27.12.2025, 22:59
(27.12.2025, 19:15)DeltaR95 schrieb: Klar, man kann die Update Rate oder Reporting Rate reduzieren, aber auch so eine Boje muss eine gewisse Größe haben, damit die ihre Daten los wird. Geh' mal von der Größe einer A-Size Sonarboje aus.Von weniger wär' ich auch nicht ausgegangen. Das ist aber eine Größe, von der man schon eine zweistellige Anzahl mitführen kann auf einem XLUUV, das groß genug ist, um ausdauernd im Nordmeer agieren zu können.
Zitat:Der Hauptvorteil der UUV war und ist, dass sie sehr klein und schwer zu finden sind. Wenn ein XLUUV immer weiter wächst, kann es auch mit den gegen "konventionellen" U-Booten wirksamen Mitteln gefunden und bekämpft werden.Das stimmt, nur sind die einzigen ASW-Plattformen des Gegners im Einsatzraum die U-Boote, um deren Detektion es nun mal geht. Die größte Gefahr wäre wohl tatsächlich die Satellitenaufklärung in Verbindung mit per weitreichenden Rakete verbachten Torpedos.
Zitat:Wenn du Area ASW hinter deinem Screen betreiben willst, könnte auch ein Gegner auf die Idee kommen, dort (XL)UUV einzusetzen und dann deine (XL)UUV aus der Ferne mittels ASROC auszuschalten.Stimmt. Das ist dann halt die Herausforderung. Ganz ohne Risiko bekommt man es nie hin.
Deshalb braucht der Screen natürlich eine gute Abwehr solcher Waffen, was ober ohnehin der Fall ist. Das ist halt einer der Gründe für uns, starke Verbandsflugabwehr und BMD vorzuhalten.
(27.12.2025, 19:34)DopePopeUrban schrieb: Denn sofern ein Abtauchprozess so von statten geht, ist man nicht mehr in der Lage, mit dem LUUV zu kommunizieren, bis es wieder auftaucht. Egal ob die Bedrohung für das LUUV zu diesem Zeitpunkt weg ist oder nicht.Im Regelfall sollten eigentlich gar keine MSC im Operationsraum der XLUUV operieren können, zumindest nicht in einem offenen Kriegsszenario.
Wenn man dann Pech hat, ist ein feindlicher Surface Combatant dann noch im Einsatzgebiet und das LUUV taucht dann "direkt" vor dessen Nase auf.
Zitat:Und da wir gerade dabei sind, kann MEKO S-X überhaupt vollständig tauchen oder ist die Plattform nur ein semi-submersible?Kann gut sein, dass MEKO S-X permanent oberflächennah agieren soll, schließlich ist das derzeit vorgesehene Konzept ja das Zusammenwirken mit einem oder mehreren MSC als Geleitformation, da ist natürlich dauerhafte Kommunikation erforderlich. Aber es geht ja nur um das Grundprinzip eines XLUUV mit Kommunikationsturm als Sonarträger.
Zitat:Das kann eigentlich nur dann funktionieren, wenn man das Konzept der low observability auch wirklich durchzieht. Dann ist der "Turm" eines LUUVs wirklich nur ein Sender, möglich klein und niedrig und auf, nicht über, der Wasseroberfläche, damit dieser von Radaren für eine Welle gehalten und per Cluttermap ignoriert wird.Klingt sinnvoll. Es kann ja theoretisch auch statt einem festen Turm ein flacher Schwimmkörper sein, der nicht starr mit dem eigentlichen UUV-Körper verbunden sein muss, dann kann dieser auch bei Wellengang flach an der Oberfläche liegen und muss nicht weit aus dem Wasser ragen.
Bis zu einer gewissen Tauchtiefe sind Übertragungen per Satellit mWn auch Unterwasser noch möglich
Zitat:Natürlich gilt aber nach wie vor eine Verwundbarkeit gegenüber ASW-Hubschraubern, aktivem Sonar und MPAsHelis und MPAs sollten -wie gesagt- vom Einsatzraum der XL-UUV abgeschirmt sein.
