(Land) KMW & Nexter Defense Systems (KNDS Group)
KNDS hat auf der Enforce Tac ein "Drohnen-Missionsmodul" für den Boxer vorgestellt. Garnichtmal so doof, dürfte ziemlich genau den Zeitgeist treffen. Wobei es sich im Grunde nur um fünf Bedienstationen handelt, welche dann eben mobil sind. Selbst die Drohnen müssten wohl extra mitgeführt werden.
Eine innovative Lösung zur Drohnenabwehr hätte mir besser gefallen.

Zitat:Drohnen besitzen den Vorteil, dass sie sich von allen Orten aus steuern lassen. Es bietet sich allerdings an, die Kontrolleinheiten nicht nur stationär, sondern ebenfalls mobil zu denken. KNDS Deutschland präsentiert auf der Enforce Tac ein entsprechendes System: Ein eigens für den Boxer entwickeltes Missionsmodul, das den Boxer in eine Drohnenoperationsbasis verwandelt. Mobil, radbasiert und geschützt. Bei dem System handelt es sich zudem nicht um Powerpoint, sondern es ist bereits auf Übungsplätzen der Bundeswehr in der Erprobung.

https://defence-network.com/drohnen-boxe...e-raedern/

https://www.hartpunkt.de/boxer-uxv-cs-kn...den-boxer/
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Was die Kurzstrecken-Flugabwehr angeht, haben sie bei KNDS Fr & DE alles, was man braucht:
Das Jaguar-Chassis, auf das man den Krauss Wegmann-Turm montiert, den man nebenbei ein wenig modernisiert
Bewundern Sie den Soundtrack des Werbefilms, eine Mischung aus James Bond (Roger Moore-Ära), Love Boat, Ein Team wie kein anderes (The Persuaders), Starsky & Hutch und Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann (The Six Million Dollar Man) ...
[Video: https://youtu.be/a6_CKKfVnVw?si=kafboV-JoQWNlVUS]
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Grünes Licht für den Börsengang von KNDS
FOB (französisch)
Nathan Gain 19. März 2026
[Bild: https://www.forcesoperations.com/wp-cont...DS_001.png]

Ohne Hindernisse und im Zeitplan. Weder die Diskussionen um eine deutsche Staatsbeteiligung noch der Streit um das deutsch-französische SCAF-Programm behindern den geplanten Börsengang (IPO) von KNDS, versicherte dessen CEO Jean-Paul Alary am Mittwoch im Vorfeld eines Besuchs am Münchner Standort des Konzerns.

Die Umsetzung dieses Börsengangs wird weiterhin für 2026 erwartet, vorbehaltlich etwaiger äußerer Verzögerungen, die nicht im Einflussbereich des deutsch-französischen Konzerns liegen, bestätigte Jean-Paul Alary. Es wurde jedoch kein genaues Datum für den Abschluss einer Transaktion genannt, die den Wert von KNDS auf fast 20 Mrd. € steigern könnte. Zwischen Aktienverkauf und Kapitalbeteiligung bleiben zudem alle Optionen offen.

Unabhängig davon, welches oder welche Szenarien gewählt werden, dürfte die Transaktion zu einer Steigerung der Sichtbarkeit und der Leistung führen, da der Zugang zu neuem Kapital es ermöglicht, verstärkt in Innovation, Produkte oder Produktion zu investieren – und das zu einem Zeitpunkt, an dem der Konzern bestrebt ist, seine Wachstumsdynamik aufrechtzuerhalten. Bei einigen Produktionslinien hat sich die Produktionsrate in den letzten zwei bis drei Jahren verdoppelt oder verdreifacht. Die explosionsartige Nachfrage in Europa und anderswo wird es erforderlich machen, die Anstrengungen in einem vergleichbaren Zeitrahmen zu wiederholen, indem die bestehenden Anlagen weiter ausgebaut oder neue gebaut werden.

„Wir sprechen mit Investoren“, fuhr Jean-Paul Alary fort, ohne das Interesse des deutschen Staates zu bestätigen. Eines scheint jedoch sicher zu sein: Für Rheinmetall wird die Tür geschlossen bleiben. Für den Chef des Unternehmens kann derjenige, der ebenso gelegentlicher Partner wie Gegner ist, „nichts zur Strategie von KNDS beitragen“.

Nicht nur, dass die Turbulenzen um das SCAF die Fortsetzung des Projekts nicht behindern, der CEO von KNDS versichert auch, dass er „ein glühender Verfechter des MGCS“ bleibt. Die Arbeiten gehen also weiter, um einen Nachfolger für die Leclerc- und Leopard-2-Panzer zu entwickeln, unabhängig davon, ob dieser im Rahmen des MGCS-Programms Gestalt annimmt oder nicht.

Die erwarteten Finanzmittel könnten auch neue Akquisitionen begünstigen, zu einer Zeit, in der sich die europäische Branche zunehmend konsolidiert. Eine Diversifizierung beispielsweise in den Bereich Raumfahrt oder Schifffahrt kommt jedoch nicht in Frage. Der Konzern beabsichtigt, ein „Pure Player“ im Landbereich zu bleiben, versicherte Jean-Paul Alary.
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