05.01.2026, 18:59
„Fällt besonders ins Gewicht“
Zitat: USA verlegen Militärflugzeuge nach Europa – folgt der nächste Schlag?und
Massive US-Logistikflüge nach Europa wecken Erinnerungen an frühere Militärschläge der USA. Analysten spekulieren über ein mögliches Ziel.
Washington, D. C. – Nach dem überraschenden US-Angriff auf Venezuela sind alle Augen auf die nächsten Schritte der USA gerichtet. US-Präsident Donald Trump deutete zuletzt weitere militärische Ambitionen der USA an. In den Blick gerieten Kolumbien, Kuba und Grönland. OSINT-Analysten stellten nun ungewöhnlich intensive Bewegungen von US-Flugzeugen in Europa fest und stellten Vermutungen für ein mögliches Ziel an. Dabei berufen sich die „Open Source Intelligence“-Spezialisten (OSINT) auf die Informationen aus offenen Quellen.
Wie Daten von Flightradar zeigen, seien mehrere schwere strategische US-Transportflugzeuge des Typs C-17A Globemaster III sowie KC-135 Luftbetankungsflugzeuge auf transatlantischen Flügen von den USA zu verschiedenen Luftwaffenstützpunkten in Europa aufgebrochen, berichtet etwa der OSINT-Kanal Visioner auf der Plattform X. Das Fachportal UK Defence Journal bestätigt die Aktivität und sieht in dem Verlegungsmuster mögliche Anhaltspunkte für das Ziel der Mission.
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Zitat:Kommt Grönland als nächstes? Trump kündigt Entscheidung in 20 Tagen an
Nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela hat US-Präsident Donald Trump am Sonntag mit neuen Äußerungen die Angst vor einer möglichen Annexion Grönlands durch die USA befeuert. „Wir brauchen Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit, und Dänemark wird nicht dazu in der Lage sein“, sagte Trump am Sonntag an Bord seiner Präsidentenmaschine Air Force One.
Die Insel sei von großer strategischer Bedeutung, sei aktuell aber von russischen und chinesischen Schiffen umgeben. Auch für die Europäische Union sei klar, dass die USA Grönland „haben“ sollten, behauptete Trump. „Wir werden uns in rund zwei Monaten um Grönland kümmern“, sagte Trump und fügte hinzu: „Lassen sie uns in 20 Tagen über Grönland sprechen“.
Dänemark: Trump soll Drohungen einstellen
Dänemarks Ministerpräsidentin Frederiksen hatte Washington am Wochenende aufgefordert, seine „Drohungen gegen einen historischen Verbündeten“ einzustellen. „Ich muss dies den USA sehr klar sagen: Es ist absolut absurd zu sagen, dass die Vereinigten Staaten die Kontrolle über Grönland übernehmen sollten“, erklärte sie. Zudem betonte sie, dass Dänemark, „und damit auch Grönland“, ein Nato-Mitglied sei und somit durch Sicherheitsgarantien des Bündnisses geschützt.
Trump ließ sich davon nicht beirren und machte sich ausdrücklich über den Nato-Partner lustig: „Wissen Sie, was Dänemark jüngst gemacht hat? Um die Sicherheit in Grönland zu verstärken, haben sie noch einen Hundeschlitten hinzugefügt. Es ist wahr. Sie dachten, das war eine großartige Verstärkung.“ Trump hatte schon öfter damit gedroht, Grönland den USA einzuverleiben. Auch militärische Mittel schloss er nicht aus.
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