Wo liegt die sinnvolle Ostgrenze der EU?
#76
(05.11.2025, 06:23)Schneemann schrieb: Ich stelle es mal hier ein - aktuelle Einschätzungen: Kritik gibt es v. a. an Serbien und Georgien (wobei ich bei Georgien meine Zweifel habe, ob man dieses Land überhaupt der EU im eigentlichen Sinne zugehörig deuten kann/sollte).
Zitat:
EU-Erweiterung

Kommissarin Kos lobt Ukraine – Kritik an Serbien und Georgien

Die EU-Kommission bescheinigt Montenegro, Albanien, Moldau und der Ukraine Fortschritte auf dem Weg zu einem Beitritt. [...]

Lol.
Gehen wir der Reihe nach:
Montenegro - 33% deklarieren sich als Serben, 48% geben als Muttersprache serbisch an. Trotzdem wird serbisch nicht einmal als Amtssprache anerkannt.
Albanien - Es gibt mehr als genug Aufnahmen von der ´demokratischen´ Wahlen in Albanien, wo Leute mehrmals ´wählen´, oder wie ihnen in der Kabine gezeigt wird wie sie zu ´wählen´ haben.
Moldavien - Totales Chaos, Anarchie.
Ukraine - Ein Kokainsüchtiger führt das Land ins Verderben. Lassen wir es mal beiseite, ob Russland im Recht ist oder nicht (und sie ist es nicht), dieser Krieg ist absoluter Unsinn. Junge Leute sterben umsonst an der Front. Währenddessen paradiert der süchtige in der Welt herum und das auch noch im Kampfanzug.
Lächerlich und mies.
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#77
@vbole

Zunächst: Willkommen im Forum.

Aber: Ich möchte dringend darum ersuchen, eine korrekte Zitation sicherzustellen und selbige auch zukünftig zu verfolgen - ohne das Zusammenstückeln von Fragmenten -, zumal wenn es mich direkt oder auch nur indirekt betrifft. Anmerkung: Das ist ein moderativer Hinweis.

Schneemann
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#78
(06.01.2026, 01:18)Schneemann schrieb: @vbole

Zunächst: Willkommen im Forum.

Aber: Ich möchte dringend darum ersuchen, eine korrekte Zitation sicherzustellen und selbige auch zukünftig zu verfolgen - ohne das Zusammenstückeln von Fragmenten -, zumal wenn es mich direkt oder auch nur indirekt betrifft. Anmerkung: Das ist ein moderativer Hinweis.

Schneemann

OK, danke.
Ich wollte nur nicht Bettlaken Beiträge schreiben, glaube das ich das wesentliche zitiert habe und auf das zitierte geantwortet habe. Aber wenn du meinst, das ich deinen ganzen Beitrag zitieren soll - np...
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#79
Um zum Thema "sinnvolle Ostgrenze der EU" zurück zu kommen:

Ich denke, die EU wird vor allem durch gemeinsame Werte geeint. Das sind primär Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, aber auch Schutz der individuellen Rechte vor Diskriminierung, Datenschutz usw.;
Dazu kommen dann in der Auswirkung auch Dinge, die wir in Deutschland als "soziale Marktwirtschaft" beschreiben, also kein "Kapitalismus pur" (wie von DT in den USA protegiert) sondern einschränkende oder begrenzende Regelungen wie solidarisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanzierte Kranken- und Rentenversicherung nach dem Motto "Eigentum verpflichtet". gewerkschaftliche Betätigungsfreiheit usw usw. - bis hin zu einer stabilen Finanz- Währungs- und Wirtschaftspolitik (Euro als gemeinsame Währungseinheit).
Wer diesen "Wertekanon" nicht teilt, stellt eine Belastung für die Gemeinschaft dar (ich erinnere an frühere polnische und noch andauernde ungarische Eskapaden).

Und in dem Zusammenhang kommt für mich dann auch das Thema "Mehrheitsentscheidung" statt "Einstimmigkeit" auf den Tisch. Mit dem bisherigen Zwang zur Einstimmigkeit blockiert sich die EU immer wieder selbst.

Damit sollte eigentlich klar, wo die "sinnvolle Ostgrenze der EU liegt. Das ist nicht an den geographischen Grenzen Europas fest zu machen. Staaten, die den Wertekanon nicht teilen, haben in der EU nichts zu suchen. Sie müssen "draußen" bleiben.
Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland definiert gerade eine mögliche Ostgrenze. Eine andere Grenze könnte zwischen Griechenland / Bulgarien und der Türkei verlaufen, auch wenn die Türkei zum Teil geographisch auf europäischem Boden liegt.

Solche Grenzen müssen nicht ewig und unabänderlich sein. Der Weg zur Aufnahme (Kandidaten) kann etwa über eine privilegierte Partnerschaft in einzelnen Bereichen bis hin zur Vollmitgliedschaft führen.
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