27.12.2025, 19:34
@Broensen
Wenn man dann Pech hat, ist ein feindlicher Surface Combatant dann noch im Einsatzgebiet und das LUUV taucht dann "direkt" vor dessen Nase auf.
Denn übersehen kann man MEKO S-X nun wirklich nicht.
[Bild: https://s1.directupload.eu/images/251227/noqpg76a.png]
https://cdn.asp.events/CLIENT_Clarion__9...ed-ASW.pdf
Und da wir gerade dabei sind, kann MEKO S-X überhaupt vollständig tauchen oder ist die Plattform nur ein semi-submersible?
Der picket tower sieht mir ehrlich gesagt nicht so wirklich tauchfest aus.
Die müsste ein LUUV erfassen und klassifizieren können und ich zweifle daran, dass die Technik schon soweit ist, diese Aufgabe vollständig autonom Ausführung zu können. Es hilft ja niemandem, wenn die Plattform bei jedem noch so kleinen Anzeichen auftaucht, nur weil es ein U-Boot mit einem Wal verwechselt hat.
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Das kann eigentlich nur dann funktionieren, wenn man das Konzept der low observability auch wirklich durchzieht. Dann ist der "Turm" eines LUUVs wirklich nur ein Sender, möglich klein und niedrig und auf, nicht über, der Wasseroberfläche, damit dieser von Radaren für eine Welle gehalten und per Cluttermap ignoriert wird.
Bis zu einer gewissen Tauchtiefe sind Übertragungen per Satellit mWn auch Unterwasser noch möglich, da müsste ein LUUV dann ausharren, bis es weitere Befehle erhält.
Damit sind zumindest die visuellen und SIGINT Risiken beseitigt. Natürlich gilt aber nach wie vor eine Verwundbarkeit gegenüber ASW-Hubschraubern, aktivem Sonar und MPAs, wobei ich letztere aufgrund der vergleichsweise geringen Reichweite von MADs als vernachlässigbar ansehe, sobald ein Gegner nicht weiß, wo er suchen muss.
Das bedingt natürlich, dass der Gegner dabei nicht selber an der "Leitung" sitzt und mithört. Dann wäre das ganze witzlos.
Verfügt Europa bereits über Satellitenstruktur die das ermöglichen kann?
Zitat:Die Ort- und Sichtbarkeit des Überwasserteils lässt sich dadurch in den Griff bekommen, dass diese XLUUV von der fliegenden Komponente des Verbunds vor Überwassereinheiten gewarnt werden können, so dass sie entweder ihren Kurs anpassen oder abtauchen. Unter Wasser agieren sie dann autonom bis zu einem vorab gesetzten Auftauchpunkt, an dem die Verbindung wieder hergestellt wird.Das wäre zumindest umsetzbar, erscheint mir aber sehr wackelig. Denn sofern ein Abtauchprozess so von statten geht, ist man nicht mehr in der Lage, mit dem LUUV zu kommunizieren, bis es wieder auftaucht. Egal ob die Bedrohung für das LUUV zu diesem Zeitpunkt weg ist oder nicht.
Wenn man dann Pech hat, ist ein feindlicher Surface Combatant dann noch im Einsatzgebiet und das LUUV taucht dann "direkt" vor dessen Nase auf.
Denn übersehen kann man MEKO S-X nun wirklich nicht.
[Bild: https://s1.directupload.eu/images/251227/noqpg76a.png]
https://cdn.asp.events/CLIENT_Clarion__9...ed-ASW.pdf
Und da wir gerade dabei sind, kann MEKO S-X überhaupt vollständig tauchen oder ist die Plattform nur ein semi-submersible?
Der picket tower sieht mir ehrlich gesagt nicht so wirklich tauchfest aus.
Zitat:Das bietet insgesamt eine Flexibilität hinsichtlich des Einsatzes über und unter Wasser. Die XLUUV können auch komplett unter Wasser operieren und nur bei erkannten Kontakten kurz aufsteigen, diese übermitteln und sich neue Befehle abholen. Ich halte das für einen durchaus realistischen Grad an Autonomie, zumal es sich ja um eine reine Sensorplattform in den Weiten des Nordmeers handelt und eine Tiefe für autonome Operationen unter Wasser auch unterhalb des Tiefgangs von Überwasserschiffen läge, so dass Kollisionen nahezu ausgeschlossen wären.Die Machbarkeit dürfte weniger das Problem sein, aber wie siehts mit der Effektivität aus? Die Ozeane, besonders die Nordsee, sind alles andere als leerer akustischer Raum indem Ziele klar erkannt und benannt werden können. Ganz im Gegenteil, da kommen hunderte oder gar tausende akustische Quellen aufeinander.
Die müsste ein LUUV erfassen und klassifizieren können und ich zweifle daran, dass die Technik schon soweit ist, diese Aufgabe vollständig autonom Ausführung zu können. Es hilft ja niemandem, wenn die Plattform bei jedem noch so kleinen Anzeichen auftaucht, nur weil es ein U-Boot mit einem Wal verwechselt hat.
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Das kann eigentlich nur dann funktionieren, wenn man das Konzept der low observability auch wirklich durchzieht. Dann ist der "Turm" eines LUUVs wirklich nur ein Sender, möglich klein und niedrig und auf, nicht über, der Wasseroberfläche, damit dieser von Radaren für eine Welle gehalten und per Cluttermap ignoriert wird.
Bis zu einer gewissen Tauchtiefe sind Übertragungen per Satellit mWn auch Unterwasser noch möglich, da müsste ein LUUV dann ausharren, bis es weitere Befehle erhält.
Damit sind zumindest die visuellen und SIGINT Risiken beseitigt. Natürlich gilt aber nach wie vor eine Verwundbarkeit gegenüber ASW-Hubschraubern, aktivem Sonar und MPAs, wobei ich letztere aufgrund der vergleichsweise geringen Reichweite von MADs als vernachlässigbar ansehe, sobald ein Gegner nicht weiß, wo er suchen muss.
Das bedingt natürlich, dass der Gegner dabei nicht selber an der "Leitung" sitzt und mithört. Dann wäre das ganze witzlos.
Verfügt Europa bereits über Satellitenstruktur die das ermöglichen kann?
