[b]Mit dem Piorun neue Mittel zur Bekämpfung von Drohnen[/b
Ml.be (französisch)]
23. Dezember 2025
Das Special Operations Regiment (SO Rgt) hat am Dienstag, den 23. Dezember, in Heverlee sein erstes Luftabwehrsystem Piorun erhalten. Es handelt sich um ein tragbares und mobiles System, das für den Einsatz durch kleine Einheiten konzipiert ist. Es bietet Schutz vor Drohnen, Kampfhubschraubern und niedrig fliegenden Flugzeugen. Verteidigungsminister Theo Francken überreichte den Bedienern ein Trainingsmodul. Im Mai 2025 unterzeichneten Belgien und Polen eine Absichtserklärung zur Stärkung ihrer militärischen Zusammenarbeit.
Mit dem Kauf von 40 Piorun-Systemen und deren Raketen, aber auch der Organisation gemeinsamer Schulungen und dem Austausch von Wissen über Manpads (Man-Portable Air Defence Systems) ist die Stärkung der Luftverteidigung Teil dieser erweiterten Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Einsetzbar, wo immer es nötig istDie Investition in die Piorun-Systeme stärkt nicht nur die belgischen Kapazitäten, sondern erhöht auch die Interoperabilität innerhalb Europas und der NATO.
Die ersten Module wurden aus Polen geliefert. Nun folgt eine intensive Schulungs- und Integrationsphase. „Dies ist ein wichtiger Fortschritt für das Special Operations Regiment. Piorun ist eine notwendige Kapazität im Einsatz“, erklärte Minister Theo Francken.Schutz vor DrohnenbedrohungenDas Verteidigungsministerium stärkt derzeit seine Kapazitäten zur schnellen Erkennung und Neutralisierung von Drohnen und anderen niedrig fliegenden Bedrohungen.
Neben Piorun liefert das mobile Radar SAAB Giraffe 1X ein klares Luftbild und erkennt verdächtige Aktivitäten in der Luft frühzeitig. Auf der Grundlage dieser Informationen können die Einsatzteams gezielt handeln. Für diese Einsätze verfügt das Verteidigungsministerium über tragbare Anti-Drohnen-Mittel, wie beispielsweise die DroneShield Immediate Response Kits.
Wenn es die Situation erfordert, kann eine Drohne auch mit einem speziell angepassten SX4-Gewehr physisch neutralisiert werden. Die Anschaffung dieser Luftabwehr- und Anti-Drohnen-Mittel zeigt, dass die Verteidigung in der Lage ist, schnell auf veränderte Sicherheitsbedingungen und neue Bedrohungen zu reagieren, wie beispielsweise die Vorfälle mit Drohnen in den letzten Monaten.