05.01.2026, 14:34
Hartpunkt: MBDA und Rheinmetall wollen Joint Venture für Marine-Laserwaffe gründen
[Bild: https://www.hartpunkt.de/wp-content/uplo...l-MBDA.jpg]
Rheinmetall und MBDA wollen ihre Kooperation im Bereich der Lasersysteme durch ein Joint-Venture ausbauen. Ziel des JV ist es zeitnah der Bundeswehr, zunächst im Bereich See, ein Lasersystem zur Verfügung zustellen. Laut Medienberichten ist für die F-127 Klasse ein Lasersystem vorgesehen. Eine Verbindung hier erscheint wahrscheinlich.
Hartpunkt berichtet auch, dass der Laserdemonstrator der auf der Sachsen getestet wurde, an die Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen übergeben wurde. Dort sei der auch weiterhin im Einsatz um landgestützter Drohnenabwehr zu testen.
EDIT:
Der Seegestützte Laser ist nicht das einzige Laserprojekt zwischen Rheinmetall und MBDA. Beide arbeiten auch in dem deutsch-niederländischen JUPITER Laser für den GTK Boxer zusammen.
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Zitat:Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall und die deutsche Sparte des europäischen MBDA-Konzerns wollen im ersten Quartal 2026 ein Gemeinschaftsunternehmen für ihre Marine-Laser-Aktivitäten gründen. Wie die beiden Partner in einer Mitteilung schreiben, greift die neue Gesellschaft die seit 2019 bestehende Kooperation und die erfolgreiche Umsetzung eines Marinelaserdemonstrators auf, um hochleistungsfähige und innovative Laserwaffensysteme – zunächst für die Marine – zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen. [...]
Nach Aussage von Roman Köhne, Leiter der Rheinmetall-Division Weapon and Munition, haben sich beide Partner von Beginn an auf ihre Stärken fokussiert. „Deshalb kann zielgerichtet in kurzer Zeit der Bundeswehr ein Produkt angeboten werden, dass in der Summe seiner Eigenschaften einzigartig ist. Darüber hinaus wurde von Anfang an ein Schwerpunkt in der Nationalisierung der Technologie gelegt: Neben staatlicher Souveränität und Versorgungssicherheit in Krisenfällen, ist es ein Ziel, langfristig Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten, auf- und auszubauen.“
Rheinmetall und MBDA wollen ihre Kooperation im Bereich der Lasersysteme durch ein Joint-Venture ausbauen. Ziel des JV ist es zeitnah der Bundeswehr, zunächst im Bereich See, ein Lasersystem zur Verfügung zustellen. Laut Medienberichten ist für die F-127 Klasse ein Lasersystem vorgesehen. Eine Verbindung hier erscheint wahrscheinlich.
Hartpunkt berichtet auch, dass der Laserdemonstrator der auf der Sachsen getestet wurde, an die Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen übergeben wurde. Dort sei der auch weiterhin im Einsatz um landgestützter Drohnenabwehr zu testen.
EDIT:
Der Seegestützte Laser ist nicht das einzige Laserprojekt zwischen Rheinmetall und MBDA. Beide arbeiten auch in dem deutsch-niederländischen JUPITER Laser für den GTK Boxer zusammen.
