würde ich nicht festlegen.
Wie wärs dann, wenn wir stattdessen verhindern, dass eine Übernahme Grönlands friedlich von statten gehen könnte? Im juristischen Sinne. Man stationiere ein kleines Kontingent an europäischen, am besten multinationalen, Kräften in Nuuk und unterhalte dort eine permanente Militärpräsenz.
Dieses Kontingent muss nicht kampfstark sein, es muss sich nicht einmal sonderlich solide verteidigen können, der primäre nutzen würde durch seine Präsenz entstehen. Den dadurch würde aus einer Übernahme Grönlands nicht einfach ein bloßes Einmarschiere sondern eine militärische Operation werden, die entsprechend auf Widerstand stoßen würde. Damit würde man entsprechend nicht mehr von einer Übernahme sondern von einem Angriff sprechen.
Und obgleich ich durchaus denke, dass die US-Regierung bereit ist, die europäischen Beziehungen dafür über Bord zu werfen, glaube ich nicht, dass man die Schwelle hin zu einer Angriff unter Waffengewalt gehen würde. Ein offener Konflikt würde den Propagandaeffekt einer solchen Übernahme mehr als nur negieren...
Diese ganzen Übernahmefantasien Trumps bauen ja letztendlich darauf, dass er davon ausgeht, dass Europa eine Annektion Grönlands einfach so hinnehmen würde. Da hat er vermutlich auch Recht mit, ich glaube die wenigsten europäischen Staaten wären gewillt, einen bewaffneten Konflikt um Grönland auszutragen. Selbst auf Sanktionen würde ich nicht festlegen.
Wie wärs dann, wenn wir stattdessen verhindern, dass eine Übernahme Grönlands friedlich von statten gehen könnte? Im juristischen Sinne. Man stationiere ein kleines Kontingent an europäischen, am besten multinationalen, Kräften in Nuuk und unterhalte dort eine permanente Militärpräsenz.
Dieses Kontingent muss nicht kampfstark sein, es muss sich nicht einmal sonderlich solide verteidigen können, der primäre nutzen würde durch seine Präsenz entstehen. Den dadurch würde aus einer Übernahme Grönlands nicht einfach ein bloßes Einmarschiere sondern eine militärische Operation werden, die entsprechend auf Widerstand stoßen würde. Damit würde man entsprechend nicht mehr von einer Übernahme sondern von einem Angriff sprechen.
Und obgleich ich durchaus denke, dass die US-Regierung bereit ist, die europäischen Beziehungen dafür über Bord zu werfen, glaube ich nicht, dass man die Schwelle hin zu einer Angriff unter Waffengewalt gehen würde. Ein offener Konflikt würde den Propagandaeffekt einer solchen Übernahme mehr als nur negieren...
