(Land) CAVS Allgemein // Fuchs-Nachfolge 6x6
Milspec

Was meinst du genau mit sinnbefreit?

In einem mehrstaatlichen Europa kann es bei einer gemeinsamen Plattform nur einen Gewinner geben – das ist politisch unbequem, aber systemisch unvermeidlich. Der Vorteil sind Skaleneffekte, niedrigere Kosten und eine einheitliche Flotte. Ein echtes Monopol entsteht nicht, da jederzeit ausländische Anbieter als Wettbewerb existieren.
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(20.12.2025, 12:43)Frank353 schrieb: Ein echtes Monopol entsteht nicht, da jederzeit ausländische Anbieter als Wettbewerb existieren.
Das ist Schein-Wettbewerb, weil eine Auftragsvergabe außerhalb eines so großen Binnenmarktes zum direkten Tod des Binnen-Monopolisten führt, was dem Interesse des Auftraggebers zuwider laufen würde.
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69 Panzermörser wurden bestellt und 52 Feuerleiterpanzer
Option auf weitere 61 panzermörser und 398 Feuerleitpanzer .
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(20.12.2025, 13:26)Broensen schrieb: Das ist Schein-Wettbewerb, weil eine Auftragsvergabe außerhalb eines so großen Binnenmarktes zum direkten Tod des Binnen-Monopolisten führt, was dem Interesse des Auftraggebers zuwider laufen würde.

Das stimmt nur bedingt, wie Polen mit amerikanischen und koreanischen Käufen zeigt, auch wir kaufen in Israel, obwohl es europäische Wettbewerber gibt.
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(20.12.2025, 17:42)Frank353 schrieb: Das stimmt nur bedingt, wie Polen mit amerikanischen und koreanischen Käufen zeigt, auch wir kaufen in Israel, obwohl es europäische Wettbewerber gibt.
Polen ist da ein schlechtes Beispiel. Für Polens Rüstungsindustrie ist es relativ egal, ob die von ihr gebauten Produkte US-amerikanischer, südkoreanischer oder sonst welcher Herkunft sind, wenn es ohnehin keine nationalen Alternativen gibt.
Und du kannst mir nicht erzählen, dass die wenigen originär polnischen Rüstungsgüter sich im internationalen Wettbewerb aufgrund ihrer Qualität durchgesetzt hätten. Das könnte allenfalls auf die Piorun zutreffen.
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(20.12.2025, 19:59)Broensen schrieb: Polen ist da ein schlechtes Beispiel. Für Polens Rüstungsindustrie ist es relativ egal, ob die von ihr gebauten Produkte US-amerikanischer, südkoreanischer oder sonst welcher Herkunft sind, wenn es ohnehin keine nationalen Alternativen gibt.
Dazu kommt, dass diese Einkäufe mit Krediten finanziert wurden, die in den jeweiligen Ländern lanciert wurden - natürlich als Wirtschaftsförderung dort. Bei Südkorea deckten die Kredite von der Staatsbank rund 60% des Kaufpreises ab.
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(20.12.2025, 10:11)Frank353 schrieb: Mit dem CAVS-Programm hat sich Patria in Europa mit 2.000 gepanzerten Fahrzeugen fest etabliert. ...
der CAVS scheint sich immer mehr zu etablieren:
NATO-Staaten rüsten sich für einen Arktis-Krieg – und setzen auf diesen 6×6-Mannschaftstransporter
Artikel von Matthew Loh • 1 Std. • 6 Minuten Lesezeit
Zitat: Der CAVS 6×6 von Patria wurde in Finnland entwickelt, einem Land, das für seine Expertise beim Bau von Systemen bekannt ist, die extremen arktischen Bedingungen standhalten.
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Wenige Augenblicke später setzen rund 700 Arbeiter die Fertigung ihrer gepanzerten Fahrzeuge fort, die für Japan, Schweden, die Slowakei und andere Länder bestimmt sind. ...

Patria, Finnlands größter Rüstungskonzern, plant, die Produktionskapazität an seinem Hauptstandort nördlich von Helsinki nahezu zu verdoppeln. Auf dem Werksgelände werden Felsen gesprengt, um Platz für mehrere neue Montagelinien zu schaffen.
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ob die Fahrzeuge auch noch nach Grönland und Kanada gehen?
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